Der globale Klimawandel ist längst unübersehbar geworden!

Der globale Klimawandel ist längst zur unübersehbaren Gefahr geworden. Wenn wir so weitermachen und der Klimawandel das 2°C Grenze überschreitet, ist kein sicheres Leben auf der Erde mehr möglich. Schon jetzt sind durch das Schmelzen der Polkappen und dem dadurch steigenden Meeresspiegel und der immer größer werdenden Wüsten unzählige Tier und Pflanzenarten vernichtet worden oder vom Aussterben bedroht.

Jeden Tag wird die Umwelt mehr zerstört, ob durch das Abholzen von riesigen, jahrtausendalten Regenwaldgebieten, die Vergiftung der Felder mit Pestiziden oder riesige Müllberge (darunter sogar Atommüll) im Meer.

Direkt vor unserer Haustür im Hambacher Forst, dem letzten Urwald Mitteleuropas, breitet sich ein gigantisches Braunkohleabbaugebiet aus. RWE, der zweitgrößte Energiekonzern Deutschlands, hat das gesamte Gebiet aufgekauft und ist dabei, es komplett abzuholzen für die Förderung eines der klimaschädlichsten Brennstoffes der Welt.

Fossile Brennstoffe wie Öl und Kohle haben keine Zukunft. Sie werden immer knapper und ihre Förderung immer umweltschädlicher. Inzwischen ist man dazu übergegangen, das Öl mit Gift aus dem Boden zu pressen. Diese Methode nennt man Fracking und sie zählt zu den schädlichsten Förderungsmethoden, die es momentan gibt. Sie bedroht neben der Umwelt auch das Trinkwasser vieler tausend Menschen.

Sowohl der Krieg, der mit dem Kampf um die letzten Ölreserven verbunden ist, als auch die Zerstörung der Lebensgrundlage durch die Folgen des Klimawandels wir Dürre oder Überschwemmungen, treiben Millionen Menschen in die Flucht.

Doch was können wir hier tun?

Uns als Jugend ist unsere Zukunft nicht egal! Wir wollen, dass wir und unsere Kinder nicht die Fehler ausbaden müssen, die momentan gemacht werden. Deswegen sind es gerade wir, die hier und heute aufstehen und uns gegen die Verschmutzung unserer Umwelt wehren müssen.

Wir als Bonner Jugendbewegung fordern deshalb: Die Klimaerwärmung muss so schnell wie möglich gestoppt werden, damit die Folgen nicht noch verheerender werden. Dafür muss sich sofort grundlegend etwas ändern:

  • Sofortiger Stopp des Braunkohleabbaus im Hambacher Forst und langfristig der deutschlandweite Kohleausstieg.
  • Der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes und die Förderung alternativer Verkehrsmittel.
  • Profite dürfen nicht über Gesundheit und Menschenrechte gestellt werden, das heißt, die Macht von Gen-Saatgut und Pestizid-Konzernen, wie z.B. Bayer-Monsanto brechen und nachhaltige Landwirtschaft fördern.
  • Weltweiter Stopp der Ölförderung durch Fracking und der Umweltzerstörung durch den Abbau von Bodenschätzen.

Werde auch du aktiv. Beteilige dich mit uns zusammen an den Protesten ob für den Schutz des Hambacher Forstes oder das Weltklima.

Wir laden dich ganz herzlich zu unserem Plenum ein:

Jeden Freitag 18:00 in der Endenicher Straße 127 (DGB-Haus)

 

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