Stoppt den Krieg – Solidarität mit Rojava!

Auf der Straße beteiligen wir uns derzeit bei vielen Aktionen gegen den türkischen Angriffskrieg auf Rojava.

Im Folgenden zitieren wir das Statement von Change for Future der antikapitalistischen Plattform innerhalb von Fridays for Future:

Solidarität mit Rojava und der Fridays for Future Ortsgruppe Qamishlo! 

Das kurdische Gebiet in Nordsyrien, Rojava, wurde weitestgehend befreit. Die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten, die YPG und YPJ, sowie ihre Bündnispartner*innen innerhalb der SDF drängten den sogenannten ,,Islamischen Staat” erfolgreich zurück. In Rojava wurde ein System aufgebaut, welches den Ideen des demokratischen Konförderalismus folgt. Die drei Grundpfeiler dieser Ideologie sind Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie. In allen Positionen gibt es eine Doppelspitze, es gibt ein Frauendorf und zahlreiche Frauenhäuser als Rückzugsorte und eine eigene Frauenmiliz. Es gibt die Kampagne Make Rojava Green Again und eine Fridays for Future Ortsgruppe in Rojava. Rojava ist ein Rätesystem, indem die Entscheidungen basisdemokratisch gefällt werden. Die Wirtschaft soll verstärkt in Kooperativen organisiert werden. So werden möglichst viele bei politischen, ökonomischen und ökologischen Fragen miteinbezogen. 

Demo gegen rechte Gewalt! – Anlässlich der Anschläge in Halle und Zülpich!

Freitag, 11. Oktober um 17:00 Uhr, Friedensplatz

Am Mittwoch beging ein Täter in Halle einen Anschlag auf eine Synagoge sowie einen Imbiss. Kurz danach ereignet sich ein Schuss auf eine Geflüchtetenunterkunft in Zülpich, 30 Kilometer außerhalb von Bonn.
Seit 1990 werden knapp zweihundert Todesopfer gezählt, die der Rechtsextremismus gefordert hat. In dieser ganzen Zeit wurde die Gefahr, die von Rassenhass und Antisemitismus ausgeht, kleingeredet und unterschätzt. Selbst als die Terrororganisation NSU ans Licht der Öffentlichkeit kam, hat dies nicht zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Rechte Gewalt geführt.
Die Anschläge in Zülpich und Halle sind nicht die ersten und geschehen im Zeichen des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft. Dagegen gilt es, zusammen auf die Straße zu gehen!

Wir fordern, dass Politik und Behörden diese und alle anderen rechtsextremen Gewalttaten und Terrorakte restlos aufklären! Weiterhin fordern wir Gerechtigkeit für die Opfer und Betroffenen dieser Verbrechen.
Daher findet am Freitag, den 11. Oktober um 17 Uhr am Friedensplatz eine Kundgebung mit Demonstration statt. Wir rufen Dich dazu auf Deine Solidarität und Mitgefühl mit uns auf die Straße zu tragen!

AUFGRUND DER DRINGLICHKEIT UND KURZFRISTIGEN PLANUNG BITTEN WIR UM SCHNELLE VERBREITUNG, AUCH AN EURE FREUND*INNEN UND FAMILIE!

Im Anschluss an die Demonstration werden wir uns um 18 Uhr am Friedensplatz einer Kundgebung in Solidarität mit Rojava anschließen.

17.10.-10.11.: Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution der letzten Jahre in Rojava / Nordsyrien.

  • Fotoausstellung 17. Oktober – 10. November 2019

Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 15 Uhr

Veranstaltung mit einer Delegationsteilnehmerin der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, die 2018/2019 für mehrere Monate in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien war und dort u.a. viele Frauenprojekte, auch Jinwar besucht hat.

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Beschreibung der Ausstellung

Filmvorstellung und Diskussion: ,,Abandoned“ – Abtreibungsverbote und Folgen

17.9. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88

Es gibt ÄrztInnen, die lieber den Tod schwangerer Frauen in Kauf nehmen, als eine Abtreibung durchzuführen. So geschehen bei der Italienerin Valentina, die in der 19. Schwangerschaftswoche in einem Krankenhaus starb, weil MedizinerInnen ihr den lebensrettenden Schwangerschaftsabbruch aus Gewissensgründen verweigerten, da der Fötus noch einen Herzschlag aufwies. Das Verhalten der ÄrztInnen ist gesetzlich legitimiert. Die Filmemacherin Patricia Marchart reiste quer durch Europa und besuchte Betroffene bzw. deren Hinterbliebene.

Beim Café Allez möchten wir uns erst die Doku anschauen und dann gemeinsam darüber diskutieren: Welche Auswirkungen haben die Abtreibungsgesetze? Was können wir dagegen tun? Was für Proteste gibt es und welche Erfolge haben sie?

Trotz Zensurversuch in Bonn: Begegnung mit Palästina!

Wie jedes Jahr lädt die Stadt Bonn am 29. September zu ihrem Fest „Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ ein. An diesem Fest dürfen in diesem Jahr die Palästinenser nicht mehr teilnehmen.

Wir, das sind die Palästinensische Gemeinde Deutschland – Bonn, der Deutsch-Palästinensischen Frauenverein, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd und das Institut für Palästinakunde Bonn wurden vom Kulturamt der Stadt ausgeschlossen.

Andreas Zumach: Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation

Wo: Gustav-Stresemann-Institut | Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Wann: 11.09.2019 | 19:00 Uhr

Der Genfer UN-Korrespondent Andreas Zumach spricht am 11. September in Bonn über “Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation”. Das 1949 gegründete Hilfswerk der Vereinten Nationen für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten (UNWRA) steht in der schwersten Krise und vor der größten Herausforderung seiner 80-jährigen Geschichte. Infolge der vollständigen Blockade des Gazastreifens durch Israel sowie verstärkter militärischer Angriffe ist UNWRA immer weniger in der Lage, die humanitäre Versorgung und das Überleben von weit über einer Million Menschen zu sichern. Und auch in den palästinensischen Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon kann die UNWRA nach den drastischen Mittelkürzungen durch die USA ihre Aufgabe nur noch eingeschränkt erfüllen.

Das internationale Frauen- und Familienforum e.V. Bonn Tannenbusch wendet sich an die Weltöffentlichkeit

Seit der Ermordung des Bürgermeisters von Mogadischu Abdirahman Omar Osman (Bekannt als: Yarisow) 24.07.19 durch einen Terroranschlag werden Regierungsgegner in Somalia verfolgt und verhaftet. Die Regierung macht Al Shabaab (al Quaida) für den Anschlag verantwortlich, viele Regierungsgegner vermuten aber, dass es die Regierung selbst war, weil Yarisow sie kritisiert hat.

Proteste gegen die Eröffnung des Primark in Bonn

Wieso gegen Primark?

Viele assoziieren Primark zurecht mit Kinderarbeit, giftigen Chemikalien, Fabrikeinstürzen und Ausbeutung. Diese Assoziationen nehmen wir als Anlass dafür, gegen die Primark-Eröffnung zu protestieren. Andere Konzerne dieser und anderer Branchen sind aber nicht besser: Es ist der Kapitalismus, der zum Profitmaximieren zwingt und daher wird alles andere (z.B. faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz) untergeordnet. Deswegen kritisieren wir auch das Handeln anderer Konzerne und vor allem den Kapitalismus als Ganzes!

Warum keine Wiese?

Direkt vor dem Hauptbahnhof steht jetzt ein neuer Betonklotz.

Am 24.8. im Hofgarten: Hip-Hop against Fascism – 10 Jahre Bonner Jugendbewegung Soli-Konzert

Hier direkt zur Facebook-Veranstaltung

Hip-Hop: Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unterdrückung der afrikanischen Minderheiten in den USA entstand in den 1970er Jahren Hip-Hop. Die Musikrichtung nahm von Anfang an einen politischen Charakter gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus ein. Auch heute sind Teile des Hip-Hop in den USA und auch hier bewusst politisch, anti-rassistisch und systemkritisch geprägt.

Against Fascism! Im Hip-Hop gibt es anti-rassistische Solidarität und gleichzeitig spitzt sich die politische Lage zu: Flüchtlingsheime werden angegriffen, Neonazis sind bewaffnet, haben Todeslisten* und ermorden Migrantinnen und Migranten. Staatliche Institutionen schauen entweder weg oder unterstützen den rechten Terror wie der Verfassungsschutz*. Es liegt an uns, politisch aktiv zu sein, um Rassismus zu bekämpfen.

Am 24.8. im Hofgarten: Beim Konzert feiern wir das zehnjährige Bestehen der Bonner Jugendbewegung. Es wird politische Infotische, Essen, Trinken und Reden geben. Wir beginnen mit Vorträgen und Diskussionen über den Rechtsruck und über kommende Aktivitäten in Bonn/Umgebung, danach gibt’s Hip-Hop.

Das Konzert gehört zu unserer Café Allez Veranstaltungsreihe, mehr dazu: hier

*Quellen

13.7. – Euskirchen: Smash Fascism not the planet

Smash Fascism Not The Planet

Am 13. Juli 2019 werden wir, als Bündnis von Jugendverbänden, unser 1. Internationalistische Jugendfestival unter dem Motto „Smash Fascism Not The Planet“ in Euskirchen durchführen.

Hier unser Mobivideo bei YouTube

Wir möchten mit unserem Festival Jugendliche aus ganz Europa zusammen bringen, um sich gegenseitig über die Probleme und Kämpfe in ihren Ländern auszutauschen, sich kennenzulernen und neue Alternativen gegen das herrschende System zu entwickeln. Wir möchten mit unserem Festival vor allem auf den weltweiten Rechtsruck und die Bedrohung des gesamten Planeten durch das kapitalistische System aufmerksam machen.