Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf und der demokratischen Revolution in Rojava!

Es gibt rund 30-50 Millionen Kurden, ihr Siedlungsgebiet befindet sich im Iran, Irak, Syrien und der Türkei. In diesen Besatzerstaaten sind Kurden Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Massakern ausgesetzt. Gerade in den letzten Jahren verschärfte sich die Unterdrückung der Kurden, vor allem in der Türkei aber auch in Deutschland, gleichzeitig bauen Kurden in Syren ein fortschrittliches und alternatves Gesellschaftsmodell auf.


Millionen Menschen stehen auf für Frieden in Kurdistan, werde auch du aktiv! Komme zu Aktionen oder zu unserem regelmäßigen Gruppentreffen: Jeden Freitag | 18 Uhr | DGB Haus Bonn | Endenicher Str. 127

Da wir hier in Deutschland wohnen und aktiv sind, beleuchten wir die Rolle der deutschen Regierung und deutscher Konzerne. Mit Aktionen auf der Straße schaffen wir eine Öffentlichkeit für die kurdische Frage und bauen gleichzeitig Druck auf Regierung und Konzerne auf.

Was ist die PKK?
1978 wurde die PKK gegründet. Die PKK ist eine Organisation, die die faschistische Regierung der Türkei und den sog. Islamischen Staat bekämpft. Ihr Ziel ist der Demokratische Konföderalismus: eine Rätedemokratie auf basisdemokratischer, gleichberechtigter und ökologischer Basis.

Situation der Kurden in Nordsyrien und Nordirak
Die PYD ist eine Partei in Nordsyrien/Rojava und steht der PKK nahe. Während des syrischen Bürgerkriegs entstand in Nordsyrien ein Machtvakuum. Seit 2011 werden dort fortschrittliche Rätestrukturen aufgebaut, die Region wird von Kurden gemeinsam mit den dort lebenden Assyrern, Arabern, Turkmenen usw. demokratisch und gleichberechtigt verwaltet. Die YPG und YPJ sind die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten, die gemeinsam mit anderen Einheiten sowie hunderten Freiwilligen aus der ganzen Welt die demokratische Revolution verteidigen und den IS aus weiteren Gebieten verdrängen.
Im Nordirak/Bashur haben sich die Kurden eine eigene Region erkämpft, diese ist jedoch von den USA militärisch und von der Türkei ökonomisch abhängig. Die kurdische Regionalregierung möchte ihre Macht und ihre Profite steigern, anstatt ebenfalls ein basisdemokratisches System aufzubauen.

Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt!
Deutsche Konzerne und die deutsche Regierung kooperieren mit der kurdischen Regionalregierung im Nordirak, aber nicht weil sie sich für die Freiheit der Kurden einsetzen, sondern weil es ihnen Profite durch Öl-Geschäfte bringt. Obwohl die Türkei den IS logistisch, militärisch, finanziell und medizinisch unterstützt, arbeiten deutsche Konzerne und die deutsche Regierung eng mit der Türkei zusammen, was z.B. der Waffenexport verdeutlicht. Und die deutsche Regierung orientiert sich mehr an der Türkei als an den Menschenrechten!

Die PKK ist seit 1993 in Deutschland verboten, im März 2017 ließ das Innenministerium das Verbot sogar auf die Flaggen und Symbole Dutzender PKK naher Organisationen erweitern. Somit sind die Fahnen der demokratischen Revolution in Nordsyrien verboten! Seit September 2017 verbieten deutsche Behörden den Verkauf von kurdischem Essen, kurdischer Literatur, kurdischer Kleidung usw. bei politischen Veranstaltungen in Deutschland. Wir stellen uns gegen diese Einschränkungen der politischen und kulturellen Freiheiten.

Gerade weil deutsche Konzerne an der Unterdrückung der Kurden profitieren und deutsche Behörden Kurden in Deutschland unterdrücken, rufen wir dazu auf, sich an pro-kurdischen Aktionen zu beteiligen. De Mazière sagt, man solle die Türkei nicht kritisieren, weil dort deutsche Interessen vertreten werden. Doch unsere Interessen sind keine Waffenexporte, sondern Freiheit und Frieden!

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