Proteste gegen die Eröffnung des Primark in Bonn

Wieso gegen Primark?

Viele assoziieren Primark zurecht mit Kinderarbeit, giftigen Chemikalien, Fabrikeinstürzen und Ausbeutung. Diese Assoziationen nehmen wir als Anlass dafür, gegen die Primark-Eröffnung zu protestieren. Andere Konzerne dieser und anderer Branchen sind aber nicht besser: Es ist der Kapitalismus, der zum Profitmaximieren zwingt und daher wird alles andere (z.B. faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz) untergeordnet. Deswegen kritisieren wir auch das Handeln anderer Konzerne und vor allem den Kapitalismus als Ganzes!

Warum keine Wiese?

Direkt vor dem Hauptbahnhof steht jetzt ein neuer Betonklotz.

Am 24.8. im Hofgarten: Hip-Hop against Fascism – 10 Jahre Bonner Jugendbewegung Soli-Konzert

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Hip-Hop: Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unterdrückung der afrikanischen Minderheiten in den USA entstand in den 1970er Jahren Hip-Hop. Die Musikrichtung nahm von Anfang an einen politischen Charakter gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus ein. Auch heute sind Teile des Hip-Hop in den USA und auch hier bewusst politisch, anti-rassistisch und systemkritisch geprägt.

Against Fascism! Im Hip-Hop gibt es anti-rassistische Solidarität und gleichzeitig spitzt sich die politische Lage zu: Flüchtlingsheime werden angegriffen, Neonazis sind bewaffnet, haben Todeslisten* und ermorden Migrantinnen und Migranten. Staatliche Institutionen schauen entweder weg oder unterstützen den rechten Terror wie der Verfassungsschutz*. Es liegt an uns, politisch aktiv zu sein, um Rassismus zu bekämpfen.

Am 24.8. im Hofgarten: Beim Konzert feiern wir das zehnjährige Bestehen der Bonner Jugendbewegung. Es wird politische Infotische, Essen, Trinken und Reden geben. Wir beginnen mit Vorträgen und Diskussionen über den Rechtsruck und über kommende Aktivitäten in Bonn/Umgebung, danach gibt’s Hip-Hop.

Das Konzert gehört zu unserer Café Allez Veranstaltungsreihe, mehr dazu: hier

*Quellen

7. Café Allez: 2 Jahre nach G20 – Repression, Polizeigesetze und Widerstand

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30.7. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88 | Hier direkt zum Facebook Event

Vor zwei Jahren trafen sich die einflussreichsten Regierungschefs zum G20-Gipfel in Hamburg. Im Vorfeld kam es zu Gesetzesverschärfungen und medialer Hetze zur Kriminalisierung und Diskreditierung der Gegenproteste. Mit den neuen Polizeigesetzen werden diese Gesetzesverschärfungen fortgesetzt.

Beim Café Allez gibt die Anwältin Anna Busl eine juristische Einschätzung und Informationen zum aktuellen Stand der Strafverfahren von G20-Aktivist*innen. Zudem werden wir eine politische Betrachtung der G20, der politischen Entwicklung seit dem Gipfel, dem Widerstand gegen die G20 und der neuen Gesetze durchführen und diese diskutieren.

13.7. – Euskirchen: Smash Fascism not the planet

Smash Fascism Not The Planet

Am 13. Juli 2019 werden wir, als Bündnis von Jugendverbänden, unser 1. Internationalistische Jugendfestival unter dem Motto „Smash Fascism Not The Planet“ in Euskirchen durchführen.

Hier unser Mobivideo bei YouTube

Wir möchten mit unserem Festival Jugendliche aus ganz Europa zusammen bringen, um sich gegenseitig über die Probleme und Kämpfe in ihren Ländern auszutauschen, sich kennenzulernen und neue Alternativen gegen das herrschende System zu entwickeln. Wir möchten mit unserem Festival vor allem auf den weltweiten Rechtsruck und die Bedrohung des gesamten Planeten durch das kapitalistische System aufmerksam machen.

Grußwort nach Düsseldorf: Integration und Repression

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Das folgende Grußwort ist für die Soli-Kundgebung ,,Antifaschismus&Internationalismus verteidigen!“ am 6.7. in Düsseldorf. Anlass der Kundgebung sind die kürzlich durchgeführten Razzien.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Wie geht der Staat mit Rechten um?

Die NPD wurde von V-Männern mitgegründet, der NSU wurde von V-Männern mitaufgebaut. Der ermordete CDUler Lübcke stand auf der Todesliste des NSU. Die Finanzierung von NPD und NSU lief über den Staat. Der NSU hatte Waffen vom Staat, das Uniter-Netzwerk auch. Das sind nur ein paar Beispiele wie rechte Gruppen von verschiedenen staatlichen Institutionen gefördert werden. Was ist mit Combat 18, den Hannibal Strukturen und dem NSU 2.0? Und wenn der Staat mal gegen rechte Gruppen vorgeht, dann meist nur aufgrund von vorher aufgebautem öffentlichen Druck.

Wie geht der Staat mit Linken um?
Der Staat verfolgt eine Taktik mit zwei Komponenten: Integration und Repression.

Day Orange Demo: Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Offenes Info- und Basteltreffen der Bonner Jugendbewegung für die Seebrücke Demo: Freitag |5.7. | 18 Uhr | Bornheimer Str. 88

 

TREFFPUNKT für die Demo: Samstag 06.07 / 14:00 Uhr / Konrad-Adenauer-Platz, Bonn Beuel

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Die Abschottung der Europäischen Union führte dazu, dass das Mittelmeer zu einem Massengrab geworden ist. Zehntausende Menschen sind beim Versuch, in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und Elend zu finden, ums Leben gekommen. Das Sterben im Mittelmeer ist kein unvermeidliches Unglück, sondern das Resultat einer gezielten Politik des Wegsehens und der Abschreckung gegenüber schutzsuchenden Flüchtenden. Alle staatlichen Maßnahmen der Seenotrettung wurden eingestellt und zivilgesellschaftliche Seenotrettungs-Organisationen werden gezielt behindert und kriminalisiert.

Die SEEBRÜCKE ist eine Bewegung aus der Zivilgesellschaft, in der alle willkommen sind. Wir rufen auf, am 06.07., zum Tag der Seenotrettung („Day Orange“), mit uns gemeinsam gegen das Sterben im Mittelmeer zu demonstrieren!

BDS ist nicht antisemitisch!

Jetzt erst recht: Solidarität mit dem palästinensischen Volk!

Seit Jahrzehnten leiden Millionen Palästinenser*innen unter der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik. Sowohl  Palästinenser*innen als auch Israelis und Internationalist*innen setzen vielfältige Mittel des Widerstands und Protests ein, um die rassistischen Besatzung zu überwinden. Israel ist bestrebt, Kritik, Protest und Widerstand mundtot zu machen. Dies geschieht nicht nur in Israel, sondern weltweit.

Antikapitalistische Plattform innerhalb von Fridays for Future

Innerhalb von Fridays for Future Deutschland gibt es mittlerweile 500 Ortsgruppen. Neben den Scientists for Future und den Parents for Future gibt es auch Change for Future. CfF ist die antikapitalistische Plattform innerhalb von FfF und besteht aus Aktivist*innen, die in über 30 verschiedenen Ortsgruppen aktiv sind. Auf der Website von CfF findet man u.A. einen Text über die anstehenden EU-Wahlen und mehrere Presseartikel über CfF. Am 5.6. veranstalten Bonner Aktivist*innen von CfF eine Diskussionveranstaltung über die EU und die Rolle des deutschen Staates, kommt vorbei: 19 Uhr, Bornheimer Str. 88

Im Folgenden zitieren wir das Grundsatzpapier von CfF:

Staat und Nazis Hand in Hand? Unsere Antwort: Widerstand!

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Wir leben in einer Zeit von rechten Netzwerken in Polizei und Bundeswehr, in Zeiten vom Aufschwung rechter Bewegungen, rassistischen Angriffen und brennenden Flüchtlingsunterkünften. Zu den EU-Wahlen am 26.5.2019 treten mehrere zutiefst rassistische Parteien, wie bspw die AfD und die NPD an. Während die AfD will, dass man an der Grenze auf Geflüchtete schießt, beteiligt sich die NPD an Gedenkdemos für die Waffen-SS. Für uns ist klar: Wir dulden weder Faschismus noch das Fordern rassistischer Morde. Wir positionieren uns deutlich gegen Rassismus und protestieren gegen den Wahlkampf dieser Nazis und Rassist*innen.

 

Am 3.5.2019 kamen ca. 60 AfDler*innen zu einer AfD-Veranstaltung ins Haus der Bildung. An zwei Gegenkundgebungen nahmen ca. 800 Menschen teil. Wir beteiligten uns an der Gegenkundgebung von Bonn stellt sich Quer. Mehrere AfDler*innen versuchten durch unsere Kundgebung zu gehen, um zu ihrer Veranstaltung zu gelangen. Wir stellten uns quer und machten klar, dass es kein Durchkommen für Nazis und Rassist*innen gibt. So stellten wir uns auf und bildeten Ketten. Die Polizei eskalierte die Lage schnell, indem sie versuchte uns wegzuschubsen und wegzudrücken. In dieser Situation nutzten einige Polizist*innen die Gelegenheit unseren Leuten Faustschläge zu verpassen, was zu Rippenprellungen führte. Nach dieser Rangelei bildeten wir selbstverständlich erneut Ketten, weil wir entscheiden, wer durch unsere Kundgebung geht und nicht die Polizei!

Nicht mit uns! Nicht bei uns! – Der rassistischen Hetze der AfD entgegentreten

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3. Mai | 17:30 | Bonn, Botttlerplatz | FB Event 

 

Bonn Stellt Sich Quer ruft auf: Am 3. Mai will die AfD mit einer als Bürgerinformation titulierten Veranstaltung im Bonner „Haus der Bildung“ in die heiße Phase des Europawahlkampfes eintreten. Die Tatsache als solche muss schon den Protest aller demokratisch gesinnter Menschen, die eine Welt jenseits von Rassismus, Diskriminierungen jedweder Art, Armut und Krieg und Umweltzerstörung wünschen, hervorrufen.

Als besonders empörend empfindet nicht nur „Bonn stellt sich quer“ den Veranstaltungsort. Im „Haus der Bildung“ sind die Volkshochschule (VHS) und die Stadtbibliothek untergebracht.
Die Volkshochschule ist eine ursozialdemokatische Idee um breitesten Schichten Bildung und Kultur nahe zu bringen. Sie steht in der Tat für andere Werte als der völkische Nationalismus der Höcke-Partei AfD. Die Volkshochschule darf nicht – und sei es nur für 3 Stunden zur völkischen Hochschule werden. „Das Haus der Bildung“ muss davor geschützt werden als Ort der Gegenaufklärung und der Anti-Bildung missbraucht zu werden.