16. Mai 2020: Kundgebung zum 72. Jahrestag der Nakba!

Kundgebung: 16.5.2020 | 14 Uhr | Münsterplatz | Facebook Event

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72 Jahre Israel heißt Vertreibung, Entrechtung und Beraubung von Palästinensern!

Trumps und Netanjahus „Deal des Jahrhunderts“ bedeutet Annexion und Apartheid!

Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel ausgerufen. Für die Palästinenser steht dieses Datum für die “Nakba“, ein katastrophales Zusammenspiel aus Massakern, Vertreibung, Beraubung, Besatzung und Apartheid.

Aufruf zum 1. Mai: Das System ist krank – Wir können uns nur selbst befreien!

Die aktuelle Situation lässt die Widersprüche und Barbarei des Kapitalismus schonungslos hervortreten. Das chronisch überlastete Pflegepersonal muss noch länger und härter arbeiten als sonst. Viele Menschen müssen trotz den Gefahren der Pandemie arbeiten, getroffene Schutzmaßnahmen wurden erst spät beschlossen und neue Gesetze sind zu Ungunsten der Arbeiter*innen. Die Krise tobt und wir sollen an unterschiedlichen Fronten für dieses kranke System bezahlen.

Aktuell zeigt der Kapitalismus mehr denn je, dass er selbst unheilbar krank ist. Profitstreben führte erst zum Kaputtsparen des Gesundheitssystems und jetzt sollen Schutzmaßnahmen gelockert werden, damit Konzernchefs wieder Gewinne erzielen. Krankenhäuser sollen rentabel sein, Pflegekräfte werden ausgebeutet und die Patient*innen nicht angemessen betreut, da nicht genug Personal vorhanden ist. So stehen Profitstreben und Gesundheitsschutz in einem unversöhnlichen Widerspruch miteinander. Der Staat und das System inszenieren sich als Retter, aber sie sind verantwortlich für die Krise!

28. April: Widerstand gegen die Bayer-Hauptversammlung in der Krise – Nötiger denn je!

Am 28. April findet die Hauptversammlung von Bayer statt. In unserem Text zur Corona Pandemie haben wir bereits thematisiert, dass uns diese Krise nicht in ein Gefühl der Panik oder Ohnmacht versetzen sollte. Wir sind weiterhin aktiv und werden die Hauptversammlung nicht unkommentiert verlaufen lassen. Die NGO Coordination gegen Bayer Gefahren (CBG) organisiert Proteste gegen die HV und unterstützt kritische Aktionär*innen. Zahlreiche Kleinaktionär*nnen besitzen nämlich nur Aktien, um während der HV ein Recht auf Kritik zu haben. Im letzten Jahr war die umfangreiche Kritik an Bayer innerhalb der HV und auch im Allgemeinen erfolgreich. Dazu und zur Beschneidung der Rechte von Kleinaktionär*innen hat die CBG sehr treffende Worte gefunden, die wir im Folgenden zitieren:

2019 wurde auf der BAYER-Hauptversammlung erstmals der Vorstand eines DAX-Konzerns mit der Mehrheit aller Stimmen der Aktionär*innen auf Antrag der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) nicht entlastet. Grundlage ist auch die massive Kritik in der Weltbevölkerung an den Konzernverbrechen von BAYER und seinem Zukauf MONSANTO.

Corona Pandemie

Die Corona-Pandemie ist seit Wochen in aller Munde. Es gibt weltweit bereits (Stand 5.4.) über 1.200.000 Infizierte, über 65.000 Menschen sind gestorben[1].

Doch wie genau ist mit dieser Pandemie umzugehen? Es gilt, sinnvolle Maßnahmen wie z.B. eine weitläufige Kontaktreduzierung zu unterstützen, aber auch differenziert und kritisch die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe und Reaktionen auf die Pandemie zu betrachten.

6. Juni 2020: Block TddZ* Worms – Gemeinsam den Naziaufmarsch verhindern!

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Am 06.06.2020 wollen Neonazis um die NPD und Die Rechte den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) in Worms durchführen. Der TddZ ist ein seit 2009 jährlich stattfindender Aufmarsch der rechtsradikalen Szene in Deutschland. Nach vielen Jahren faschistischer und antisemitischer Hetze wird Worms voraussichtlich die letzte Station sein.

Vor diesem Hintergrund hat sich im Sommer 2019 das Aktionsbündnis „Block TddZ Worms“ aus lokalen Aktivist*innen und organisierten antifaschistischen Gruppen gegründet.

Pressemitteilung: NPD-Schläger am 4. März in Bonn vor Gericht

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BONN. Im Zuge der Feierlichkeiten zum Europatag am 4. Mai 2019 informierten verschiedene Parteien am Marktplatz über ihre Kandidaten und Inhalte zur Europawahl. Jedoch bauten dort nicht nur die in Bonn bekannten Parteien ihre Stände auf, sondern auch die rechtsradikale NPD versuchte in Erscheinung zu treten.

Spontan versammelten sich ca. 50 Gegendemonstrant*innen und protestierten gegen die NPD. Einer der anwesenden NPD-Vertreter griff dann einen migrantischen Aktivist der Bonner Jugendbewegung an und schlug diesen mit seinem Kamerastativ. Die anwesenden Beamt*innen der Polizei griffen ein und ermittelten im Nachgang wegen gefährlicher Körperverletzung.

Offener Brief: Für ein Nazifreies Remagen

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Liebe Genoss*innen, Mitstreiter*innen und Antifaschist*innen,

im Folgenden ziehen wir ein kurzes Fazit aus den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 16.11.2019 in Remagen und stellen daraufhin Schlussfolgerungen für die Proteste im November 2020 auf. Wir meinen, dass es wichtig ist, sich nicht zu spät damit zu befassen.

75 Jahre Auschwitz Befreiung

Dank euch Sovietsoldaten
Dank euch revolutionären & jüdischen Partisanen
Nie wieder Faschismus!!!

Gefunden am Rhein, neben der ehemaligen Synagoge, die durch die Nazis zerstört wurde.

Aktionen in Bonn zum Todestag von Rosa Luxemburg

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Jedes Jahr wird Anfang Januar den RevolutionärInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedacht, die am 15. und 13. Januar 1919 von den faschistischen Freikorps im Auftrag der damaligen SPD-Regierung unter Ebert und Noske ermordet wurden.

Wir haben uns dieses Jahr im Rahmen unserer Kampagne „feministischer Vormärz“ auf Rosa Luxemburg fokussiert und sind etwas kreativ geworden.

Wir bastelten Plakat-Büsten mit dem Konterfei von Rosa und schrieben eine Wandzeitung, die wir in der Nacht zum 15.01. in der Stadt anbrachten.

Am Todestag selber wurde dann die Friedrich-Ebert-Allee in Rosa-Luxemburg-Allee umbenannt.
Die Straßenschilder wurden korrigiert und in der gesamten Straße Plakate mit einer Bürgerinformation zur Umbenennung aufgehangen.

Im Anschluss findet ihr die Texte der Plakate und Fotos.

Rosa lebt in unserem Kampf!