Unsere Feminismus Kampagne: Feministischer Vormärz – Jeder Tag ist Frauen*kampftag

Unter bonner-jugendbewegung.org/feminismus gibt es bereits einige Infos zu unserer Feminismus Kampagne. Seit Wochen verteilen wir bereits unsere Kampagne-Flyer, die unseren Kalender zeigen. Dieser Kalender soll einen ersten Einblick in unsere Feminismus Kampagne geben. Gemeinsam wollen wir verschiedene Aspekte diskutieren, uns bilden, Workshops durchführen, an Frauen gedenken und auch Aktionen durchführen. Der Höhepunkt der Kampagne wird der Internationale Frauen*kampftag am 8. März.

 

Als nächstes steht unser Basteltreffen am 6.12. um 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88 an. Kommt gerne vorbei.

27. bis 30.11.2019: Palästinensische Filmtage im Kino in der Brotfabrik

Die Palästinensische Gemeinde Deutschland – Bonn veranstaltet anlässlich des Internationalen Tages der So­li­darität mit Palästina der Vereinten Nationen auch in diesem Jahr wieder die palästinensischen Filmtage in Kooperation mit der Bonner Kine­ma­thek.

Die Filme laufen am Mittwoch, 27. November, am Freitag, 29. November und am Samstag, 30. November.

Gedenken an Ivan “Kostolom“ Khutorskoi

Am 16.11.2009, wurde Ivan “Kostolom“ Khutorskoi, ein russischer Antifaschist an seiner Haustür von einem Faschisten erschossen.

Vergangenen Samstag, als die Nazis in Remagen unseren antifaschistischen Widerstand zu spüren bekommen haben, war der 10. Jahrestag seiner Ermordung. Auch in Remagen wurde ein Transparent in seinem Gedenken getragen.
Am Freitag wollen wir im Rahmen der  Erinnerungskampagne #Memory161 für Ivan und weitere ermordete AntifaschistInnen mit euch gemeinsam einen Film über Ivan schauen und darüber diskutieren.

Wann? Freitag, 22.11., 20:00 Uhr
Wo? Bornheimer Str.88

Zu Ivan:

Am 16.11. auf nach Remagen – Den Naziaufmarsch verhindern!

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Hier direkt zum Facebook Event


Beim größten jährlichen Naziaufmarsch unserer Umgebung werden ganz offen die Hitlerjugend, die Waffen-SS und der Nationalsozialismus verherrlicht. Das ist keine freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen! Wir blockieren die Nazi-Demo in Remagen und wollen verhindern, dass rechtsradikale Strukturen weiter erstarken.

Anreisetreffpunkt für den 16.11.:

  • 9:15 Uhr Köln Vorplatz vom HBF
  • 9:45 Uhr Bonn HBF Gleis 3

Das Foto ist von der Blockade, die wir 2018 in Remagen gemacht haben.

Unterstützer:

  • Internationale Jugend Rheinland
  • Solid Düsseldorf
  • Solid Rhein-Sieg
  • SDS Bonn
  • SDS Düsseldorf
  • SDS Münster
  • Young Struggle
  • Bonner Jugendbewegung

 

Am 8.11. und 15.11. werden dazu offene Treffen in Bonn stattfinden, beide ab 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88.

Women defend Rojava

ERKLÄRUNG DER FRAUEN: STOPPEN SIE DEN TÜRKISCHEN BESATZUNGSKRIEG GEGEN NORD- UND OSTSYRIEN – SOFORT!

Am 9. Oktober 2019 begann der türkische Staat seine Invasion und seinen Besatzungskrieg in Nordsyriens. Die türkische Armee hat alle größeren Städte und Siedlungen entlang der Grenze aus der Luft und mit Mörsergranaten angegriffen. Nach Angaben des kurdischen Roten Halbmonds (Heyva Sor a Kurdistane e.V.) wurden in den ersten fünf Tagen der Angriffe 46 Zivilisten getötet und 139 verletzt – darunter viele Frauen und Kinder. Gegenwärtig versucht die türkische Armee zusammen mit der von ihr aus Söldnern verschiedener Terrorgruppen aufgebauten “Nationalen Armee Syriens” am Boden vorzudringen. Gleichzeitig haben IS-Schläferzellen neue Angriffe in Nordsyrien gestartet. SDF- und YPJ-/YPG-Truppen, die Nord- und Ostsyrien vom IS-Terrorregime befreit haben, widmen ihr Leben nun dem Schutz der Menschen vor neuen Massakern und Besatzung. Frauen, die Tausende von Frauen aus der Sklaverei des IS befreit haben, werden jetzt von einer NATO-Armee bombardiert.

19.10. Auf zum Brüser Berg – Ganz Bonn hasst die AfD!

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19.10. | Samstag | 10:30 Uhr | Bonn HBF | Bus D2

Erst am 9.10. ereigneten sich zwei rechte Terrorattacken: In Halle und in Zülpich (bei Bonn). Der Mörder von Halle vertritt den rassistischen Mythos der ,,Masseneinwanderung“, die zum ,,Bevölkerungsaustausch“ führe. Dies wird von Sarazzin, über AfD, Identitäre Bewegung bis hin zu Rechtsterroristen vertreten. Der Attentäter und viele AfDler machen ,,die Juden“ für jedes ,,Übel“ (wie z.B. die ,,Masseneinwanderung“) auf der Welt verantwortlich.

Die AfD will diesen Samstag im Ortsteilzentrum auf dem Brüser Berg eine Veranstaltung mit dem Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und dem neuen NRW-Landesvorsitzenden Rüdiger Lucassen abhalten. Wer sich gegen rechten Terror stellt, muss sich auch gegen die AfD positionieren. Denn sie ist der ideologische Wegbereiter solcher Gedanken und versucht diese in die breite Masse zu tragen, um sie dort zu verankern. Wer für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft steht, sollte klare Kante gegen die AfD zeigen und verhindern, dass sie hier Strukturen aufbaut. Kommt mit uns zum Brüser Berg!

Unser Text ,,Terrorattacken in Halle und Zülpich – Antifaschismus ist eine politische Notwendigkeit!“
https://bonner-jugendbewegung.org/terrorattacken-in-halle-und-zuelpich-antifaschismus-ist-eine-politische-notwendigkeit/

Weitere Termine zum Thema:

Stoppt den Krieg – Solidarität mit Rojava!

Auf der Straße beteiligen wir uns derzeit bei vielen Aktionen gegen den türkischen Angriffskrieg auf Rojava.

Im Folgenden zitieren wir das Statement von Change for Future der antikapitalistischen Plattform innerhalb von Fridays for Future:

Solidarität mit Rojava und der Fridays for Future Ortsgruppe Qamishlo! 

Das kurdische Gebiet in Nordsyrien, Rojava, wurde weitestgehend befreit. Die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten, die YPG und YPJ, sowie ihre Bündnispartner*innen innerhalb der SDF drängten den sogenannten ,,Islamischen Staat” erfolgreich zurück. In Rojava wurde ein System aufgebaut, welches den Ideen des demokratischen Konförderalismus folgt. Die drei Grundpfeiler dieser Ideologie sind Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie. In allen Positionen gibt es eine Doppelspitze, es gibt ein Frauendorf und zahlreiche Frauenhäuser als Rückzugsorte und eine eigene Frauenmiliz. Es gibt die Kampagne Make Rojava Green Again und eine Fridays for Future Ortsgruppe in Rojava. Rojava ist ein Rätesystem, indem die Entscheidungen basisdemokratisch gefällt werden. Die Wirtschaft soll verstärkt in Kooperativen organisiert werden. So werden möglichst viele bei politischen, ökonomischen und ökologischen Fragen miteinbezogen. 

Terrorattacken in Halle und Zülpich – Antifaschismus ist eine politische Notwendigkeit!

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Was ist in Halle passiert?

Am 09.10.2019 feierten zahlreiche Juden ihren höchsten Feiertag, den Jom-Kippur Tag. Stephan Balliet hat versucht in Halle bewaffnet in eine Synagoge zu gelangen, um einen Massenmord zu verüben. Da er nicht reingekommen ist, schoss er vor der Synagoge, warf eine Handgranate auf einen jüdischen Friedhof und schoss in einen Dönerladen. Dabei wurden zwei Menschen ermordet und mindestens zwei schwerverletzt. Berichten zu Folge waren mehrere bewaffnete Täter auf der Flucht.

Balliet war bei der Bundeswehr, hat sich monatelang für das Attentat bewaffnet und von anderen Terroristen inspirieren lassen. Eigentlich wollte er eine Moschee oder ein linkes Zentrum stürmen, weil diese weniger geschützt sind als Synagogen. Doch für ihn sind ,,die Juden“ schuld an der ,,Masseneinwanderung“ und sonst allem. Daher sind sie sein bevorzugtes Ziel. Für ihn ist es wert zu sterben, auch wenn er ,,nur“ einen Juden umbringen würde.

Balliet war in internationalen rechtsradikalen Online-Foren aktiv und lud vor seinem Attentat ein Dokument dazu hoch. Darin werden die Waffen für den Anschlag präsentiert: fünf Gewehre, eine Pistole, ein Schwert, dazu mehrere Handgranaten, Rohr- und Nagelbomben sowie 730 Schuss Munition. Die Granaten seien etwa „Monate im Voraus“ präpariert worden. Außerdem ließ er das Attentat für seine Anhänger online live übertragen. Das Attentat von Brenton Tarrant am 15.03.2019 in Neuseeland verlief ähnlich. Es gibt einige weitere Terrorattacken mit dem gleichen Muster, u.A. die von 2011 in Oslo.

Der Staat ermittelt…

…zu spät! Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Halle kritisiert, dass seiner Synagoge trotz wiederholter Anfragen ein Polizeischutz verwehrt worden sei. Nach dem Anschlag sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei zum ZDF: ,,Wir können uns nicht neben der Terrorbekämpfung gleichzeitig mit viel Personal um Rechtsextremisten kümmern.“ Dies zeigt ganz klar, die Prioritäten der Polizei und das gerade in den Zeiten des Rechtsrucks. Wenn den Behörden etwas am Kampf gegen Rechts liegen würde, wäre ihnen der Attentäter schon länger bekannt und sie wären gegen ihn vorgegangen.

Demo gegen rechte Gewalt! – Anlässlich der Anschläge in Halle und Zülpich!

Freitag, 11. Oktober um 17:00 Uhr, Friedensplatz

Am Mittwoch beging ein Täter in Halle einen Anschlag auf eine Synagoge sowie einen Imbiss. Kurz danach ereignet sich ein Schuss auf eine Geflüchtetenunterkunft in Zülpich, 30 Kilometer außerhalb von Bonn.
Seit 1990 werden knapp zweihundert Todesopfer gezählt, die der Rechtsextremismus gefordert hat. In dieser ganzen Zeit wurde die Gefahr, die von Rassenhass und Antisemitismus ausgeht, kleingeredet und unterschätzt. Selbst als die Terrororganisation NSU ans Licht der Öffentlichkeit kam, hat dies nicht zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Rechte Gewalt geführt.
Die Anschläge in Zülpich und Halle sind nicht die ersten und geschehen im Zeichen des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft. Dagegen gilt es, zusammen auf die Straße zu gehen!

Wir fordern, dass Politik und Behörden diese und alle anderen rechtsextremen Gewalttaten und Terrorakte restlos aufklären! Weiterhin fordern wir Gerechtigkeit für die Opfer und Betroffenen dieser Verbrechen.
Daher findet am Freitag, den 11. Oktober um 17 Uhr am Friedensplatz eine Kundgebung mit Demonstration statt. Wir rufen Dich dazu auf Deine Solidarität und Mitgefühl mit uns auf die Straße zu tragen!

AUFGRUND DER DRINGLICHKEIT UND KURZFRISTIGEN PLANUNG BITTEN WIR UM SCHNELLE VERBREITUNG, AUCH AN EURE FREUND*INNEN UND FAMILIE!

Im Anschluss an die Demonstration werden wir uns um 18 Uhr am Friedensplatz einer Kundgebung in Solidarität mit Rojava anschließen.

17.10.-10.11.: Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution der letzten Jahre in Rojava / Nordsyrien.

  • Fotoausstellung 17. Oktober – 10. November 2019

Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 15 Uhr

Veranstaltung mit einer Delegationsteilnehmerin der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, die 2018/2019 für mehrere Monate in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien war und dort u.a. viele Frauenprojekte, auch Jinwar besucht hat.

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Beschreibung der Ausstellung