STOPPT DEN TÜRKISCHEN STAATSTERROR!

STOPPT DEN TÜRKISCHEN STAATSTERROR!

In der letzten Zeit hören wir sogar in deutschen Medien vermehrt von türkischen Angriffen auf die kurdische Bewegung. Doch über die momentane zugespitzte, kriegsähnliche Situation wird in den öffentlichen Medien nicht ausführlich berichtet.

Denn in der Realität bedeutet das konkret:

  • In den letzten sieben Tagen sind mehrere hundert Jugendliche und Erwachsene festgenommen wurden!
  • Bei Angriffen der Polizei auf Linke wurden mindestens sechs 18-24 jährige Studenten erschossen!
  • Der türkische Staat hat kurzeitig das Internet ausgeschaltet und sperrt bzw. löscht langfristig einige kurdische Nachrichtenportale und Twitter!
  • Kurdische Dörfer (Dersim, Kığ, Gure Spi…) sind von mutwillig gelegten Waldbränden gefährdet! Da von staatlicher Seite keine Hilfe kommt, wird die Bevölkerung aufgerufen sich an den Löscharbeiten zu beteiligen.
  • Nicht nur PKK-Stellungen werden bombardiert, sondern auch Stellungen der Volksverteidungseinheiten von Rojava (YPG) nahe der syrischen Grenze wurden mit Artillerie beschossen!

Aber die Bevölkerung wehrt sich!

Kögida blockiert – die kommen nicht wieder!

Kögida blockiert – die kommen nicht wieder!

Trotz des enormen Drucks der Polizei, haben sich die Gegendemonstranten das Recht erkämpft ihre Pflicht zu erfüllen und entschlossen Widerstand zu leisten.

Nachdem wir bereits die Rassisten von „Pegida“/“Bogida“ 2x erfolgreich aus Bonn vertrieben hatten, fuhren wir dieses mal nach Köln um die AntifaschistInnen dort beim Protest zu unterstützen.
Am Montag den 05.01.2014 kündigte auch in Köln ein Ableger der „Pegida“-Bewegung eine ihrer rassistische Demonstrationen an. „Kögida“ wollte vom Bahnhof in Deutz über den Rhein bis zur Domplatte marschieren.

Wie gewohnt war Kögida nicht in der Lage dazu die angemeldete Teilnehmerzahl zu erreichen. Der lächerliche Haufen von ca. 300 Rassisten bewegte sich Dank der 12.000 Gegendemonstranten keinen Meter.

Biji rojava! Refugees Welcome!

Biji rojava! Refugees Welcome!

Am Samstag den 6.12. sind wir gemeinsam zur NO-IMK-Demo nach Köln gefahren. Wir solidarisierten uns mit dem kurdischen Befreiungskampf, die als einige der wenigen fortschrittlichen Kräfte im nahen Osten den Kampf gegen die den Islamischen Staat ernsthaft aufnehmen. Das zweite Anliegen des Protests war die miserable Lage der Geflüchteten in Deutschland und die EU, welche für den Schutz ihrer Grenzen den Tod Zehntausender in Kauf nimmt.

Im Vorfeld hatte die Polizei versucht, die Demo zu verbieten und den Protest zu kriminalisieren. Das Verbot der Demo wurde erst am Tag davor aufgehoben und konnte nicht verhindern, dass 3000 Menschen kamen.

Wir konnten auch unsere Fähigkeiten im Ketten Bilden üben und so die Demo trotz der Provokationen durch die Polizei geschlossen und solidarisch zu Ende bringen. Einen kleinen Eindruck gibt dieses Video von unserem MitstreiterInnen der Interventionistischen Linken (IL).

Wir blicken der nächsten Demonstration am Montag dem 15. Dezember, wenn die Rassisten von BOGIDa in Bonn aufziehen wollen mit Kampfgeist entgegen.