Okt
3
Do
Am Tag der deutschen Einheit auf die Straße! @ Wiener Platz, Köln
Okt 3 um 12:00 – 14:00

Am Tag der deutschen Einheit wird dieses Jahr, wie jedes Jahr seit 1990, die Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert. Politiker-Innen und Prominente schütteln sich die Hände und klopfen sich auf die Schultern. Sie und ihre ZuschauerInnen feiern sich fürs deutsch-sein und für unser schönes Vaterland.

Für Lohnabhängige, für migrantische Menschen, für jüdische Menschen, für Menschen die nicht heterosexuell sind und für Linke gibt es dagegen wenig Grund zum feiern. Den gab es noch nie, aber die Lage verschlimmert sich. Die neue Verteidigungsministerin fordert die Militärausgaben in den nächsten 4 Jahren fast zu verdoppeln. Die Bundesregierung hält die Grenzen dicht, tut nichts um die Lage der Geflüchteten in Deutschland zu verbessern und entsendet Soldaten nach Mali und in die Westsahara, während immer weiter Waffen exportiert werden. Das Demonstrationsrecht wird immer weiter eingeschränkt, die Rechte und Ausrüstung der Polizei ausgebaut und angebliche G20 StraftäterInnen durch die Öffentlichkeitsfahndung an den Pranger gestellt. In der Polizei und beim Militär fliegen immer mehr bewaffnete Nazi-Terrorgruppen auf, die MigrantInnen und Linke bedrohen, Todeslisten anfertigen und sich Aufstandspläne ausdenken. Die Grundlage dafür ist das weitverbreitete rechtsradikale Gedankengut im Staatsapparat. Halim Dener, Oury Jalloh, Walter Lübcke, die zahlreichen Opfer des NSU und viele Andere, die ins Fadenkreuz faschistischer Gewalt geraten sind, haben es mit dem Leben bezahlt.

Die AfD ist der deutlichste Ausdruck dieses Rechtsrucks. Als neoliberale und rassistische Partei verbindet sie den rechten Teil der Konservativen mit einem offen faschistischen Flügel. Damit kann die AfD zumindest regional in Ostdeutschland auf einen großen Teil der deutschen Bevölkerung bauen. Den meisten Menschen in der ehemaligen DDR hat die Wiedervereinigung wenig gebracht. Durch die Privatisierungen durch die Treuhand-Gesellschaft und die aggressive Deindustrialisierung ganzer Bundesländer wurde millionen Menschen die Lebensgrundlage entzogen. Die AFD greift diese Stimmung auf und entfesselt sie als Aggression gegen MigrantInnen und Linke. Allein von der AFD zu sprechen, greift aber zu kurz. CDU und SPD setzen heute schon wesentliche Teile des AfD-Programms um.

Das auffälligste dabei ist natürlich die Flüchtlingspolitik. Aber auch das neoliberale Programm der großen Koalition kann sich sehen lassen: Die Mieten steigen ins unermessliche, gleichzeitig steht Wohnraum leer und die Löhne stagnieren. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Immer mehr Menschen werden immer ärmer, immer Weniger immer reicher. An den Schulen fehlen massenweise LehrerInnen, das Streikrecht wurde eingeschränkt und das Rentenalter erhöht. Die Polizei verteidigt die Profitinteressen von RWE im Hambacher Forst und die der Wohnungseigentümer bei Hausbesetzungen und Zwangsräumungen. Das neoliberale Programm der deutschen Regierung wurde auch in Griechenland, Italien, Spanien und anderen Staaten der EU umgesetzt. Nur ohne Rücksicht auf WählerInnen- stimmen, also deutlich brutaler und deutlich schneller. Deutsche und ihre Verbündeten besetzen die wesentlichen Stellen der EU, konnten sogar Minister- präsidenten in Italien einsetzen und Griechenland durch die Troika kontrollieren.

In diesem Deutschland kann es keine Einheit geben. Wir sind uns nicht einig mit Rassisten, mit neoliberalen Ausbeutern, mit Kriegstreibern.

Wir kämpfen für eine solidarische Gesellschaft.

Geht mit uns am 03.10 auf die Straße – Gegen den Rechtsruck, für die Solidarität.

 

Quelle: https://leftside.noblogs.org/

Aufrufende Gruppen

-Kollektiv Edelweiss

-Aktion Brühl

-Antifaschistische Aktion Köln-Sülz

-Bonner Jugendbewegung

-Weitere..

Okt
17
Do
Ausstellung: Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien @ Kult41
Okt 17 um 20:00 – Nov 10 um 18:00
  • Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution der letzten Jahre in Rojava / Nordsyrien.

  • Fotoausstellung 17. Oktober – 10. November 2019

Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 15 Uhr

Veranstaltung mit einer Delegationsteilnehmerin der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, die 2018/2019 für mehrere Monate in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien war und dort u.a. viele Frauenprojekte, auch Jinwar besucht hat.

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Beschreibung der Ausstellung

„Jinwar“ ist kurdisch und bedeutet „Ort der Frauen“. Die Idee zu dem Dorf entstand in der kurdischen Frauenbewegung Kongreya Star. Es wurde ab 2017 von Frauen in Lehmbauweise aufgebaut und am 25.11.2018, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen offiziell eröffnet. Hier leben Frauen verschiedener Ethnien und Religionen mit ihren Kindern zusammen und organisieren ein freiheitliches, selbstbestimmtes Leben, das auf den Werten des demokratischen Konföderalismus basiert – Demokratie, Ökologie und Frauenbefreiung. Dieses basisdemokratische System ist in Räten organisiert und hat begonnen, eine demokratisierte Wirtschaft mithilfe der Gründung von Kooperativen aufzubauen. Das Gesellschaftsprojekt wird in Nordsyrien (mittlerweile auch Ostsyrien) seit 2011 aufgebaut und wird maßgeblich von Frauen bestimmt.
Inzwischen besteht Jinwar aus vierzig Häusern unterschiedlicher Größe. Neben Wohnhäusern gibt es auch Gemeinschaftsgebäude wie die Grundschule und das Gesundheitszentrum, die Akademie und eine große Gemeinschaftsküche. Eine Bäckerei und der gemeinsame Garten sind Grundlage für die Selbstversorgung des Dorfs.
Die Fotoausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ und des Jinwar-Komitees. Das Besuchen der Ausstellung ist kostenlos.

Öffnungszeiten:
jeweils von 15-17 Uhr an den folgenden Terminen: So., 20.10. / Sa., 26.10. / So., 27.10. / So., 3.11. / Sa., 9.11.
Außerdem während aller im Kult41 stattfindenden Veranstaltungen (z.B. Kneipen-Donnerstage. Alle Veranstaltungen unter www.kult41.net/veranstaltungen/programm/oktober bzw. november), Führung auf Anfrage.

Veranstalter: Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution @ Kult41
Okt 17 um 20:00 – 22:00

 

  • Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution der letzten Jahre in Rojava / Nordsyrien.

  • Fotoausstellung 17. Oktober – 10. November 2019

Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 15 Uhr

Veranstaltung mit einer Delegationsteilnehmerin der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, die 2018/2019 für mehrere Monate in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien war und dort u.a. viele Frauenprojekte, auch Jinwar besucht hat.

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Beschreibung der Ausstellung

„Jinwar“ ist kurdisch und bedeutet „Ort der Frauen“. Die Idee zu dem Dorf entstand in der kurdischen Frauenbewegung Kongreya Star. Es wurde ab 2017 von Frauen in Lehmbauweise aufgebaut und am 25.11.2018, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen offiziell eröffnet. Hier leben Frauen verschiedener Ethnien und Religionen mit ihren Kindern zusammen und organisieren ein freiheitliches, selbstbestimmtes Leben, das auf den Werten des demokratischen Konföderalismus basiert – Demokratie, Ökologie und Frauenbefreiung. Dieses basisdemokratische System ist in Räten organisiert und hat begonnen, eine demokratisierte Wirtschaft mithilfe der Gründung von Kooperativen aufzubauen. Das Gesellschaftsprojekt wird in Nordsyrien (mittlerweile auch Ostsyrien) seit 2011 aufgebaut und wird maßgeblich von Frauen bestimmt.
Inzwischen besteht Jinwar aus vierzig Häusern unterschiedlicher Größe. Neben Wohnhäusern gibt es auch Gemeinschaftsgebäude wie die Grundschule und das Gesundheitszentrum, die Akademie und eine große Gemeinschaftsküche. Eine Bäckerei und der gemeinsame Garten sind Grundlage für die Selbstversorgung des Dorfs.
Die Fotoausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ und des Jinwar-Komitees. Das Besuchen der Ausstellung ist kostenlos.

Öffnungszeiten:
jeweils von 15-17 Uhr an den folgenden Terminen: So., 20.10. / Sa., 26.10. / So., 27.10. / So., 3.11. / Sa., 9.11.
Außerdem während aller im Kult41 stattfindenden Veranstaltungen (z.B. Kneipen-Donnerstage. Alle Veranstaltungen unter www.kult41.net/veranstaltungen/programm/oktober bzw. november), Führung auf Anfrage.

Veranstalter: Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan

Okt
22
Di
Café Allez: Vortrag über die Verstrickungen von Staat und Nazis @ Kurdischer Verein
Okt 22 um 19:00 – 22:00

Der kommunistische Aufbau wird bei unserem Café Allez einen Vortrag über die Verstrickungen von Staat und Nazis halten. Dabei knüft er an seine bisherigen Ausarbeitungen zu „Oktoberfestbombe, NSU-Prozess und Weiterentwicklung des tiefen Staates“ an. Hier ist der Anleser vom kommunistischen Aufbau zu ihrem kommenden Vortrag:

Combat 18, Nordkreuz, Reichsbürger: wieviel Staat steckt in rechten Terror-Strukturen – und wie können wir uns schützen?

Ein Netzwerk von faschistischen Elite-Soldaten- und Polizisten wird aufgedeckt, welche sich systematisch auf den „Tag X“ der Machtübernahme vorbereiten. Ein CDU-Politiker wird von einem bekannten Neonazi erschossen. Über 500 Rechte sind untergetaucht. Die Zahl von „Reichsbürgern“ wächst weiter. Mit der „Alternative für Deutschland“ hat sich eine faschistische Partei im ganzen Land ausgebreitet.

Doch wie gehen staatliche Behörden damit um? Keine Auflösung von „Uniter e.V.“, kein Verbot von „Combat 18“, keine Debatte über Faschisten im „Kommando Spezialkräfte“ – der Eliteeinheit der Bundeswehr. Derweil bereitet der ehemalige Chef des Inlandsgeheimdienstes öffentlich zukünftige Koalitionen von CDU und AfD vor.

Wie ist das zu erklären: Handelt es sich um systematisches „Staatsversagen“ und „Überforderung“? Sind die Behörden einfach „auf dem rechten Auge blind“? Oder wird hier bewusst gedeckt und vertuscht? Und wie sind die rechtsterroristischen Strukturen einzuschätzen: Handelt es sich um „Rassisten“ in Polizei und Bundeswehr die „außer Kontrolle geraten“ sind? Oder sind diese Strukturen staatlich gesteuert, ein fester Bestandteil von Herrschaft im Kapitalismus?

Mit diesen Fragen wollen wir uns in unserem Vortrag beschäftigen.

Dafür wird auch ein Blick in die Geschichte nötig sein: welche Parallelen gibt es zwischen den „Freikorps“ die in der Weimarer Republik KommunistInnen töteten, den „Stay-Behind“-Armeen der NATO in Deutschland und heutigen Netzwerken von Rechtsterroristen wie das der Bundeswehr-Schattenarmee?

Zuletzt wollen wir eine Strategie vorschlagen auf die schwierige Frage: was können wir diesen rechtsterroristischen Netzwerken entgegensetzen?

 

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Weitere Ankündigungen zum Thema Antifaschismus:

  • 8.11. | 18 Uhr | Bornheimer Str. 88: Vorbereitungstreffen gegen den Naziaufmarsch – Was kann ich selbst gegen Nazis machen? Welche Erfolge hatten Blockaden gegen Nazi-Demos bisher? Warum sollte man blockieren? Was kann passieren? Welche Nazis demonstrieren bei uns in der Gegend?
  • 16.11. | Bonner Anreisetreffpunkt folgt: Auf nach Remagen – Beim größten jährlichen Naziaufmarsch unserer Umgebung werden ganz offen die Hitlerjugend, die Waffen-SS und der Nationalsozialismus verherrlicht. Das ist keine freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen! Wir blockieren die Nazi-Demo in Remagen und wollen verhindern, dass rechtsradikale Strukturen weiter erstarken.
Nov
8
Fr
Infotreffen: Den Naziaufmarsch in Remagen verhindern! @ Kurdischer Verein
Nov 8 um 18:00 – 22:00

Was kann ich selbst gegen Nazis machen? Welche Erfolge hatten Blockaden gegen Nazi-Demos bisher? Warum sollte man blockieren? Was kann passieren? Welche Nazis demonstrieren bei uns in der Gegend?

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Weitere Ankündigungen zum Thema Antifaschismus:

  • 22.10. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88, Bonn: Neonazi-Strukturen gibt es in der Polizei und in der Bundeswehr. Versagt der Staat damit, weil er überfordert ist? Oder unterstützt er diese Banden, wie bereits vor Jahren schon den NSU? Der kommunistische Aufbau hält einen Vortrag über die Verstrickungen von Staat und Nazis.
  • 16.11. | Bonner Anreisetreffpunkt folgt: Auf nach Remagen – Beim größten jährlichen Naziaufmarsch unserer Umgebung werden ganz offen die Hitlerjugend, die Waffen-SS und der Nationalsozialismus verherrlicht. Das ist keine freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen! Wir blockieren die Nazi-Demo in Remagen und wollen verhindern, dass rechtsradikale Strukturen weiter erstarken.
Nov
10
So
Finissage: Vortrag einer Delegationsteilnehmerin @ Kult41
Nov 10 um 15:00 – 18:00
  • Vernissage: Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Dokumentarfilm über die demokratische Frauenrevolution der letzten Jahre in Rojava / Nordsyrien.

  • Fotoausstellung 17. Oktober – 10. November 2019

Jinwar – ein ökologisches Frauendorf im Herzen Rojavas in Nordsyrien

  • Finissage: Sonntag, 10. November 2019, 15 Uhr

Veranstaltung mit einer Delegationsteilnehmerin der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“, die 2018/2019 für mehrere Monate in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien war und dort u.a. viele Frauenprojekte, auch Jinwar besucht hat.

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Beschreibung der Ausstellung

„Jinwar“ ist kurdisch und bedeutet „Ort der Frauen“. Die Idee zu dem Dorf entstand in der kurdischen Frauenbewegung Kongreya Star. Es wurde ab 2017 von Frauen in Lehmbauweise aufgebaut und am 25.11.2018, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen offiziell eröffnet. Hier leben Frauen verschiedener Ethnien und Religionen mit ihren Kindern zusammen und organisieren ein freiheitliches, selbstbestimmtes Leben, das auf den Werten des demokratischen Konföderalismus basiert – Demokratie, Ökologie und Frauenbefreiung. Dieses basisdemokratische System ist in Räten organisiert und hat begonnen, eine demokratisierte Wirtschaft mithilfe der Gründung von Kooperativen aufzubauen. Das Gesellschaftsprojekt wird in Nordsyrien (mittlerweile auch Ostsyrien) seit 2011 aufgebaut und wird maßgeblich von Frauen bestimmt.
Inzwischen besteht Jinwar aus vierzig Häusern unterschiedlicher Größe. Neben Wohnhäusern gibt es auch Gemeinschaftsgebäude wie die Grundschule und das Gesundheitszentrum, die Akademie und eine große Gemeinschaftsküche. Eine Bäckerei und der gemeinsame Garten sind Grundlage für die Selbstversorgung des Dorfs.
Die Fotoausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ und des Jinwar-Komitees. Das Besuchen der Ausstellung ist kostenlos.

Öffnungszeiten:
jeweils von 15-17 Uhr an den folgenden Terminen: So., 20.10. / Sa., 26.10. / So., 27.10. / So., 3.11. / Sa., 9.11.
Außerdem während aller im Kult41 stattfindenden Veranstaltungen (z.B. Kneipen-Donnerstage. Alle Veranstaltungen unter www.kult41.net/veranstaltungen/programm/oktober bzw. november), Führung auf Anfrage.

 

Veranstalter: Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan

Nov
16
Sa
Remagen: Den Naziaufmarsch verhindern! @ Remagen
Nov 16 ganztägig

Bonner Anreisetreffpunkt folgt

Beim größten jährlichen Naziaufmarsch unserer Umgebung werden ganz offen die Hitlerjugend, die Waffen-SS und der Nationalsozialismus verherrlicht. Das ist keine freie Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen! Wir blockieren die Nazi-Demo in Remagen und wollen verhindern, dass rechtsradikale Strukturen weiter erstarken.

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weitere Termine zum Thema Antifaschismus:

  • 22.10. | 19 Uhr | Bornheimer Str. 88, Bonn: Neonazi-Strukturen gibt es in der Polizei und in der Bundeswehr. Versagt der Staat damit, weil er überfordert ist? Oder unterstützt er diese Banden, wie bereits vor Jahren schon den NSU? Der kommunistische Aufbau hält einen Vortrag über die Verstrickungen von Staat und Nazis.
  • 8.11. | 18 Uhr | Bornheimer Str. 88: Vorbereitungstreffen gegen den Naziaufmarsch – Was kann ich selbst gegen Nazis machen? Welche Erfolge hatten Blockaden gegen Nazi-Demos bisher? Warum sollte man blockieren? Was kann passieren? Welche Nazis demonstrieren bei uns in der Gegend?
Nov
25
Mo
Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen @ Marktplatz, Bonn
Nov 25 um 13:00 – 15:30

Am 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen.
Die strukturelle Gewalt ist aktuell:
In Deutschland wird alle 72 Stunde eine Frau getötet.
Mädchen, Frauen, Trans, Inter und Nichtbinäre Menschen sind besonders von Gewalt betroffen.
(mehr Infos unter http://www.onebillionrising.de/femizid-opfer-meldungen-2019)

Kommt bei unserem Stand vorbei und informiert euch über #Feminizide. Außerdem gibt es Infos zu Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten in Bonn.
Danach gehen wir gemeinsam zum Haus der Frauengeschichte. Dort wird der Film „Shortcut to Justice“ gezeigt.

#keinemehr #niunamenos

 

Organisiert vom Frauenstreik Bonn, hier mehr dazu.

Dez
6
Fr
Basteltreffen für den Feminismus
Dez 6 um 18:00 – 21:30

Für die verschiedenen Aktionen innerhalb unserer Feminismus Kampagne muss einiges vorbereitet werden. Daher laden wir zu einem offenen Basteltreffen am 6.12. um 18 Uhr in der Bornheimer Str. 88 ein. Kommt vorbei.

Dez
31
Di
Kundgebung am 31.12. – Aufstehen Gegen Sexismus Und Rassismus! @ Wallrafplatz, Köln
Dez 31 um 15:00 – 16:00

Sexualisierte Gewalt ist ein Verbrechen, keine Frage der Herkunft!

Nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln, gab es in ganz Deutschland kaum ein anderes Gesprächsthema, als die ekelhaften Übergriffe auf Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof. Wir alle waren und sind schockiert von dem Ausmaß, in dem diese stattfanden. Wie konnte es dazu kommen? Wer trägt die Verantwortung? Politiker, Medien und Faschisten sagen bis heute: „Die Ausländer“, oder noch besser „die Flüchtlinge“ waren der Grund für diese Übergriffe und zahlreiche weitere im Laufe der letzten Jahre. Wir sagen: „Kampf dem Sexismus“ und „Kampf dem Rassismus“! Gewalt gegen Frauen ist keine Frage der Herkunft, sie ist ein Verbrechen!


Sexuelle Übergriffe auf Frauen sind keine Einzelfälle.
Mindestens jede dritte Frau, die man fragt, ob sie schon mal eine Vergewaltigung oder sexuellen Missbrauch erlebt hat, muss diese Frage mit „Ja“ beantworten! Das geht in 93 % der Fälle von Tätern aus dem näheren sozialen Umfeld aus. Schon das zeigt, dass es absurd ist zu sagen, es sind die Ausländer schuld. Was erleben wir denn auf den Feiermeilen Kölns? Was erleben wir denn auf dem Oktoberfest? Jede Frau kennt es. Man möchte einfach nur feiern gehen und mit seinen Freunden Spaß haben. Kaum geht man los und der Abend beginnt, fangen aber auch schon die unangenehmen Anmachen oder gar das angegrapscht werden an. Wenn Frauen sich zur Wehr setzen, wird auch noch gesagt „Wenn du das nicht willst, lauf nicht in so einem kurzen Rock rum“. Kölns Bürgermeisterin Frau Reker machte es durch ihren „mütterlichen Rat“, Frauen sollen doch besser „eine Armlänge Abstand“ zu Fremden halten auch nicht besser. Nein! Wir Frauen wollen nicht ständig aufpassen, wo wir hingehen und ob uns jemand zu nahe kommt! Die Männer sollen uns einfach gefälligst nicht ungefragt anpacken! Wir wollen heute und auch an jedem anderen Tag dazu aufrufen, dass Frauen sich weiter zur Wehr setzen. Aber egal was behauptet wird, Frauen sind NIE selber Schuld daran, wenn sie belästigt oder vergewaltigt werden! Die Verantwortung tragen einzig und allein die Täter.

Wir lassen uns nicht für ihren Rassismus benutzen
Die Wochen nach den Silvesterübergriffen zeigten deutlich wie scheinheilg die Besorgnis um die Sicherheit von Frauen seitens der Regierung ist. Sie waren geprägt von Diskussionen über Ausländerkriminalität und mündeten in Gesetze, die sich gegen Asylsuchende richten.
Die folgenden Silvesternächte haben noch einmal in der Praxis gezeigt, was das Jahr über gesagt wurde. Die gesamte Domplatte wurde zu einer eingezäunten Sicherheitszone, alle Besucher mussten Schleusen passieren. Alle Menschen, die von der Polizei als Nordafrikaner identifiziert wurden, wurde raus gezogen, kontrolliert, nach Hause geschickt, festgenommen etc. . Als sich eine Gruppe vermeintlicher Nordafrikaner im Zug auf dem Weg nach Köln befanden, kamen sie gar nicht erst bis in die Stadt, sondern wurden schon in Deutz aus dem Zug geholt und von der Polizei eingekesselt. Diejenigen, die doch zum Hauptbahnhof kamen, wurden durch einen extra Ausgang direkt in den Polizeikessel gebracht. Bis heute leugnet die Polizei, dass ihre Kontrollen auf racial Profiling basiert haben, sie sagen sie waren lediglich Konsequent. Jeder Mensch konnte sehen, dass rassistisch gehandelt wurde und ein Generalverdacht gegen alle Menschen die scheinbar aus dem nordafrikanischen Raum kommen.
Die Faschisten nutzen das nach ihren „Bürgerwehrspaziergängen“ im letzten Jahr auch jetzt weiterhin für ihre Hetze. Dieses Jahr beginnt mit Aufmärschen der AFD, der identitären Bewegung, verschiedener Hooligangruppen und Neonazis.

Auch hier können wir uns nur wiederholen. Sexismus ist keine Frage der Herkunft! Wir lassen uns nicht für diese Hetze missbrauchen!
Frauen wehren sich! Sexismus ist kein Problem, welches Migranten mitgebracht haben. Betroffen sind Frauen jeder Herkunft! Deshalb wollen wir uns als Frauen zusammenschließen und gemeinsam wehren! Am 31.12.2019, wollen wir uns ab 15:00 Uhr am Wallrafplatz treffen und zeigen, dass wir weder sexuelle Übergriffe, noch die rassistische Hetze dulden.
Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Sexismus und Rassismus keinen Platz in Köln haben!