Aktionen in Bonn zum Todestag von Rosa Luxemburg

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Jedes Jahr wird Anfang Januar den RevolutionärInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedacht, die am 15. und 13. Januar 1919 von den faschistischen Freikorps im Auftrag der damaligen SPD-Regierung unter Ebert und Noske ermordet wurden.

Wir haben uns dieses Jahr im Rahmen unserer Kampagne „feministischer Vormärz“ auf Rosa Luxemburg fokussiert und sind etwas kreativ geworden.

Wir bastelten Plakat-Büsten mit dem Konterfei von Rosa und schrieben eine Wandzeitung, die wir in der Nacht zum 15.01. in der Stadt anbrachten.

Am Todestag selber wurde dann die Friedrich-Ebert-Allee in Rosa-Luxemburg-Allee umbenannt.
Die Straßenschilder wurden korrigiert und in der gesamten Straße Plakate mit einer Bürgerinformation zur Umbenennung aufgehangen.

Im Anschluss findet ihr die Texte der Plakate und Fotos.

Rosa lebt in unserem Kampf!

Kundgebung am 31.12. – Aufstehen Gegen Sexismus Und Rassismus!

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Sexualisierte Gewalt ist ein Verbrechen, keine Frage der Herkunft!

Nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln, gab es in ganz Deutschland kaum ein anderes Gesprächsthema, als die ekelhaften Übergriffe auf Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof. Wir alle waren und sind schockiert von dem Ausmaß, in dem diese stattfanden. Wie konnte es dazu kommen? Wer trägt die Verantwortung? Politiker, Medien und Faschisten sagen bis heute: „Die Ausländer“, oder noch besser „die Flüchtlinge“ waren der Grund für diese Übergriffe und zahlreiche weitere im Laufe der letzten Jahre. Wir sagen: „Kampf dem Sexismus“ und „Kampf dem Rassismus“! Gewalt gegen Frauen ist keine Frage der Herkunft, sie ist ein Verbrechen!

Unsere Feminismus Kampagne: Feministischer Vormärz – Jeder Tag ist Frauen*kampftag

Unter bonner-jugendbewegung.org/feminismus gibt es bereits einige Infos zu unserer Feminismus Kampagne. Seit Wochen verteilen wir bereits unsere Kampagne-Flyer, die unseren Kalender zeigen. Dieser Kalender soll einen ersten Einblick in unsere Feminismus Kampagne geben. Gemeinsam wollen wir verschiedene Aspekte diskutieren, uns bilden, Workshops durchführen, an Frauen gedenken und auch Aktionen durchführen. Der Höhepunkt der Kampagne wird der Internationale Frauen*kampftag am 8. März.

 

Als nächstes steht unser Basteltreffen am 6.12. um 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88 an. Kommt gerne vorbei.

Women defend Rojava

ERKLÄRUNG DER FRAUEN: STOPPEN SIE DEN TÜRKISCHEN BESATZUNGSKRIEG GEGEN NORD- UND OSTSYRIEN – SOFORT!

Am 9. Oktober 2019 begann der türkische Staat seine Invasion und seinen Besatzungskrieg in Nordsyriens. Die türkische Armee hat alle größeren Städte und Siedlungen entlang der Grenze aus der Luft und mit Mörsergranaten angegriffen. Nach Angaben des kurdischen Roten Halbmonds (Heyva Sor a Kurdistane e.V.) wurden in den ersten fünf Tagen der Angriffe 46 Zivilisten getötet und 139 verletzt – darunter viele Frauen und Kinder. Gegenwärtig versucht die türkische Armee zusammen mit der von ihr aus Söldnern verschiedener Terrorgruppen aufgebauten “Nationalen Armee Syriens” am Boden vorzudringen. Gleichzeitig haben IS-Schläferzellen neue Angriffe in Nordsyrien gestartet. SDF- und YPJ-/YPG-Truppen, die Nord- und Ostsyrien vom IS-Terrorregime befreit haben, widmen ihr Leben nun dem Schutz der Menschen vor neuen Massakern und Besatzung. Frauen, die Tausende von Frauen aus der Sklaverei des IS befreit haben, werden jetzt von einer NATO-Armee bombardiert.

17.10.-10.11.: Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution der letzten Jahre in Rojava / Nordsyrien.

  • Fotoausstellung 17. Oktober – 10. November 2019

Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 15 Uhr

Veranstaltung mit einer Delegationsteilnehmerin der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, die 2018/2019 für mehrere Monate in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien war und dort u.a. viele Frauenprojekte, auch Jinwar besucht hat.

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Beschreibung der Ausstellung

Filmvorstellung und Diskussion: ,,Abandoned“ – Abtreibungsverbote und Folgen

17.9. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88

Es gibt ÄrztInnen, die lieber den Tod schwangerer Frauen in Kauf nehmen, als eine Abtreibung durchzuführen. So geschehen bei der Italienerin Valentina, die in der 19. Schwangerschaftswoche in einem Krankenhaus starb, weil MedizinerInnen ihr den lebensrettenden Schwangerschaftsabbruch aus Gewissensgründen verweigerten, da der Fötus noch einen Herzschlag aufwies. Das Verhalten der ÄrztInnen ist gesetzlich legitimiert. Die Filmemacherin Patricia Marchart reiste quer durch Europa und besuchte Betroffene bzw. deren Hinterbliebene.

Beim Café Allez möchten wir uns erst die Doku anschauen und dann gemeinsam darüber diskutieren: Welche Auswirkungen haben die Abtreibungsgesetze? Was können wir dagegen tun? Was für Proteste gibt es und welche Erfolge haben sie?

Das internationale Frauen- und Familienforum e.V. Bonn Tannenbusch wendet sich an die Weltöffentlichkeit

Seit der Ermordung des Bürgermeisters von Mogadischu Abdirahman Omar Osman (Bekannt als: Yarisow) 24.07.19 durch einen Terroranschlag werden Regierungsgegner in Somalia verfolgt und verhaftet. Die Regierung macht Al Shabaab (al Quaida) für den Anschlag verantwortlich, viele Regierungsgegner vermuten aber, dass es die Regierung selbst war, weil Yarisow sie kritisiert hat.

Bundesweiter Frauen*streik am 08.03.2019

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Das erste bundesweite Treffen für einen Frauenstreik in Deutschland hat beschlossen:

„Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.“

Am 8. März ist Internationaler Frauenkampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen wir für unsere Rechte und gegen jede Unterdrückung. Über die Welt breitet sich eine Bewegung von streikenden Frauen und Queers* aus, von Polen bis Argentinien, von New York bis Hongkong, von Spanien über Nigeria bis Australien. Auch wir sehen Grund zum Streik und sagen: Es reicht! Lasst uns am 8. März zusammen streiken!

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