Pressemitteilung: NPD-Schläger am 4. März in Bonn vor Gericht

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BONN. Im Zuge der Feierlichkeiten zum Europatag am 4. Mai 2019 informierten verschiedene Parteien am Marktplatz über ihre Kandidaten und Inhalte zur Europawahl. Jedoch bauten dort nicht nur die in Bonn bekannten Parteien ihre Stände auf, sondern auch die rechtsradikale NPD versuchte in Erscheinung zu treten.

Spontan versammelten sich ca. 50 Gegendemonstrant*innen und protestierten gegen die NPD. Einer der anwesenden NPD-Vertreter griff dann einen migrantischen Aktivist der Bonner Jugendbewegung an und schlug diesen mit seinem Kamerastativ. Die anwesenden Beamt*innen der Polizei griffen ein und ermittelten im Nachgang wegen gefährlicher Körperverletzung.

Offener Brief: Für ein Nazifreies Remagen

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Liebe Genoss*innen, Mitstreiter*innen und Antifaschist*innen,

im Folgenden ziehen wir ein kurzes Fazit aus den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 16.11.2019 in Remagen und stellen daraufhin Schlussfolgerungen für die Proteste im November 2020 auf. Wir meinen, dass es wichtig ist, sich nicht zu spät damit zu befassen.

75 Jahre Auschwitz Befreiung

Dank euch Sovietsoldaten
Dank euch revolutionären & jüdischen Partisanen
Nie wieder Faschismus!!!

Gefunden am Rhein, neben der ehemaligen Synagoge, die durch die Nazis zerstört wurde.

Aktionen in Bonn zum Todestag von Rosa Luxemburg

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Jedes Jahr wird Anfang Januar den RevolutionärInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedacht, die am 15. und 13. Januar 1919 von den faschistischen Freikorps im Auftrag der damaligen SPD-Regierung unter Ebert und Noske ermordet wurden.

Wir haben uns dieses Jahr im Rahmen unserer Kampagne „feministischer Vormärz“ auf Rosa Luxemburg fokussiert und sind etwas kreativ geworden.

Wir bastelten Plakat-Büsten mit dem Konterfei von Rosa und schrieben eine Wandzeitung, die wir in der Nacht zum 15.01. in der Stadt anbrachten.

Am Todestag selber wurde dann die Friedrich-Ebert-Allee in Rosa-Luxemburg-Allee umbenannt.
Die Straßenschilder wurden korrigiert und in der gesamten Straße Plakate mit einer Bürgerinformation zur Umbenennung aufgehangen.

Im Anschluss findet ihr die Texte der Plakate und Fotos.

Rosa lebt in unserem Kampf!

Tag X – Gemeinschaftlicher Widerstand

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Wir unterstützen die Kampagne gemeinschaftlicher Widerstand. Am Tag X wird es in vielen Städten dezentrale Aktionen, wie z.B. Kundgebungen, geben. Dieser Tag X ist der Samstag vor den Massenprozesse gegen die Aktivist*innen, die im Juli 2017 beim G20 Gipfel in Hamburg am Rondenbarg von der Polizei überfallen und festgenommen wurden.

Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann eine Mail an gemeinschaftlich[at]riseup.net schreiben. Die Unterstützerliste findet ihr hier.

Der Aufruf:

Erfolgreicher Antifa Protest am 4.1.2020 in Köln

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Am 4.1.2020 versammelten sich ca. 60 Nazis in Köln. Sie demonstrierten gegen die GEZ-Gebühren und das Umweltsaulied vom WDR. Es waren Nazis aus der Bruderschaft Düsseldorf, HogeSa, Mönchengladbach steht auf, Identitären Bewegung, die Rechte und der AfD dort.

2000 Demonstrant*innen stellten sich geschlossen gegen die Nazis: Mit Kundgebungen, einem Demozug und einer Sitzblockade wurde den Nazis ihr Tag versaut! Aufgrund der hohen Teilnehmer*innenzahl des Gegenprotest und der erfolgreichen Sitzblockaden entschieden die Nazis spontan, ihren Protest für den 5.1.2020 abzusagen. Das ist eindeutig ein Erfolg!

Am Tag zeigte sich der Schulterschluss zwischen AfDler*innen und ihren Schläger*innen: Nahe beim Kölner HBF griff eine Person aus dem AfD Umfeld Gegendemonstranten mit Pfefferspray an, wurde dabei von Nazis mit Faustschlägen unterstützt und gleichzeitig versuchte ein Nazi ein Messer gegen Umstehende einzusetzen. [1]

Das verdeutlicht erneut, wie gefährlich Rassist*innen sind und wie wichtig organisierter Gegenprotest ist. Weil gerade wieder Medien über ,,linken Terror“ phantasieren[2] und Nazi-Angriffe verharmlost werden, möchten wir kurz darauf zurückblicken, welche rechten Aktivitäten es Ende Dezember in unserer Umgebung gab:

Solidarität mit dem Generalstreik in Frankreich gegen Macrons Pensionsreform

Wir begrüßen es, dass in Frankreich Millionen Jugendliche, Gewerkschaftler, radikale Linke und viele weitere spektrenübergreifend Schulter an Schulter auf die Straßen gehen und ihre Unzufriedenheit gegen die Regierung ausdrücken. Mit dem Entstehen der Fridays for Future Bewegung in Deutschland ist auch hier ein Potenzial aufgekommen, welches ebenfalls zu großen Mobilisierungen führt. Nun können wir von der Protestkultur, der Organisierungsform, der Ausdauer und dem Zusammenschluss von Jugendlichen und Arbeiter*innen in Frankreich viel lernen.

Rückblick zu den Protesten am 16.11.2019 in Remagen

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Am Samstag, den 16.11.2019, haben wir uns den antifaschistischen Protesten gegen den Naziaufmarsch in Remagen beteiligt. Bereits zum elften Mal sollte ein „Trauermarsch“ bzw. ein „zentrales Heldengedenken“ von u.a. NPD, Die Rechte, Der III. Weg und weiteren Kameradschaften stattfinden. Der Grund dafür:

Nach dem 2. Weltkrieg haben die Alliierten in den Rheinwiesenlagern deutsche Soldaten festgehalten. Ca. 5-10 Tausend starben an Hunger und Kälte. Die Neonazis in Remagen nennen dies den ,,wahren Holocaust“. Dabei sagen sie in ihren Redebeiträgen ganz offen, dass sie der Wehrmacht, Waffen-SS, der Hitlerjugend und ,,ihrer Ideen“ gedenken. Sie sprechen von einer Macht (,,den Juden“), die alles im Hintergrund kontrollieren und das deutsche Volk auslöschen wolle.

Unsere Antifa-Kampagne

Bereits 2018 blockierten wir in Remagen den Bahnhof und in den drei Jahren davor liefen wir auf die Route der Nazis. Diese Erfahrungen und die politische Notwendigkeit motivieren uns dazu, dem ganzen einen drauf zu setzen. Dabei ist es uns wichtig, nicht einfach nur an einem Tag unseren Protest zu machen, sondern über mehrere Wochen hinweg Bildung zu organisieren, zu mobilisieren, uns mit Anwohner*innen auszutauschen, das Stadtbild zu verschönern usw.

Kundgebung am 31.12. – Aufstehen Gegen Sexismus Und Rassismus!

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Sexualisierte Gewalt ist ein Verbrechen, keine Frage der Herkunft!

Nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln, gab es in ganz Deutschland kaum ein anderes Gesprächsthema, als die ekelhaften Übergriffe auf Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof. Wir alle waren und sind schockiert von dem Ausmaß, in dem diese stattfanden. Wie konnte es dazu kommen? Wer trägt die Verantwortung? Politiker, Medien und Faschisten sagen bis heute: „Die Ausländer“, oder noch besser „die Flüchtlinge“ waren der Grund für diese Übergriffe und zahlreiche weitere im Laufe der letzten Jahre. Wir sagen: „Kampf dem Sexismus“ und „Kampf dem Rassismus“! Gewalt gegen Frauen ist keine Frage der Herkunft, sie ist ein Verbrechen!