Kampf gegen die weitere Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei – für Freiheit und Demokratie!

Resolution des Bündnistreffens internationalistischer, klassenkämpferischer, antifaschistischer und revolutionärer Organisationen und Einzelpersonen am 23. Juli 2016

Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum Erdoğan-Regime – sofort!

Das Erdogan-Regime in der Türkei nutzt den Putschversuch vom 15. Juli aus. Wir lehnen die Putschisten genauso ab wie das Erdogan-Regime. Der Ausnahmezustand bedeutet einen qualitativen Sprung im Prozess der Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei. Am 20. Juli erhielt Erdogan diktatorische Vollmachten, rief den Ausnahmezustand aus und regiert nun mit einem „Sicherheitsrat“. 55000 Menschen wurden bereits aus dem Militär -, Staats- und Bildungsapparat nach lange vorbereiteten Listen entfernt, 9000 Beamte wurden verhaftet. Gleichschaltung der Medien, Säuberung des Staatsapparats, Beseitigung demokratischer Rechte und Freiheiten, Verhaftungen ohne Gerichtsbeschluss, brutale Unterdrückung der Arbeiter- und Volksbewegung und des kurdischen Befreiungskampfes.

Fight for Joel! Gegen HogeSa und Repression!

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13669131_899615150150311_1032039463677834606_nJoel wird im Zuge der HoGeSa-Proteste eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Aktuelle Informationen findet ihr unter www.fightforjoelblog.wordpress.com oder Facebook „Fight for Joel“.

Der Gerichtstermin am 13.7. wurde aufgrund von einer Krankheit abgesagt, Freunde und Unterstützer versammelten sich trotzdem vor dem Amtsgericht Köln und machten deutlich, dass sie hinter ihm stehen. Die Unterstützerkampagne Fight for Joel hat einen Solidaritätsaufruf auf deutsch und englisch verfasst sowie die Möglichkeit eingerichtet online zu spenden.

Bonn stellt sich quer! Neonazis in Bad Godesberg blockieren!

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Bonn stellt sich quer! Neonazis in Bad Godesberg blockieren!

UPDATE: NEONAZIS SAGEN IHREN AUFMARSCH AB, ES WIRD EINE ANTIRASSISTISCHE DEMO GEBEN!

Treffpunkt: Samstag, 18. Juni | 13 Uhr | Bahnhofsvorplatz Bad Godesberg

 

Treffpunkte für Versammlungen und Blockaden am 18 Juni:
– 12:30 Theaterplatz Bad Godesberg
– 12:30 Rüngsdorfer Straße/Ecke Rheinallee

Neonazis und Rassisten aus den Reihen der sogenannten „Identitären Bewegung“ und „Pro NRW“ wollen am Samstag, den 18. Juni 2016 erneut mit einer angeblichen „Großdemonstration“ durch Bonn-Bad Godesberg marschieren. Der tragische Tod von Niklas P. wird zum Anlass genommen, um ausländerfeindliche Hetze zu verbreiten. „Gegen die ausufernde Jugendgewalt zumeist mit Migrationshintergrund“ ist das Motto der Neonazis.

Naziaufmarsch in Dortmund blockieren!

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NoTddZ Flyer FINAL-01Treffpunkt: Samstag, 4.6. 7:45 Uhr Bonn HBF Gleis 1

Am 4. Juni 2016 wollen sich in Dortmund Neonazis aus der ganzen Bundesrepublik treffen, um gemeinsam aufzumarschieren. Wir werden uns den Neonazis entgegenstellen. Und du?

Der von den Neonazis organisierte „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) findet seit 2009 in wechselnden Städten statt und dient Neoazistrukturen aus ganz Deutschland als Vernetzungsmöglichkeit. Naziparteien wie NPD, Die Rechte und Der III. Weg treffen sich mit Kameradschaften und anderen Gruppen der Szene, der Aufmarsch ist damit ein weit über Dortmund und NRW hinaus relevantes Event. Mitglieder dieser Organisationen sind bekannt für Angriffe auf Flüchtlinge, Migranten und Andersdenkende, weshalb viele der Vorgängerorganisationen von „Die Rechte“ & co. heute verboten sind.

Wir wollen mit vielen Menschen gemeinsam und entschlossen die Neonazis aufhalten. Unsere Mittel dazu sind Menschenblockaden, bei denen alle mitmachen können. Wir werden uns dort, wo die Neonazis marschieren wollen, auf die Straßen setzen. Solche Blockaden sind eine legitime Form des zivilen Ungehorsams und ein bewährtes Mittel im Kampf gegen Rechts.

Und jetzt kommst du: Protest lebt nicht von passiver Zustimmung, sondern von aktiver Beteiligung!

  • Komm am 02.06 zum Bonner Vorbereitungstreffen für wichtige Infos zu den Aktionen: 19 Uhr DGB Haus (Endenicher Str 127)
  • Komm am 04.06 um 7:45 Uhr zum Bonner Hbf und fahr mit uns gemeinsam nach Dortmund zu den Blockaden gegen den Naziaufmarsch!

 

Mehr Infos:

Gegen SEXISMUS & RASSISMUS! Demo zum Weltfrauentag

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Gegen SEXISMUS & RASSISMUS! Demo zum Weltfrauentag

Die ekelerregenden Vorkommnisse der Silvesternacht verbleiben uns lebhaft im Gedächtnis. Auf widerwärtige Weise wurden in dieser Nacht hunderte Frauen Opfer von sexuellen Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof. Erneut ging durch Deutschland ein #aufschrei, doch ein Teil der Reaktionen darauf sind so widerlich, wie die Vorkommnisse selbst. Denn jetzt werden die Stimmen der selbsternannten „Frauenrechtler“ laut, die gegen die „bösen“ Migranten und Flüchtlinge hetzen, die ja angeblich nur hierher kämen um deutsche Frauen zu belästigen und zu vergewaltigen.

Wo sind denn diese „Frauenrechtler“ wenn durchschnittlich – ganz ohne Flüchtlinge – 20 Frauen pro Tag vergewaltigt werden und tausende mehr sexualisierter und häuslicher Gewalt ausgesetzt sind? Die Zahlen sprechen für sich: Jede 3. Frau erfährt in ihrem Leben sexuelle Gewalt. Offensichtlich sind sexistische Übergriffe auch hier bei uns entsetzliche Normalität und kein „importiertes“ Problem durch Flüchtlinge. Sexismus kann man nicht durch Rassismus beantworten!

Vergewaltigung ist in Deutschland zwar verboten, die strafrechtliche Verfolgung wird den Opfern durch die Schikanen vor Gericht aber massiv erschwert. Die Betroffene muss z.B. nachweisen, dass sie sich körperlich gewehrt hat, ein deutliches „Nein, ich will das nicht!“ reicht vor Gericht nicht aus. Deshalb stellen nur 8% der betroffenen Frauen eine Anzeige, nur 1% (!) der Vergewaltiger werden erfolgreich verurteilt.

Vergewaltigung und Missbrauch sind jedoch nicht die einzigen Formen von sexualisierter Gewalt, der Frauen tagtäglich ausgesetzt sind. Auf andere Weise gravierend ist der alltägliche Sexismus durch Schönheitsideale, ausgelöst durch Werbung und Sendungen wie „Germany’s Next Topmodell“. 50% aller Mädchen unter 15 Jahren halten sich für zu dick, bei Normal- oder Untergewicht. 90% der weiblichen Teenager wollen abnehmen. Solche Schönheitsideale sind nicht einfach nur unrealistisch, sondern lebensgefährlich! In den letzten Jahren hungerten sich durchschnittlich 82 (!) vor allem junge Mädchen im Namen der Perfektion zu Tode.

Eine ganze Industrie profitiert davon, Frauen und Mädchen einzureden, dass ihre Körper zu dick, zu groß, zu klein, im Gesamten zu unweiblich und hässlich seien, um ihnen dann das „Wundermittel“ zu verkaufen mit dem sie ihre „Makel“ beheben können. So wird wissentlich in Kauf genommen, dass die Psyche und der Körper junger Frauen nachhaltig geschädigt wird. Jedes dritte (!) 16jährige Mädchen in Deutschland hat eine Essstörung! (Übrigens: Bei diesem Thema werden mehr und mehr auch Männer Zielscheibe der Schönheitsindustrie: Auch hier nehmen Essstörungen zu, vor allem im Hinblick auf Bodybuilding usw.)

Außerdem: Nach wie vor verdienen Frauen im Schnitt 22% weniger als Männer, bei gleicher Arbeit. Zusätzlich fällt ihnen immer noch meistens die Kindererziehung und Hausarbeit zu – Frauen bleiben so letztlich finanziell abhängig von ihrem Partner.

Frauen sind jedoch nicht, wie das sexistische Vorurteil suggeriert, schwach und hilfsbedürftig: Seit Generationen kämpfen Frauen auf der ganzen Welt für ihre Rechte. Nur so konnten, oft auch zusammen mit den Männern, Wahlrecht, freie Berufswahl usw. erkämpft werden. Auch heute stehen Frauen auf der ganzen Welt auf: Seien es die Frauen in Syrien, die gegen den „Islamischen Staat“ kämpfen, oder die „pinken Saris“ die in Indien den Schutz von Frauen vor Gewalt selbst in die Hand genommen haben.

Lasst uns auch hier aktiv werden! Nur gemeinsam können wir etwas bewegen! Gegen eine Welt in der junge Frauen in die Magersucht getrieben werden, in der frauenverachtende Rapper wie Kollegah zum Vorbild für junge Männer werden. Gegen eine Gesellschaft, in der Männer und Frauen in einem Käfig aus Erwartungen und Rollenbildern eingesperrt werden. Für eine echte Gleichstellung der Geschlechter!

WIR FORDERN:
// Nein heißt Nein! Vergewaltigung effektiv unter Strafe stellen!
// Schnelle & unbürokratische Hilfe für Betroffene! Mehr Geld für Frauenhäuser & andere Hilfseinrichtungen.
// Gegen propagierten Hungerwahn! Sexistische Werbung verbieten!
// Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! „Frauenberufe“ aufwerten!
// Gegen die Ausnutzung des Themas für Rassismus! Refugees Welcome!

0202 – Wir waren Dabei! Erfolgreiche Demonstration und Besetzung in Solidarität mit den Flüchtlingen!

0202 – Wir waren Dabei! Erfolgreiche Demonstration und Besetzung in Solidarität mit den Flüchtlingen!

Nach unserem Refugee Schul- und Unistreik am 02.02. schauen wir erschöpft, aber sehr glücklich auf einen tollen und erfolgreichen Tag zurück. Nicht nur haben sich über 400 junge Menschen versammelt, um für die Rechte der Flüchtlinge auf die Straße zu gehen, auch unsere Freunde aus einem Troisdorfer Flüchtlingsheim sind nach einer spontanen Besetzung des Ausländeramtes froh, endlich einen Termin für die Stellung ihres Asylantrags bekommen zu haben – und konnten sehen, dass es in Deutschland noch Menschen gibt, die sich wirklich dafür einsetzen, ihnen zu helfen.

Vor der Haustür kehren – Neonazis in Remagen blockieren!

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Vor der Haustür kehren – Neonazis in Remagen blockieren!

TREFFPUNKT: 21.11. | 10:40 UHR | BONN HBF Gleis 1

Am 21. November wollen Nazis und Rassisten quasi vor unserer Haustür, im 10 Minuten von Bonn entfernten Remagen, aufmarschieren. Bei ihren Aufmärschen berufen sich diese Nazis ganz offen auf den deutschen Faschismus und die deutsche Wehrmacht.
Aber viel schlimmer als das, was sie über die Vergangenheit erfinden sind ihre heutigen Verbrechen: Diese Nazis kommen aus dem Umfeld der gewaltbereiten Kameradschaften, von denen viele mittlerweile wegen ihrer unzähligen Angriffe auf Migranten verboten sind.
Die Hetze gegen Flüchtlinge steht mittlerweile immer mehr im Mittelpunkt der Nazipropaganda – und diese Hetze ist brandgefährlich. Allein im ersten Halbjahr 2015 gab es mehr als 200 Anschläge auf Flüchtlingsheime in Deutschland! Das sind durchschnittlich mehr als einer pro Tag! Deutsche Neonazis sorgen unter anderem dafür, dass Flüchtlinge in Deutschland in ständiger Angst vor Übergriffen leben müssen. Viele trauen sich nicht mehr vor die Tür.
Die Menschen, die oft schon durch den Hintergrund ihrer Flucht schwer traumatisierte sind kommen nach Deutschland und müssen hier Angst haben, dass ihr Haus angezündet wird!
Dabei stellen Aufmärsche wie in Remagen eine echte Gefahr da! Für die Neonazis, von denen solche Hetze und auch Angriffe kommen, sind sie besonders wichtig. Sie versuchen, in Dörfern und kleineren Städten Unterstützer zu gewinnen, um dann mit ihrer Hetze in die Städte zu ziehen.
Wir dürfen solche menschenverachtende Hetze nicht tolerieren! Lasst uns gemeinsam die Flüchtlinge unterstützen – und das heißt auch, gegen Nazis und Rassisten auf die Straße zu gehen!

Naziaufmärsche sind eine echte politische Gefahr – also was tun?

  • Komm zum Treffen der Bonner Jugendbewegung! Immer Freitags um 18 Uhr um DGB Haus (Endenicher Str 127) – jeder und jede ist willkommen!
  • Komm am 21.11. zum Bonner HBF! Lasst uns vor der Haustür von Bonn kehren, lass uns den Aufmarsch der Nazis gemeinsam verhindern!
  • Diskutier mit deinen Mitschülern, Freunden und nimm sie mit zur Demo!

HOGESA 2.0 blockieren!

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HOGESA 2.0 blockieren!

+++ TREFFPUNKTE ONLINE! +++

Für die HOGESA Blockaden:
Sonntag 25.10| 9:15 | Bonn HBF Gleis 1

Für die antirassistische Demo:
Samstag | 24.10 | 15:20 | Bonn HBF Gleis 1