Filmvorstellung und Diskussion: ,,Abandoned“ – Abtreibungsverbote und Folgen

17.9. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88

Es gibt ÄrztInnen, die lieber den Tod schwangerer Frauen in Kauf nehmen, als eine Abtreibung durchzuführen. So geschehen bei der Italienerin Valentina, die in der 19. Schwangerschaftswoche in einem Krankenhaus starb, weil MedizinerInnen ihr den lebensrettenden Schwangerschaftsabbruch aus Gewissensgründen verweigerten, da der Fötus noch einen Herzschlag aufwies. Das Verhalten der ÄrztInnen ist gesetzlich legitimiert. Die Filmemacherin Patricia Marchart reiste quer durch Europa und besuchte Betroffene bzw. deren Hinterbliebene.

Beim Café Allez möchten wir uns erst die Doku anschauen und dann gemeinsam darüber diskutieren: Welche Auswirkungen haben die Abtreibungsgesetze? Was können wir dagegen tun? Was für Proteste gibt es und welche Erfolge haben sie?

Trotz Zensurversuch in Bonn: Begegnung mit Palästina!

Wie jedes Jahr lädt die Stadt Bonn am 29. September zu ihrem Fest „Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ ein. An diesem Fest dürfen in diesem Jahr die Palästinenser nicht mehr teilnehmen.

Wir, das sind die Palästinensische Gemeinde Deutschland – Bonn, der Deutsch-Palästinensischen Frauenverein, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd und das Institut für Palästinakunde Bonn wurden vom Kulturamt der Stadt ausgeschlossen.

Andreas Zumach: Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation

Wo: Gustav-Stresemann-Institut | Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Wann: 11.09.2019 | 19:00 Uhr

Der Genfer UN-Korrespondent Andreas Zumach spricht am 11. September in Bonn über “Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation”. Das 1949 gegründete Hilfswerk der Vereinten Nationen für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten (UNWRA) steht in der schwersten Krise und vor der größten Herausforderung seiner 80-jährigen Geschichte. Infolge der vollständigen Blockade des Gazastreifens durch Israel sowie verstärkter militärischer Angriffe ist UNWRA immer weniger in der Lage, die humanitäre Versorgung und das Überleben von weit über einer Million Menschen zu sichern. Und auch in den palästinensischen Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon kann die UNWRA nach den drastischen Mittelkürzungen durch die USA ihre Aufgabe nur noch eingeschränkt erfüllen.

Das internationale Frauen- und Familienforum e.V. Bonn Tannenbusch wendet sich an die Weltöffentlichkeit

Seit der Ermordung des Bürgermeisters von Mogadischu Abdirahman Omar Osman (Bekannt als: Yarisow) 24.07.19 durch einen Terroranschlag werden Regierungsgegner in Somalia verfolgt und verhaftet. Die Regierung macht Al Shabaab (al Quaida) für den Anschlag verantwortlich, viele Regierungsgegner vermuten aber, dass es die Regierung selbst war, weil Yarisow sie kritisiert hat.

Proteste gegen die Eröffnung des Primark in Bonn

Wieso gegen Primark?

Viele assoziieren Primark zurecht mit Kinderarbeit, giftigen Chemikalien, Fabrikeinstürzen und Ausbeutung. Diese Assoziationen nehmen wir als Anlass dafür, gegen die Primark-Eröffnung zu protestieren. Andere Konzerne dieser und anderer Branchen sind aber nicht besser: Es ist der Kapitalismus, der zum Profitmaximieren zwingt und daher wird alles andere (z.B. faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz) untergeordnet. Deswegen kritisieren wir auch das Handeln anderer Konzerne und vor allem den Kapitalismus als Ganzes!

Warum keine Wiese?

Direkt vor dem Hauptbahnhof steht jetzt ein neuer Betonklotz.

Am 24.8. im Hofgarten: Hip-Hop against Fascism – 10 Jahre Bonner Jugendbewegung Soli-Konzert

Hier direkt zur Facebook-Veranstaltung

Hip-Hop: Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unterdrückung der afrikanischen Minderheiten in den USA entstand in den 1970er Jahren Hip-Hop. Die Musikrichtung nahm von Anfang an einen politischen Charakter gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus ein. Auch heute sind Teile des Hip-Hop in den USA und auch hier bewusst politisch, anti-rassistisch und systemkritisch geprägt.

Against Fascism! Im Hip-Hop gibt es anti-rassistische Solidarität und gleichzeitig spitzt sich die politische Lage zu: Flüchtlingsheime werden angegriffen, Neonazis sind bewaffnet, haben Todeslisten* und ermorden Migrantinnen und Migranten. Staatliche Institutionen schauen entweder weg oder unterstützen den rechten Terror wie der Verfassungsschutz*. Es liegt an uns, politisch aktiv zu sein, um Rassismus zu bekämpfen.

Am 24.8. im Hofgarten: Beim Konzert feiern wir das zehnjährige Bestehen der Bonner Jugendbewegung. Es wird politische Infotische, Essen, Trinken und Reden geben. Wir beginnen mit Vorträgen und Diskussionen über den Rechtsruck und über kommende Aktivitäten in Bonn/Umgebung, danach gibt’s Hip-Hop.

Das Konzert gehört zu unserer Café Allez Veranstaltungsreihe, mehr dazu: hier

*Quellen

7. Café Allez: 2 Jahre nach G20 – Repression, Polizeigesetze und Widerstand

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30.7. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88 | Hier direkt zum Facebook Event

Vor zwei Jahren trafen sich die einflussreichsten Regierungschefs zum G20-Gipfel in Hamburg. Im Vorfeld kam es zu Gesetzesverschärfungen und medialer Hetze zur Kriminalisierung und Diskreditierung der Gegenproteste. Mit den neuen Polizeigesetzen werden diese Gesetzesverschärfungen fortgesetzt.

Beim Café Allez gibt die Anwältin Anna Busl eine juristische Einschätzung und Informationen zum aktuellen Stand der Strafverfahren von G20-Aktivist*innen. Zudem werden wir eine politische Betrachtung der G20, der politischen Entwicklung seit dem Gipfel, dem Widerstand gegen die G20 und der neuen Gesetze durchführen und diese diskutieren.

13.7. – Euskirchen: Smash Fascism not the planet

Smash Fascism Not The Planet

Am 13. Juli 2019 werden wir, als Bündnis von Jugendverbänden, unser 1. Internationalistische Jugendfestival unter dem Motto „Smash Fascism Not The Planet“ in Euskirchen durchführen.

Hier unser Mobivideo bei YouTube

Wir möchten mit unserem Festival Jugendliche aus ganz Europa zusammen bringen, um sich gegenseitig über die Probleme und Kämpfe in ihren Ländern auszutauschen, sich kennenzulernen und neue Alternativen gegen das herrschende System zu entwickeln. Wir möchten mit unserem Festival vor allem auf den weltweiten Rechtsruck und die Bedrohung des gesamten Planeten durch das kapitalistische System aufmerksam machen.

Grußwort nach Düsseldorf: Integration und Repression

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Das folgende Grußwort ist für die Soli-Kundgebung ,,Antifaschismus&Internationalismus verteidigen!“ am 6.7. in Düsseldorf. Anlass der Kundgebung sind die kürzlich durchgeführten Razzien.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Wie geht der Staat mit Rechten um?

Die NPD wurde von V-Männern mitgegründet, der NSU wurde von V-Männern mitaufgebaut. Der ermordete CDUler Lübcke stand auf der Todesliste des NSU. Die Finanzierung von NPD und NSU lief über den Staat. Der NSU hatte Waffen vom Staat, das Uniter-Netzwerk auch. Das sind nur ein paar Beispiele wie rechte Gruppen von verschiedenen staatlichen Institutionen gefördert werden. Was ist mit Combat 18, den Hannibal Strukturen und dem NSU 2.0? Und wenn der Staat mal gegen rechte Gruppen vorgeht, dann meist nur aufgrund von vorher aufgebautem öffentlichen Druck.

Wie geht der Staat mit Linken um?
Der Staat verfolgt eine Taktik mit zwei Komponenten: Integration und Repression.

Day Orange Demo: Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Offenes Info- und Basteltreffen der Bonner Jugendbewegung für die Seebrücke Demo: Freitag |5.7. | 18 Uhr | Bornheimer Str. 88

 

TREFFPUNKT für die Demo: Samstag 06.07 / 14:00 Uhr / Konrad-Adenauer-Platz, Bonn Beuel

Hier direkt zum FB Event

Die Abschottung der Europäischen Union führte dazu, dass das Mittelmeer zu einem Massengrab geworden ist. Zehntausende Menschen sind beim Versuch, in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und Elend zu finden, ums Leben gekommen. Das Sterben im Mittelmeer ist kein unvermeidliches Unglück, sondern das Resultat einer gezielten Politik des Wegsehens und der Abschreckung gegenüber schutzsuchenden Flüchtenden. Alle staatlichen Maßnahmen der Seenotrettung wurden eingestellt und zivilgesellschaftliche Seenotrettungs-Organisationen werden gezielt behindert und kriminalisiert.

Die SEEBRÜCKE ist eine Bewegung aus der Zivilgesellschaft, in der alle willkommen sind. Wir rufen auf, am 06.07., zum Tag der Seenotrettung („Day Orange“), mit uns gemeinsam gegen das Sterben im Mittelmeer zu demonstrieren!