Stoppt die Anfeindungen und Repression! Solidarität mit der AJA!

by bjb 0 Comments

Hier unser Insta-Beitrag

Die antifaschistische Jugend Augsburg (AJA) ist eine relativ junge antiimperialistische und antifaschistische Gruppe. Seit Monaten werden sie von ,,Antideutschen“ und anderen Bürgerlichen angefeindet, zum Teil angezeigt und am 20.10. ereignete sich eine Hausdurchsuchung gegen sie. Das ist eine Fortführung und Intensivierung des bestehenden Kampfes gegen die AJA. Uns ist es wichtig, dies als genau das auch zu begreifen.

Verhandlung am 2.11. in Bonn: NPD Schläger erneut verurteilt!

by bjb 0 Comments

Hier unser Insta-Beitrag

Im Juli wurde der NPD Schläger Bredereck vom Amtsgerichts zu 120 Tagessätzen a 25€ verurteilt und nun, am 2.11., hat der Berufungstermin ergeben, dass er zu 60 Tagessätzen a 25€ verurteilt wurde. Ursprünglich wurde er nämlich für gefährliche Körperverletzung verurteilt und der neue Richter hat sich für einfache Körperverletzung entschieden. Von den Kosten her dürfte es aber keinen Riesenunterschied ergeben, der Verurteilte muss 50% der Kosten vom Berufungstermin tragen.

Waffen-SS und Hitlerjugend waren keine Helden – ,,Zentrales Heldengedenken“ am 14. November in Remagen verhindern!

by bjb 0 Comments

Hier klicken zur Bündniswebsite

Warum Remagen?

Nach dem 2. Weltkrieg wurden in den Rheinwiesenlagern deutsche Soldaten inhaftiert, einige sind dabei an den Haftbedingungen gestorben. Seit zwölf Jahren rufen Nazis zu einem jährlichen ,,zentralen Heldengedenken“ in Remagen auf und bezeichnen diese Verstorbenen der Waffen-SS, der Wehrmacht und der Hitlerjugend ganz offen als ihre Märtyrer und als ihre Helden.

Nicht wegschauen!

Bei faschistischem Terror wie in Halle oder Hanau können wir nicht wegschauen. Ebenso bei rechter Hetze von bürgerlicher Presse, Politik und Medien. Rassismus ist gefährlich und muss gestoppt werden. Da der Staat Nazi-Demos zulässt, liegt es an uns: Wenn im November der III. Weg, die NPD, die Rechte und Kameradschaften nach Remagen kommen, werden wir uns aktiv querstellen!

NPD Schläger am 2.11. in Bonn vor Gericht

by bjb 0 Comments

Wahlkampf, Mai 2019

Die NPD hatte einen Infostand, der NPDler Bredereck fotografierte und filmte den Gegenprotest. Nazis veröffentlichen gerne Fotos von Linken mit Informationen über sie, wollen sie einschüchtern, führen Todeslisten und greifen Linke an. Da wir diese rechte Gewalt und das Outen von Linken ernst nehmen, ist ein Aktivist von uns zum filmenden NPDler gegangen und hat ihn aufgefordert, das Filmen zu unterlassen. Daraufhin wurde unser Aktivist vom NPDler mit seinem Kamerastativ geschlagen. Unser Aktivist wurde erst von der Polizei zurückgezogen und wenige Minuten später als er auf den NPDler zugegangen ist, wurde er in Handschellen festgenommen. Doch aufgrund vom Schlag mit dem Stativ leitete die Polizei von Amts wegen Ermittlungen mit dem Verdacht auf gefährlicher Körperverletzung ein.

Großrazzia gegen Links!

by bjb 0 Comments

Am 31.8.2020 gab es eine Großrazzia, bei der 29 Objekte in Hamburg, Schleswig Holstein, Niedersachsen und NRW durchsucht wurden. Die Razzia richtet sich gegen die Gruppe ,,Roter Aufbau Hamburg“.
Die Vorwurfsliste ist lang: Der Rote Aufbau soll 2016 einen Brandanschlag begangen haben, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen beim G20 Gipfel. Damit soll begründet werden, dass sie eine kriminelle Vereinigung nach Paragraph 129a oder eine terroristische Vereinigung nach Paragraph 129b seien.
Der Zeitpunkt der Razzia ist kein Zufall: In Kürze gehen die Rondenbarg-G20-Prozesse los, Polizei und Justiz wollen nun nochmal die Aufmerksamkeit darauf richten und Informationen für die Verfahren sammeln.

Keine AfD in Bonn!

by bjb 0 Comments

2014 wurden drei AfDler in den Bonner Stadtrat gewählt. Die diesjährigen Bonner AfD Kandidaten sind gewalttätig und rechts-außen. Wenn auch du gegen die AfD bist, komm gerne in die Telegram Gruppe, darin tauschen wir uns aus, bzgl Plakate aufhängen, Spontanproteste gegen Info-Stände usw

https://t.me/keineAFDinBonn

Offene Treffen zum Basteln und Diskutieren:

  • 28.8., 4.9., 11.9. Jeweils um 19.30 Uhr am Frankenbad
  • Am 11.9. wirds einen Input zu ,,rechtem Terror und faschistischen Strukturen in Deutschland“ geben.

Wie es ist, jahrelang auf seinen G20-Prozess zu warten

by bjb 0 Comments

Im Folgenden zitieren wir einen Artikel aus dem Supernovamag:

Schon kurz nach dem Hamburger Gipfeltreffen der G20 war klar, was einige der Demonstrant*innen erwarten würde. Der damalige Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz trat damals vor die Presse und setzte all seine Hoffnung darauf, dass die »Gewalttäter sehr hohe Haftstrafen kassieren werden«, denn das hätten sie verdient. Später verkündete die Polizei stolz, Tausende Ermittlungsverfahren eingeleitet zu haben. 59 Personen wurden bisher zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Fünf Menschen sitzen aktuell wegen der Proteste im Gefängnis, viele warten noch immer auf ihren Prozess.

Bericht zur Verhandlung vom 10. Juli

by bjb 3 Comments

Im Zuge des Wahlkampfes im Mai 2019 hatte die NPD einen Infostand in der Bonner Innenstadt. Der NPDler Bredereck fotografierte und filmte den Gegenprotest. Nazis veröffentlichen gerne Fotos von Linken mit Informationen über sie, wollen sie einschüchtern, führen Todeslisten und greifen Linke an. Da wir diese rechte Gewalt und das Outen von Linken ernst nehmen, ist ein Aktivist von uns zum filmenden NPDler gegangen und hat ihn aufgefordert, das Filmen zu unterlassen. Daraufhin wurde unser Aktivist vom NPDler mit seinem Kamerastativ geschlagen. Unser Aktivist wurde erst von der Polizei zurückgezogen und wenige Minuten später als er auf den NPDler zugegangen ist, wurde er in Handschellen festgenommen. Doch aufgrund vom Schlag mit dem Stativ leitete die Polizei von Amts wegen Ermittlungen ein.

G20-Massenprozesse: 86 Anklagen – Aktuelles zu den „Rondenbarg“- Verfahren

by bjb 0 Comments

 

Die Repression gegen G20-Gegner*innen nimmt kein Ende – ein politisches Großverfahren gegen mindestens 86 linke Aktivist*innen, angeklagt durch die Staatsanwaltschaft Hamburg, steht an. Hintergrund ist die Zerschlagung eines Demonstrationszuges am 06. Juli 2017 auf der Straße „Rondenbarg“ in Hamburg durch die für Gewaltausbrüche bekannte Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) Blumberg der Bundespolizei.

Im September vergangenen Jahres ging die erste Anklageschrift an 19 Demonstrant*innen raus, die zum Zeitpunkt des Gipfeltreffens in Hamburg noch unter 21 Jahre alt waren. Mittlerweile ist die Zahl der Angeklagten insgesamt auf 86 Personen, verstreut über das gesamte Bundesgebiet, gestiegen. Aufgeteilt in 8 Verfahrensgruppen, werden ihnen mehrere Straftaten wie schwerer Landfriedensbruch, Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung und Bildung bewaffneter Gruppen vorgeworfen – einige dieser Strafgesetze wurden erst kurz vor dem Gipfel verschärft. Mehrjährige Haftstrafen stehen im Raum.