Trotz Zensurversuch in Bonn: Begegnung mit Palästina!

Wie jedes Jahr lädt die Stadt Bonn am 29. September zu ihrem Fest „Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ ein. An diesem Fest dürfen in diesem Jahr die Palästinenser nicht mehr teilnehmen.

Wir, das sind die Palästinensische Gemeinde Deutschland – Bonn, der Deutsch-Palästinensischen Frauenverein, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd und das Institut für Palästinakunde Bonn wurden vom Kulturamt der Stadt ausgeschlossen.

Andreas Zumach: Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation

Wo: Gustav-Stresemann-Institut | Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Wann: 11.09.2019 | 19:00 Uhr

Der Genfer UN-Korrespondent Andreas Zumach spricht am 11. September in Bonn über “Die Aufgabe der UNRWA-Flüchtlingsorganisation”. Das 1949 gegründete Hilfswerk der Vereinten Nationen für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten (UNWRA) steht in der schwersten Krise und vor der größten Herausforderung seiner 80-jährigen Geschichte. Infolge der vollständigen Blockade des Gazastreifens durch Israel sowie verstärkter militärischer Angriffe ist UNWRA immer weniger in der Lage, die humanitäre Versorgung und das Überleben von weit über einer Million Menschen zu sichern. Und auch in den palästinensischen Flüchtlingslagern in Jordanien und im Libanon kann die UNWRA nach den drastischen Mittelkürzungen durch die USA ihre Aufgabe nur noch eingeschränkt erfüllen.

Das internationale Frauen- und Familienforum e.V. Bonn Tannenbusch wendet sich an die Weltöffentlichkeit

Seit der Ermordung des Bürgermeisters von Mogadischu Abdirahman Omar Osman (Bekannt als: Yarisow) 24.07.19 durch einen Terroranschlag werden Regierungsgegner in Somalia verfolgt und verhaftet. Die Regierung macht Al Shabaab (al Quaida) für den Anschlag verantwortlich, viele Regierungsgegner vermuten aber, dass es die Regierung selbst war, weil Yarisow sie kritisiert hat.

Proteste gegen die Eröffnung des Primark in Bonn

Wieso gegen Primark?

Viele assoziieren Primark zurecht mit Kinderarbeit, giftigen Chemikalien, Fabrikeinstürzen und Ausbeutung. Diese Assoziationen nehmen wir als Anlass dafür, gegen die Primark-Eröffnung zu protestieren. Andere Konzerne dieser und anderer Branchen sind aber nicht besser: Es ist der Kapitalismus, der zum Profitmaximieren zwingt und daher wird alles andere (z.B. faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz) untergeordnet. Deswegen kritisieren wir auch das Handeln anderer Konzerne und vor allem den Kapitalismus als Ganzes!

Warum keine Wiese?

Direkt vor dem Hauptbahnhof steht jetzt ein neuer Betonklotz.

Am 24.8. im Hofgarten: Hip-Hop against Fascism – 10 Jahre Bonner Jugendbewegung Soli-Konzert

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Hip-Hop: Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unterdrückung der afrikanischen Minderheiten in den USA entstand in den 1970er Jahren Hip-Hop. Die Musikrichtung nahm von Anfang an einen politischen Charakter gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus ein. Auch heute sind Teile des Hip-Hop in den USA und auch hier bewusst politisch, anti-rassistisch und systemkritisch geprägt.

Against Fascism! Im Hip-Hop gibt es anti-rassistische Solidarität und gleichzeitig spitzt sich die politische Lage zu: Flüchtlingsheime werden angegriffen, Neonazis sind bewaffnet, haben Todeslisten* und ermorden Migrantinnen und Migranten. Staatliche Institutionen schauen entweder weg oder unterstützen den rechten Terror wie der Verfassungsschutz*. Es liegt an uns, politisch aktiv zu sein, um Rassismus zu bekämpfen.

Am 24.8. im Hofgarten: Beim Konzert feiern wir das zehnjährige Bestehen der Bonner Jugendbewegung. Es wird politische Infotische, Essen, Trinken und Reden geben. Wir beginnen mit Vorträgen und Diskussionen über den Rechtsruck und über kommende Aktivitäten in Bonn/Umgebung, danach gibt’s Hip-Hop.

Das Konzert gehört zu unserer Café Allez Veranstaltungsreihe, mehr dazu: hier

*Quellen

13.7. – Euskirchen: Smash Fascism not the planet

Smash Fascism Not The Planet

Am 13. Juli 2019 werden wir, als Bündnis von Jugendverbänden, unser 1. Internationalistische Jugendfestival unter dem Motto „Smash Fascism Not The Planet“ in Euskirchen durchführen.

Hier unser Mobivideo bei YouTube

Wir möchten mit unserem Festival Jugendliche aus ganz Europa zusammen bringen, um sich gegenseitig über die Probleme und Kämpfe in ihren Ländern auszutauschen, sich kennenzulernen und neue Alternativen gegen das herrschende System zu entwickeln. Wir möchten mit unserem Festival vor allem auf den weltweiten Rechtsruck und die Bedrohung des gesamten Planeten durch das kapitalistische System aufmerksam machen.

Day Orange Demo: Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Offenes Info- und Basteltreffen der Bonner Jugendbewegung für die Seebrücke Demo: Freitag |5.7. | 18 Uhr | Bornheimer Str. 88

 

TREFFPUNKT für die Demo: Samstag 06.07 / 14:00 Uhr / Konrad-Adenauer-Platz, Bonn Beuel

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Die Abschottung der Europäischen Union führte dazu, dass das Mittelmeer zu einem Massengrab geworden ist. Zehntausende Menschen sind beim Versuch, in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und Elend zu finden, ums Leben gekommen. Das Sterben im Mittelmeer ist kein unvermeidliches Unglück, sondern das Resultat einer gezielten Politik des Wegsehens und der Abschreckung gegenüber schutzsuchenden Flüchtenden. Alle staatlichen Maßnahmen der Seenotrettung wurden eingestellt und zivilgesellschaftliche Seenotrettungs-Organisationen werden gezielt behindert und kriminalisiert.

Die SEEBRÜCKE ist eine Bewegung aus der Zivilgesellschaft, in der alle willkommen sind. Wir rufen auf, am 06.07., zum Tag der Seenotrettung („Day Orange“), mit uns gemeinsam gegen das Sterben im Mittelmeer zu demonstrieren!

BDS ist nicht antisemitisch!

Jetzt erst recht: Solidarität mit dem palästinensischen Volk!

Seit Jahrzehnten leiden Millionen Palästinenser*innen unter der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik. Sowohl  Palästinenser*innen als auch Israelis und Internationalist*innen setzen vielfältige Mittel des Widerstands und Protests ein, um die rassistischen Besatzung zu überwinden. Israel ist bestrebt, Kritik, Protest und Widerstand mundtot zu machen. Dies geschieht nicht nur in Israel, sondern weltweit.

Antikapitalistische Plattform innerhalb von Fridays for Future

Innerhalb von Fridays for Future Deutschland gibt es mittlerweile 500 Ortsgruppen. Neben den Scientists for Future und den Parents for Future gibt es auch Change for Future. CfF ist die antikapitalistische Plattform innerhalb von FfF und besteht aus Aktivist*innen, die in über 30 verschiedenen Ortsgruppen aktiv sind. Auf der Website von CfF findet man u.A. einen Text über die anstehenden EU-Wahlen und mehrere Presseartikel über CfF. Am 5.6. veranstalten Bonner Aktivist*innen von CfF eine Diskussionveranstaltung über die EU und die Rolle des deutschen Staates, kommt vorbei: 19 Uhr, Bornheimer Str. 88

Im Folgenden zitieren wir das Grundsatzpapier von CfF: