Der AfD die Show stehlen!

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Am 22.4.2017 den Bundesparteitag der AfD in Köln verhindern!

Der Aufruf von Köln gegen Rechts:

Solidarität statt Hetze – Der AfD die Show stehlen!

Am 22. und 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag im Kölner Hotel Maritim abhalten. Der Ort ist nicht zufällig gewählt: Köln ist spätestens seit den sexualisierten Übergriffen an Silvester 2015/16 und deren rassistischer Deutung zum beliebten Schauplatz für völkische Mobilisierungen geworden. Die AfD bietet sich nun, nach dem Scheitern der Pro-Parteien, als politische Klammer für Mob und Elite an – Maritim-Hotels waren bereits in mehreren Städten bewährte Gastgeber der AfD.

 

Kämpferisch ins neue Jahr! Gegen Sexismus und Rassismus!

Die schrecklichen Silvesterübergriffe sind nun 1 Jahr her. Im Laufe des Jahres kam es wie z.B. an Karneval oder beim Oktoberfest ebenfalls zu zahlreichen sexistischen Übergriffen. Diese finden im Vergleich zu den Silvesterübergriffen kaum Beachtung. Wir stellen uns gegen jeglichen Sexismus!

Die Kommunikationswissenschaftlerin Ricarda Drüeke hat im Auftrag von der Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie durchgeführt: Nachrichtensendungen der Öffentlich-Rechtlichen hätten sich einseitig um die Herkunft der mutmaßlichen Täter und um Gesetzesverschärfungen im Ausländerrecht gedreht. Sexuelle Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem sei hingegen vernachlässigt worden. Drüeke kritisiert, dass die mutmaßlichen Täter in vielen Fällen als ,,homogenisierte Tätergruppe” dargestellt wurden.

Gegen Trump und AFD: Make racists afraid again! Demo in Bonn

Gegen Trump und AFD: Make racists afraid again! Demo in Bonn

FB Event | 21.1. | 14 Uhr | Bonn | Kaiserplatz

Am 20.01. tritt Donald Trump das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten an. Obwohl gerade mal 18% der Amerikaner für ihn stimmten und er sogar insgesamt eine halbe Millionen Stimmen weniger als Hilary Clinton bekam, ist er wegen des Wahlsystems der USA der gewählte Präsident.
Trump ist ein offener Rassist und Sexist. Er beleidigt täglich Menschen, die einer ethnischen oder religiösen Minderheit angehören.

Protest zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen!

Protest zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen!

Zum Demoaufruf

Der 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, dieser wurde 2016 erneut weltweit mit Protesten begleitet.
In Bonn gab es eine spontane Demonstration für Frauenrechte und gegen Gewalt.
So schlossen sich trotz der kurzfristigen Ankündigung am Martinsplatz 20 – 25 junge Frauen der Demo an, so wie einige Männer die sich solidarisch an die Seite der Frauen stellten.

Gegen SEXISMUS & RASSISMUS! Demo zum Weltfrauentag

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Gegen SEXISMUS & RASSISMUS! Demo zum Weltfrauentag

Die ekelerregenden Vorkommnisse der Silvesternacht verbleiben uns lebhaft im Gedächtnis. Auf widerwärtige Weise wurden in dieser Nacht hunderte Frauen Opfer von sexuellen Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof. Erneut ging durch Deutschland ein #aufschrei, doch ein Teil der Reaktionen darauf sind so widerlich, wie die Vorkommnisse selbst. Denn jetzt werden die Stimmen der selbsternannten „Frauenrechtler“ laut, die gegen die „bösen“ Migranten und Flüchtlinge hetzen, die ja angeblich nur hierher kämen um deutsche Frauen zu belästigen und zu vergewaltigen.

Wo sind denn diese „Frauenrechtler“ wenn durchschnittlich – ganz ohne Flüchtlinge – 20 Frauen pro Tag vergewaltigt werden und tausende mehr sexualisierter und häuslicher Gewalt ausgesetzt sind? Die Zahlen sprechen für sich: Jede 3. Frau erfährt in ihrem Leben sexuelle Gewalt. Offensichtlich sind sexistische Übergriffe auch hier bei uns entsetzliche Normalität und kein „importiertes“ Problem durch Flüchtlinge. Sexismus kann man nicht durch Rassismus beantworten!

Vergewaltigung ist in Deutschland zwar verboten, die strafrechtliche Verfolgung wird den Opfern durch die Schikanen vor Gericht aber massiv erschwert. Die Betroffene muss z.B. nachweisen, dass sie sich körperlich gewehrt hat, ein deutliches „Nein, ich will das nicht!“ reicht vor Gericht nicht aus. Deshalb stellen nur 8% der betroffenen Frauen eine Anzeige, nur 1% (!) der Vergewaltiger werden erfolgreich verurteilt.

Vergewaltigung und Missbrauch sind jedoch nicht die einzigen Formen von sexualisierter Gewalt, der Frauen tagtäglich ausgesetzt sind. Auf andere Weise gravierend ist der alltägliche Sexismus durch Schönheitsideale, ausgelöst durch Werbung und Sendungen wie „Germany’s Next Topmodell“. 50% aller Mädchen unter 15 Jahren halten sich für zu dick, bei Normal- oder Untergewicht. 90% der weiblichen Teenager wollen abnehmen. Solche Schönheitsideale sind nicht einfach nur unrealistisch, sondern lebensgefährlich! In den letzten Jahren hungerten sich durchschnittlich 82 (!) vor allem junge Mädchen im Namen der Perfektion zu Tode.

Eine ganze Industrie profitiert davon, Frauen und Mädchen einzureden, dass ihre Körper zu dick, zu groß, zu klein, im Gesamten zu unweiblich und hässlich seien, um ihnen dann das „Wundermittel“ zu verkaufen mit dem sie ihre „Makel“ beheben können. So wird wissentlich in Kauf genommen, dass die Psyche und der Körper junger Frauen nachhaltig geschädigt wird. Jedes dritte (!) 16jährige Mädchen in Deutschland hat eine Essstörung! (Übrigens: Bei diesem Thema werden mehr und mehr auch Männer Zielscheibe der Schönheitsindustrie: Auch hier nehmen Essstörungen zu, vor allem im Hinblick auf Bodybuilding usw.)

Außerdem: Nach wie vor verdienen Frauen im Schnitt 22% weniger als Männer, bei gleicher Arbeit. Zusätzlich fällt ihnen immer noch meistens die Kindererziehung und Hausarbeit zu – Frauen bleiben so letztlich finanziell abhängig von ihrem Partner.

Frauen sind jedoch nicht, wie das sexistische Vorurteil suggeriert, schwach und hilfsbedürftig: Seit Generationen kämpfen Frauen auf der ganzen Welt für ihre Rechte. Nur so konnten, oft auch zusammen mit den Männern, Wahlrecht, freie Berufswahl usw. erkämpft werden. Auch heute stehen Frauen auf der ganzen Welt auf: Seien es die Frauen in Syrien, die gegen den „Islamischen Staat“ kämpfen, oder die „pinken Saris“ die in Indien den Schutz von Frauen vor Gewalt selbst in die Hand genommen haben.

Lasst uns auch hier aktiv werden! Nur gemeinsam können wir etwas bewegen! Gegen eine Welt in der junge Frauen in die Magersucht getrieben werden, in der frauenverachtende Rapper wie Kollegah zum Vorbild für junge Männer werden. Gegen eine Gesellschaft, in der Männer und Frauen in einem Käfig aus Erwartungen und Rollenbildern eingesperrt werden. Für eine echte Gleichstellung der Geschlechter!

WIR FORDERN:
// Nein heißt Nein! Vergewaltigung effektiv unter Strafe stellen!
// Schnelle & unbürokratische Hilfe für Betroffene! Mehr Geld für Frauenhäuser & andere Hilfseinrichtungen.
// Gegen propagierten Hungerwahn! Sexistische Werbung verbieten!
// Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! „Frauenberufe“ aufwerten!
// Gegen die Ausnutzung des Themas für Rassismus! Refugees Welcome!