Am 16.11. auf nach Remagen – Den Naziaufmarsch verhindern!

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Beim größten jährlichen Naziaufmarsch unserer Umgebung werden ganz offen die Hitlerjugend, die Waffen-SS und der Nationalsozialismus verherrlicht. Das ist keine freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen! Wir blockieren die Nazi-Demo in Remagen und wollen verhindern, dass rechtsradikale Strukturen weiter erstarken.

Anreisetreffpunkt für den 16.11.:

  • 9:15 Uhr Köln Vorplatz vom HBF
  • 9:45 Uhr Bonn HBF Gleis 3

Das Foto ist von der Blockade, die wir 2018 in Remagen gemacht haben.

Unterstützer:

  • Internationale Jugend Rheinland
  • Solid Düsseldorf
  • Solid Rhein-Sieg
  • SDS Bonn
  • SDS Düsseldorf
  • SDS Münster
  • Young Struggle
  • Bonner Jugendbewegung

 

Am 8.11. und 15.11. werden dazu offene Treffen in Bonn stattfinden, beide ab 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88.

19.10. Auf zum Brüser Berg – Ganz Bonn hasst die AfD!

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19.10. | Samstag | 10:30 Uhr | Bonn HBF | Bus D2

Erst am 9.10. ereigneten sich zwei rechte Terrorattacken: In Halle und in Zülpich (bei Bonn). Der Mörder von Halle vertritt den rassistischen Mythos der ,,Masseneinwanderung“, die zum ,,Bevölkerungsaustausch“ führe. Dies wird von Sarazzin, über AfD, Identitäre Bewegung bis hin zu Rechtsterroristen vertreten. Der Attentäter und viele AfDler machen ,,die Juden“ für jedes ,,Übel“ (wie z.B. die ,,Masseneinwanderung“) auf der Welt verantwortlich.

Die AfD will diesen Samstag im Ortsteilzentrum auf dem Brüser Berg eine Veranstaltung mit dem Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und dem neuen NRW-Landesvorsitzenden Rüdiger Lucassen abhalten. Wer sich gegen rechten Terror stellt, muss sich auch gegen die AfD positionieren. Denn sie ist der ideologische Wegbereiter solcher Gedanken und versucht diese in die breite Masse zu tragen, um sie dort zu verankern. Wer für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft steht, sollte klare Kante gegen die AfD zeigen und verhindern, dass sie hier Strukturen aufbaut. Kommt mit uns zum Brüser Berg!

Unser Text ,,Terrorattacken in Halle und Zülpich – Antifaschismus ist eine politische Notwendigkeit!“
https://bonner-jugendbewegung.org/terrorattacken-in-halle-und-zuelpich-antifaschismus-ist-eine-politische-notwendigkeit/

Weitere Termine zum Thema:

Terrorattacken in Halle und Zülpich – Antifaschismus ist eine politische Notwendigkeit!

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Was ist in Halle passiert?

Am 09.10.2019 feierten zahlreiche Juden ihren höchsten Feiertag, den Jom-Kippur Tag. Stephan Balliet hat versucht in Halle bewaffnet in eine Synagoge zu gelangen, um einen Massenmord zu verüben. Da er nicht reingekommen ist, schoss er vor der Synagoge, warf eine Handgranate auf einen jüdischen Friedhof und schoss in einen Dönerladen. Dabei wurden zwei Menschen ermordet und mindestens zwei schwerverletzt. Berichten zu Folge waren mehrere bewaffnete Täter auf der Flucht.

Balliet war bei der Bundeswehr, hat sich monatelang für das Attentat bewaffnet und von anderen Terroristen inspirieren lassen. Eigentlich wollte er eine Moschee oder ein linkes Zentrum stürmen, weil diese weniger geschützt sind als Synagogen. Doch für ihn sind ,,die Juden“ schuld an der ,,Masseneinwanderung“ und sonst allem. Daher sind sie sein bevorzugtes Ziel. Für ihn ist es wert zu sterben, auch wenn er ,,nur“ einen Juden umbringen würde.

Balliet war in internationalen rechtsradikalen Online-Foren aktiv und lud vor seinem Attentat ein Dokument dazu hoch. Darin werden die Waffen für den Anschlag präsentiert: fünf Gewehre, eine Pistole, ein Schwert, dazu mehrere Handgranaten, Rohr- und Nagelbomben sowie 730 Schuss Munition. Die Granaten seien etwa „Monate im Voraus“ präpariert worden. Außerdem ließ er das Attentat für seine Anhänger online live übertragen. Das Attentat von Brenton Tarrant am 15.03.2019 in Neuseeland verlief ähnlich. Es gibt einige weitere Terrorattacken mit dem gleichen Muster, u.A. die von 2011 in Oslo.

Der Staat ermittelt…

…zu spät! Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Halle kritisiert, dass seiner Synagoge trotz wiederholter Anfragen ein Polizeischutz verwehrt worden sei. Nach dem Anschlag sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei zum ZDF: ,,Wir können uns nicht neben der Terrorbekämpfung gleichzeitig mit viel Personal um Rechtsextremisten kümmern.“ Dies zeigt ganz klar, die Prioritäten der Polizei und das gerade in den Zeiten des Rechtsrucks. Wenn den Behörden etwas am Kampf gegen Rechts liegen würde, wäre ihnen der Attentäter schon länger bekannt und sie wären gegen ihn vorgegangen.

Demo gegen rechte Gewalt! – Anlässlich der Anschläge in Halle und Zülpich!

Freitag, 11. Oktober um 17:00 Uhr, Friedensplatz

Am Mittwoch beging ein Täter in Halle einen Anschlag auf eine Synagoge sowie einen Imbiss. Kurz danach ereignet sich ein Schuss auf eine Geflüchtetenunterkunft in Zülpich, 30 Kilometer außerhalb von Bonn.
Seit 1990 werden knapp zweihundert Todesopfer gezählt, die der Rechtsextremismus gefordert hat. In dieser ganzen Zeit wurde die Gefahr, die von Rassenhass und Antisemitismus ausgeht, kleingeredet und unterschätzt. Selbst als die Terrororganisation NSU ans Licht der Öffentlichkeit kam, hat dies nicht zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Rechte Gewalt geführt.
Die Anschläge in Zülpich und Halle sind nicht die ersten und geschehen im Zeichen des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft. Dagegen gilt es, zusammen auf die Straße zu gehen!

Wir fordern, dass Politik und Behörden diese und alle anderen rechtsextremen Gewalttaten und Terrorakte restlos aufklären! Weiterhin fordern wir Gerechtigkeit für die Opfer und Betroffenen dieser Verbrechen.
Daher findet am Freitag, den 11. Oktober um 17 Uhr am Friedensplatz eine Kundgebung mit Demonstration statt. Wir rufen Dich dazu auf Deine Solidarität und Mitgefühl mit uns auf die Straße zu tragen!

AUFGRUND DER DRINGLICHKEIT UND KURZFRISTIGEN PLANUNG BITTEN WIR UM SCHNELLE VERBREITUNG, AUCH AN EURE FREUND*INNEN UND FAMILIE!

Im Anschluss an die Demonstration werden wir uns um 18 Uhr am Friedensplatz einer Kundgebung in Solidarität mit Rojava anschließen.

Am 3.10. in Köln: Dem Rechtsruck entgegentreten

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3.10. | 12 Uhr | Köln | Wiener Platz

Am Tag der deutschen Einheit wird dieses Jahr, wie jedes Jahr seit 1990, die Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert. Politiker-Innen und Prominente schütteln sich die Hände und klopfen sich auf die Schultern. Sie und ihre ZuschauerInnen feiern sich fürs deutsch-sein und für unser schönes Vaterland.

Am 24.8. im Hofgarten: Hip-Hop against Fascism – 10 Jahre Bonner Jugendbewegung Soli-Konzert

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Hip-Hop: Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unterdrückung der afrikanischen Minderheiten in den USA entstand in den 1970er Jahren Hip-Hop. Die Musikrichtung nahm von Anfang an einen politischen Charakter gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus ein. Auch heute sind Teile des Hip-Hop in den USA und auch hier bewusst politisch, anti-rassistisch und systemkritisch geprägt.

Against Fascism! Im Hip-Hop gibt es anti-rassistische Solidarität und gleichzeitig spitzt sich die politische Lage zu: Flüchtlingsheime werden angegriffen, Neonazis sind bewaffnet, haben Todeslisten* und ermorden Migrantinnen und Migranten. Staatliche Institutionen schauen entweder weg oder unterstützen den rechten Terror wie der Verfassungsschutz*. Es liegt an uns, politisch aktiv zu sein, um Rassismus zu bekämpfen.

Am 24.8. im Hofgarten: Beim Konzert feiern wir das zehnjährige Bestehen der Bonner Jugendbewegung. Es wird politische Infotische, Essen, Trinken und Reden geben. Wir beginnen mit Vorträgen und Diskussionen über den Rechtsruck und über kommende Aktivitäten in Bonn/Umgebung, danach gibt’s Hip-Hop.

Das Konzert gehört zu unserer Café Allez Veranstaltungsreihe, mehr dazu: hier

*Quellen

Grußwort nach Düsseldorf: Integration und Repression

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Das folgende Grußwort ist für die Soli-Kundgebung ,,Antifaschismus&Internationalismus verteidigen!“ am 6.7. in Düsseldorf. Anlass der Kundgebung sind die kürzlich durchgeführten Razzien.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Wie geht der Staat mit Rechten um?

Die NPD wurde von V-Männern mitgegründet, der NSU wurde von V-Männern mitaufgebaut. Der ermordete CDUler Lübcke stand auf der Todesliste des NSU. Die Finanzierung von NPD und NSU lief über den Staat. Der NSU hatte Waffen vom Staat, das Uniter-Netzwerk auch. Das sind nur ein paar Beispiele wie rechte Gruppen von verschiedenen staatlichen Institutionen gefördert werden. Was ist mit Combat 18, den Hannibal Strukturen und dem NSU 2.0? Und wenn der Staat mal gegen rechte Gruppen vorgeht, dann meist nur aufgrund von vorher aufgebautem öffentlichen Druck.

Wie geht der Staat mit Linken um?
Der Staat verfolgt eine Taktik mit zwei Komponenten: Integration und Repression.

Day Orange Demo: Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Offenes Info- und Basteltreffen der Bonner Jugendbewegung für die Seebrücke Demo: Freitag |5.7. | 18 Uhr | Bornheimer Str. 88

 

TREFFPUNKT für die Demo: Samstag 06.07 / 14:00 Uhr / Konrad-Adenauer-Platz, Bonn Beuel

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Die Abschottung der Europäischen Union führte dazu, dass das Mittelmeer zu einem Massengrab geworden ist. Zehntausende Menschen sind beim Versuch, in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und Elend zu finden, ums Leben gekommen. Das Sterben im Mittelmeer ist kein unvermeidliches Unglück, sondern das Resultat einer gezielten Politik des Wegsehens und der Abschreckung gegenüber schutzsuchenden Flüchtenden. Alle staatlichen Maßnahmen der Seenotrettung wurden eingestellt und zivilgesellschaftliche Seenotrettungs-Organisationen werden gezielt behindert und kriminalisiert.

Die SEEBRÜCKE ist eine Bewegung aus der Zivilgesellschaft, in der alle willkommen sind. Wir rufen auf, am 06.07., zum Tag der Seenotrettung („Day Orange“), mit uns gemeinsam gegen das Sterben im Mittelmeer zu demonstrieren!

BDS ist nicht antisemitisch!

Jetzt erst recht: Solidarität mit dem palästinensischen Volk!

Seit Jahrzehnten leiden Millionen Palästinenser*innen unter der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik. Sowohl  Palästinenser*innen als auch Israelis und Internationalist*innen setzen vielfältige Mittel des Widerstands und Protests ein, um die rassistischen Besatzung zu überwinden. Israel ist bestrebt, Kritik, Protest und Widerstand mundtot zu machen. Dies geschieht nicht nur in Israel, sondern weltweit.

Staat und Nazis Hand in Hand? Unsere Antwort: Widerstand!

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Wir leben in einer Zeit von rechten Netzwerken in Polizei und Bundeswehr, in Zeiten vom Aufschwung rechter Bewegungen, rassistischen Angriffen und brennenden Flüchtlingsunterkünften. Zu den EU-Wahlen am 26.5.2019 treten mehrere zutiefst rassistische Parteien, wie bspw die AfD und die NPD an. Während die AfD will, dass man an der Grenze auf Geflüchtete schießt, beteiligt sich die NPD an Gedenkdemos für die Waffen-SS. Für uns ist klar: Wir dulden weder Faschismus noch das Fordern rassistischer Morde. Wir positionieren uns deutlich gegen Rassismus und protestieren gegen den Wahlkampf dieser Nazis und Rassist*innen.

 

Am 3.5.2019 kamen ca. 60 AfDler*innen zu einer AfD-Veranstaltung ins Haus der Bildung. An zwei Gegenkundgebungen nahmen ca. 800 Menschen teil. Wir beteiligten uns an der Gegenkundgebung von Bonn stellt sich Quer. Mehrere AfDler*innen versuchten durch unsere Kundgebung zu gehen, um zu ihrer Veranstaltung zu gelangen. Wir stellten uns quer und machten klar, dass es kein Durchkommen für Nazis und Rassist*innen gibt. So stellten wir uns auf und bildeten Ketten. Die Polizei eskalierte die Lage schnell, indem sie versuchte uns wegzuschubsen und wegzudrücken. In dieser Situation nutzten einige Polizist*innen die Gelegenheit unseren Leuten Faustschläge zu verpassen, was zu Rippenprellungen führte. Nach dieser Rangelei bildeten wir selbstverständlich erneut Ketten, weil wir entscheiden, wer durch unsere Kundgebung geht und nicht die Polizei!