Stoppt die Anfeindungen und Repression! Solidarität mit der AJA!

Hier unser Insta-Beitrag

Die antifaschistische Jugend Augsburg (AJA) ist eine relativ junge antiimperialistische und antifaschistische Gruppe. Seit Monaten werden sie von ,,Antideutschen“ und anderen Bürgerlichen angefeindet, zum Teil angezeigt und am 20.10. ereignete sich eine Hausdurchsuchung gegen sie. Das ist eine Fortführung und Intensivierung des bestehenden Kampfes gegen die AJA. Uns ist es wichtig, dies als genau das auch zu begreifen.

Im Mai veröffentlichte die AJA einen Beitrag zur ethnischen Säuberung am palästinensischen Volk (Nakba). Dann ging es vor Ort auch richtig los mit Anfeindungen, Vorwurf-Schreiben und Anzeigen von Antideutschen und anderen Bürgerlichen gegen die AJA. Die systemkonformen Gruppen hinter der Hetze setzen Israel mit dem Judentum gleich und verteidigen, relativieren oder leugnen die Besatzungs- und Unterdrückungspolitik des Staates.

Im Mai war für uns direkt klar – diese Anfeindungen von Antideutschen gegen Linke kennen wir nur zu gut – dass wir der AJA den Rücken stärken, eine Solidaritätserklärung schreiben, bundesweit andere Gruppen anfragen und dies dann öffentlich machen.

Bei der Razzia, die sich am 20.10. ereignete, wurde die Wohnung der Familie vom betroffenen Genossen fünf Stunden lang durchsucht, es wurden mehrere Gegenstände (wie bspw. Flyer) beschlagnahmt und gegenüber der Familie wurden rassistische Bemerkungen geäußert. Im Zuge der Durchsuchung wurden in Bezug auf Corona keine ausreichenden Schutzmaßnahmen eingehalten und somit die Familie einem vermeidbaren Infektionsrisiko ausgesetzt, obwohl sich unter ihnen Risikopersonen befinden. Für die Razzia wird eine kleine Sachbeschädigung als Vorwand genommen, die eigentliche Motivation dahinter ist es, linke Politik zu erschweren und unsere Genoss:innen einzuschüchtern.

Im Juli kam die AJA zu uns nach NRW: Wir malten ein Bild für den Antifaschisten Jo, wir begleiteten die Verhandlung eines Genossen von uns und fuhren nach Siegen, um dort unsere Genoss:innen von der internationalen Gruppe gegen den III. Weg zu unterstützen. Wenn nächste Woche Nazis in Remagen marschieren, kann die AJA vielleicht aufgrund von den explodierenden Infektionszahlen nicht kommen. Für uns steht aber fest, dass wir auch in Zukunft Schulter an Schulter zusammenstehen. Solidarität ist eine Waffe!

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