Solidarität mit dem Generalstreik in Frankreich gegen Macrons Pensionsreform

Wir begrüßen es, dass in Frankreich Millionen Jugendliche, Gewerkschaftler, radikale Linke und viele weitere spektrenübergreifend Schulter an Schulter auf die Straßen gehen und ihre Unzufriedenheit gegen die Regierung ausdrücken. Mit dem Entstehen der Fridays for Future Bewegung in Deutschland ist auch hier ein Potenzial aufgekommen, welches ebenfalls zu großen Mobilisierungen führt. Nun können wir von der Protestkultur, der Organisierungsform, der Ausdauer und dem Zusammenschluss von Jugendlichen und Arbeiter*innen in Frankreich viel lernen.

Rückblick zu den Protesten am 16.11.2019 in Remagen

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Am Samstag, den 16.11.2019, haben wir uns den antifaschistischen Protesten gegen den Naziaufmarsch in Remagen beteiligt. Bereits zum elften Mal sollte ein „Trauermarsch“ bzw. ein „zentrales Heldengedenken“ von u.a. NPD, Die Rechte, Der III. Weg und weiteren Kameradschaften stattfinden. Der Grund dafür:

Nach dem 2. Weltkrieg haben die Alliierten in den Rheinwiesenlagern deutsche Soldaten festgehalten. Ca. 5-10 Tausend starben an Hunger und Kälte. Die Neonazis in Remagen nennen dies den ,,wahren Holocaust“. Dabei sagen sie in ihren Redebeiträgen ganz offen, dass sie der Wehrmacht, Waffen-SS, der Hitlerjugend und ,,ihrer Ideen“ gedenken. Sie sprechen von einer Macht (,,den Juden“), die alles im Hintergrund kontrollieren und das deutsche Volk auslöschen wolle.

Unsere Antifa-Kampagne

Bereits 2018 blockierten wir in Remagen den Bahnhof und in den drei Jahren davor liefen wir auf die Route der Nazis. Diese Erfahrungen und die politische Notwendigkeit motivieren uns dazu, dem ganzen einen drauf zu setzen. Dabei ist es uns wichtig, nicht einfach nur an einem Tag unseren Protest zu machen, sondern über mehrere Wochen hinweg Bildung zu organisieren, zu mobilisieren, uns mit Anwohner*innen auszutauschen, das Stadtbild zu verschönern usw.

Kundgebung am 31.12. – Aufstehen Gegen Sexismus Und Rassismus!

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Sexualisierte Gewalt ist ein Verbrechen, keine Frage der Herkunft!

Nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln, gab es in ganz Deutschland kaum ein anderes Gesprächsthema, als die ekelhaften Übergriffe auf Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof. Wir alle waren und sind schockiert von dem Ausmaß, in dem diese stattfanden. Wie konnte es dazu kommen? Wer trägt die Verantwortung? Politiker, Medien und Faschisten sagen bis heute: „Die Ausländer“, oder noch besser „die Flüchtlinge“ waren der Grund für diese Übergriffe und zahlreiche weitere im Laufe der letzten Jahre. Wir sagen: „Kampf dem Sexismus“ und „Kampf dem Rassismus“! Gewalt gegen Frauen ist keine Frage der Herkunft, sie ist ein Verbrechen!

Unsere Feminismus Kampagne: Feministischer Vormärz – Jeder Tag ist Frauen*kampftag

Unter bonner-jugendbewegung.org/feminismus gibt es bereits einige Infos zu unserer Feminismus Kampagne. Seit Wochen verteilen wir bereits unsere Kampagne-Flyer, die unseren Kalender zeigen. Dieser Kalender soll einen ersten Einblick in unsere Feminismus Kampagne geben. Gemeinsam wollen wir verschiedene Aspekte diskutieren, uns bilden, Workshops durchführen, an Frauen gedenken und auch Aktionen durchführen. Der Höhepunkt der Kampagne wird der Internationale Frauen*kampftag am 8. März.

 

Als nächstes steht unser Basteltreffen am 6.12. um 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88 an. Kommt gerne vorbei.

27. bis 30.11.2019: Palästinensische Filmtage im Kino in der Brotfabrik

Die Palästinensische Gemeinde Deutschland – Bonn veranstaltet anlässlich des Internationalen Tages der So­li­darität mit Palästina der Vereinten Nationen auch in diesem Jahr wieder die palästinensischen Filmtage in Kooperation mit der Bonner Kine­ma­thek.

Die Filme laufen am Mittwoch, 27. November, am Freitag, 29. November und am Samstag, 30. November.

Gedenken an Ivan “Kostolom“ Khutorskoi

Am 16.11.2009, wurde Ivan “Kostolom“ Khutorskoi, ein russischer Antifaschist an seiner Haustür von einem Faschisten erschossen.

Vergangenen Samstag, als die Nazis in Remagen unseren antifaschistischen Widerstand zu spüren bekommen haben, war der 10. Jahrestag seiner Ermordung. Auch in Remagen wurde ein Transparent in seinem Gedenken getragen.
Am Freitag wollen wir im Rahmen der  Erinnerungskampagne #Memory161 für Ivan und weitere ermordete AntifaschistInnen mit euch gemeinsam einen Film über Ivan schauen und darüber diskutieren.

Wann? Freitag, 22.11., 20:00 Uhr
Wo? Bornheimer Str.88

Zu Ivan:

Am 16.11. auf nach Remagen – Den Naziaufmarsch verhindern!

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Hier direkt zum Facebook Event


Beim größten jährlichen Naziaufmarsch unserer Umgebung werden ganz offen die Hitlerjugend, die Waffen-SS und der Nationalsozialismus verherrlicht. Das ist keine freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen! Wir blockieren die Nazi-Demo in Remagen und wollen verhindern, dass rechtsradikale Strukturen weiter erstarken.

Anreisetreffpunkt für den 16.11.:

  • 9:15 Uhr Köln Vorplatz vom HBF
  • 9:45 Uhr Bonn HBF Gleis 3

Das Foto ist von der Blockade, die wir 2018 in Remagen gemacht haben.

Unterstützer:

  • Internationale Jugend Rheinland
  • Solid Düsseldorf
  • Solid Rhein-Sieg
  • SDS Bonn
  • SDS Düsseldorf
  • SDS Münster
  • Young Struggle
  • Bonner Jugendbewegung

 

Am 8.11. und 15.11. werden dazu offene Treffen in Bonn stattfinden, beide ab 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88.

Women defend Rojava

ERKLÄRUNG DER FRAUEN: STOPPEN SIE DEN TÜRKISCHEN BESATZUNGSKRIEG GEGEN NORD- UND OSTSYRIEN – SOFORT!

Am 9. Oktober 2019 begann der türkische Staat seine Invasion und seinen Besatzungskrieg in Nordsyriens. Die türkische Armee hat alle größeren Städte und Siedlungen entlang der Grenze aus der Luft und mit Mörsergranaten angegriffen. Nach Angaben des kurdischen Roten Halbmonds (Heyva Sor a Kurdistane e.V.) wurden in den ersten fünf Tagen der Angriffe 46 Zivilisten getötet und 139 verletzt – darunter viele Frauen und Kinder. Gegenwärtig versucht die türkische Armee zusammen mit der von ihr aus Söldnern verschiedener Terrorgruppen aufgebauten “Nationalen Armee Syriens” am Boden vorzudringen. Gleichzeitig haben IS-Schläferzellen neue Angriffe in Nordsyrien gestartet. SDF- und YPJ-/YPG-Truppen, die Nord- und Ostsyrien vom IS-Terrorregime befreit haben, widmen ihr Leben nun dem Schutz der Menschen vor neuen Massakern und Besatzung. Frauen, die Tausende von Frauen aus der Sklaverei des IS befreit haben, werden jetzt von einer NATO-Armee bombardiert.

19.10. Auf zum Brüser Berg – Ganz Bonn hasst die AfD!

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19.10. | Samstag | 10:30 Uhr | Bonn HBF | Bus D2

Erst am 9.10. ereigneten sich zwei rechte Terrorattacken: In Halle und in Zülpich (bei Bonn). Der Mörder von Halle vertritt den rassistischen Mythos der ,,Masseneinwanderung“, die zum ,,Bevölkerungsaustausch“ führe. Dies wird von Sarazzin, über AfD, Identitäre Bewegung bis hin zu Rechtsterroristen vertreten. Der Attentäter und viele AfDler machen ,,die Juden“ für jedes ,,Übel“ (wie z.B. die ,,Masseneinwanderung“) auf der Welt verantwortlich.

Die AfD will diesen Samstag im Ortsteilzentrum auf dem Brüser Berg eine Veranstaltung mit dem Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und dem neuen NRW-Landesvorsitzenden Rüdiger Lucassen abhalten. Wer sich gegen rechten Terror stellt, muss sich auch gegen die AfD positionieren. Denn sie ist der ideologische Wegbereiter solcher Gedanken und versucht diese in die breite Masse zu tragen, um sie dort zu verankern. Wer für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft steht, sollte klare Kante gegen die AfD zeigen und verhindern, dass sie hier Strukturen aufbaut. Kommt mit uns zum Brüser Berg!

Unser Text ,,Terrorattacken in Halle und Zülpich – Antifaschismus ist eine politische Notwendigkeit!“
https://bonner-jugendbewegung.org/terrorattacken-in-halle-und-zuelpich-antifaschismus-ist-eine-politische-notwendigkeit/

Weitere Termine zum Thema:

Stoppt den Krieg – Solidarität mit Rojava!

Auf der Straße beteiligen wir uns derzeit bei vielen Aktionen gegen den türkischen Angriffskrieg auf Rojava.

Im Folgenden zitieren wir das Statement von Change for Future der antikapitalistischen Plattform innerhalb von Fridays for Future:

Solidarität mit Rojava und der Fridays for Future Ortsgruppe Qamishlo! 

Das kurdische Gebiet in Nordsyrien, Rojava, wurde weitestgehend befreit. Die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten, die YPG und YPJ, sowie ihre Bündnispartner*innen innerhalb der SDF drängten den sogenannten ,,Islamischen Staat” erfolgreich zurück. In Rojava wurde ein System aufgebaut, welches den Ideen des demokratischen Konförderalismus folgt. Die drei Grundpfeiler dieser Ideologie sind Feminismus, Ökologie und Basisdemokratie. In allen Positionen gibt es eine Doppelspitze, es gibt ein Frauendorf und zahlreiche Frauenhäuser als Rückzugsorte und eine eigene Frauenmiliz. Es gibt die Kampagne Make Rojava Green Again und eine Fridays for Future Ortsgruppe in Rojava. Rojava ist ein Rätesystem, indem die Entscheidungen basisdemokratisch gefällt werden. Die Wirtschaft soll verstärkt in Kooperativen organisiert werden. So werden möglichst viele bei politischen, ökonomischen und ökologischen Fragen miteinbezogen.