BOGIDA blockiert – Bonn hat sich quergestellt!

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BOGIDA blockiert – Bonn hat sich quergestellt!

Nach zwei Mal erfolgreichem Wegbashen vom Bonner Pegida-ableger Bogida können wir nun im neuen Jahr ein Fazit ziehen.
Bogida hat bei beiden Malen groß rum posaunt, wie viele sie doch sein werden und sagten uns, dass wir uns schämen sollten, dass wir uns gegen eine so „großartige“ Bewegung, wie Pegida stellen.
Die Realität sah aber ganz anders aus. Bonn hat gecheckt, dass Pegida eben keine Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft darstellt. Von den angemeldeten 500 „besorgten BürgerInnen“ erschienen vielleicht 250. Unsere 3000 angemeldeten DemonstrantInnen haben wir weit überschritten.

Bogida rief „Wir sind das Volk“, wir antworteten „Wir sind mehr!“ und wie wir das waren! Wenn das mal kein Zeichen ist!
Die erste Bogida-Veranstaltung konnte Bonn erfolgreich und komplett blockieren, indem die Bonner BürgerInnen sie einfach lückenlos einkesselten. Die zweite Bogida-Veranstaltung wurde größten Teils von den BonnerInnen blockiert. Die Rassisten konnten gerade Mal 150 Meter weit laufen.

Kein Werben für das Sterben! Aktion gegen das Konzert der Bundeswehr in der Bonner Kreuzkirche

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Kein Werben für das Sterben!  Aktion gegen das Konzert der Bundeswehr in der Bonner Kreuzkirche

Heute, am Montag dem 8.12. hat das „Bundeswehr-Musikcorps“ ein Konzert für „in Not geratene Soldaten“ gespielt. Sie verschweigen bei diesen Konzerten immer wieder, wer eigentlich die Soldaten in den Krieg schickt und so erst in Not bringt.

Gegen dieses Propagandakonzert haben wir gemeinsam mit der Friedenskooperative eine Kundgebung abgehalten.

In Reden und Musik wurden die Vernetzung in Kirche und Militär sowie die Rekrutierungstaktiken der Bundeswehr angegriffen.

Traurig, aber nicht erstaunlich war das Zusammenspiel von Polizei und Bundeswehr, die Aktivisten den Zutritt zur Kirche verweigerten und noch vor beginn des Konzertes Platzverweise erteilte. Zudem gab es Rangeleien mit einzelnen Konzertbesuchern.
Wir lassen uns weder von Polizeirepression noch von militaristischen Heimatfront einschüchtern in diesem Sinne rufen wir aus:

Bundeswehr raus aus Schulen, Betrieben und Kirchen!

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Biji rojava! Refugees Welcome!

Biji rojava! Refugees Welcome!

Am Samstag den 6.12. sind wir gemeinsam zur NO-IMK-Demo nach Köln gefahren. Wir solidarisierten uns mit dem kurdischen Befreiungskampf, die als einige der wenigen fortschrittlichen Kräfte im nahen Osten den Kampf gegen die den Islamischen Staat ernsthaft aufnehmen. Das zweite Anliegen des Protests war die miserable Lage der Geflüchteten in Deutschland und die EU, welche für den Schutz ihrer Grenzen den Tod Zehntausender in Kauf nimmt.

Im Vorfeld hatte die Polizei versucht, die Demo zu verbieten und den Protest zu kriminalisieren. Das Verbot der Demo wurde erst am Tag davor aufgehoben und konnte nicht verhindern, dass 3000 Menschen kamen.

Wir konnten auch unsere Fähigkeiten im Ketten Bilden üben und so die Demo trotz der Provokationen durch die Polizei geschlossen und solidarisch zu Ende bringen. Einen kleinen Eindruck gibt dieses Video von unserem MitstreiterInnen der Interventionistischen Linken (IL).

Wir blicken der nächsten Demonstration am Montag dem 15. Dezember, wenn die Rassisten von BOGIDa in Bonn aufziehen wollen mit Kampfgeist entgegen.