Am 20.12.18 nach Siegburg!

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Bonn Stellt Sich Quer ruft auf:

Unterstützt den Protest in Siegburg gegen das extem rechte Bündnis „Kandel ist überall“

Zum zweiten Mal in Folge will die extreme Rechte in Siegburg den gewalttätigen Tod einer jungen Frau für ihre rassistische Agenda instrumentalisieren. Nach Vorbild der rassistischen Mobilisierung in Kandel (Rheinland-Pfalz) ruft das Bündnis „Kandel ist überall“ am 20. Dezember um 18:00 zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Siegburg auf. Hinter diesem Bündnis stehen u.a rechte Personen aus Kandel selbst, sowie Nazis aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, Leute von der AfD und Kölner Hooligans.
Hierbei handelt es sich nicht um Protest gegen Gewalt im Allgemeinen oder um eine Aktion zum Schutz von Frauen, sondern um die Vereinnahmung von Verbrechen für die rechtsextreme Propaganda.
So sehr der Tod der jungen Frau schockt, lasst uns den rechten Hetzern nicht auf den Leim gehen. Im Gegenteil: Entlarven wir ihre völkischen und rassistischen Absichten. Nicht der Schutz von Frauen vor Verbrechen, sondern ein weißes Deutschland nur für weiße Deutsche ist ihr Ziel. Unterstützen wir von Bonn aus die Menschen in Siegburg, die sich gegen diese widerliche Agitation stellen.
Bonn stellt sich quer ruft deshalb dazu auf sich an der antifaschistischen/antirassistischen Kundgebung am 20. Dez. ab 17:30 am „Alter Markt“ zu beteiligen.
Wer gerne zusammen mit anderen nach Siegburg fahren möchte sollte die Bahn um 17:37 am Berta- von-Suttner-Platz Richtung Siegburg nehmen

Am 24.11. in Köln: Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!

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Nein zum neuen Polizeigesetz NRW! Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte

Demo: 24.11. | 15 Uhr | Köln | Eigelsteintor

Aufruf:
Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

Nach großem Widerstand in der Bevölkerung mit einer NRW-weiten Demo von 20.000 Menschen in Düsseldorf aus unterschiedlichsten Bereichen der Zivilgesellschaft und der Androhung von Verfassungsklagen von Bürgerrechtlern wurde die Abstimmung verschoben und eine Überarbeitung des Gesetztes angekündigt. Wie zu befürchten war, besteht diese Überarbeitung einzig in kosmetischen Änderungen, die nichts am antidemokratischen Charakter des Gesetzes ändern.

Erdogan ist nicht willkommen!

Erdogan not welcome!

Erdogan ist nicht willkommen!

Ein Diktator kommt nach Berlin – und wird mit allen Ehren empfangen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wird Ende September erneut um deutsche Unterstützung für seine Kriegspolitik bitten. Es ist abzusehen, dass auch dieses Mal Waffenverkäufe abgesegnet, Kredite zugesagt und Investitionen in der Türkei vereinbart werden. Der Besuch des deutschen Wirtschaftsministers samt 80-köpfiger Entourage Ende Oktober in der Türkei passt da ins Bild. Der Besuch Erdoğans in Berlin wird Anlass zum Protest für all diejenigen sein, die sich in Deutschland und der Türkei für Demokratie, Freiheit und Frieden einsetzen.

Bericht über die Kampagne gegen das Polizeigesetz

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Das Verschärfen des Polizeigesetz hebelt fundamentale Grundrechte aus und betrifft daher uns alle. Im Juni haben weite Teile der Bevölkerung bei vielen kleinen Aktionen und am 7.7. bei der Großdemo in Düsseldorf ein deutliches Statement gegen das Vorhaben der Regierenden gesetzt. Gemeinsam haben wir erwirkt, dass das Gesetz verschoben wurde.

Im Folgenden erklären wir das neue Polizeigesetz, beschreiben den breiten Widerstand und abschließend ordnen wir es in den politischen Kontext ein.

Fight for the Future! – Ein Camp für unsere Zukunft?

Wo: PoppAllee, direkt hinterm Bonner HBF | Wann: 3. – 10. August | FB Event
Immer mehr Menschen, vor allem wir Jugendliche, haben keinen Bock mehr auf eine Gesellschaft, in der rechte Hetze, anti-demokratische Polizeigesetze, beschissene Arbeitsbedingungen und sexistisches Verhalten zur Tagesordnung gehören. In allen Ecken sprießen neue Bewegungen aus dem Boden. Das nehmen wir zum Anlass, in Bonn ein politisches Camp zu veranstalten, dass sich schwerpunktmäßig mit dem globalen Rechtsruck befassen wird.
An sechs Thementagen kommen verschiedene Vertreter*innen sozialer Bewegungen zu Wort und öffnen die Tür zu einer Welt des vielfältigen, bunten Widerstandes. Das Camp wird vollständig von uns Jugendlichen selbstorganisiert und ist weder profitorientiert, noch parteienabhängig. Mit Musik, Kunst und Kultur, Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen möchten wir auf dem Camp in Bonn interessierte Menschen einladen, sich zu informieren, auszutauschen, zu engagieren und aktiv gegen den Rechtsruck zu werden.

Hier die Vorstellung der Thementage, das genaue Programm mit den Vorträgen, Referenten und Uhrzeiten kommt in Kürze:

Aktionsankündigungen gegen das neue Polizeigesetz!

Vor der NRW weiten Großdemo am 7.7. in Düsseldorf wird es in vielen Städten Veranstaltungen zu dem Thema geben, so auch in Bonn:

Vortrag: Drohende Gefahr? Das neue Polizeigesetz NRW
Donnerstag, 28. Juni, 20 Uhr.
Uni Hauptgebäude, Hörsaal 8
Demo zur Einstimmung auf die Großdemonstration: NEIN! zum neuen Polizeigesetz NRW. – Damit ganz Bonn
Bescheid weiß!
Samstag, 30. Juni, 14 Uhr
Kaiserplatz, Bonn
Offenes Info- und Aktiventreffen: NEIN! Zum neuen Polizeigesetz NRW: Letzte Vorbereitungen für die
Großdemonstration.
Freitag, 06. Juli, 18:00 Uhr
DGB Haus Bonn

Gemeinsame Anreise zur Großdemonstration: NEIN! zum neuen Polizeigesetz
NRW
Samstag, 07. Juli, 11:45 Uhr
Bonn Hauptbahnhof, links vom Haupteingang
Thementag „Grundrechte verteidigen“ auf dem Bonn City Camp: Weil, auch wenn am 07.07. das Gesetz gekippt werden soll, auch danach der Protest nicht aufhört, widmet das Bonn City Camp den Polizei- und
Versammlungsgesetzverschärfungen einen ganzen Tag voller Workshops und Vorträge – komm vorbei!
Sonntag, 05. August, ganztägig
Wiese vor dem Poppelsdorfer Schloss

Was genau verschärft sich eigentlich mit dem neuen Polizeigesetz in NRW?