,,Der Hungerstreik hat mich gestärkt!“

,,Der Hungerstreik hat mich gestärkt!“

Hier klicken und direkt zu: Motivation unseres Aktivisten am Hungerstreik teilzunehmen, Interview mit dem Hungerstreikenden FirasInterview von unserem Aktivisten mit Perspektive, Interview von unserem Aktivisten mit dem Revolutionären Aufbau Basel, Zeitungsartikel vom General Anzeiger Bonn zum Hungerstreik , und hier als PDF: Alles zum Hungerstreik

Hier unser Auswertungsbericht zum Hungerstreik:

Von Bonn nach Genf: Hungerstreik für Afrin!

Wir, die Bonner Jugendbewegung, sind eine offene linke Jugendgruppe in Bonn. Wir sind aktiv gegen Sexismus, gegen Rassismus, gegen die Einschränkung von Grundrechten, gegen soziale Kürzungen und weiteren tagesaktuellen Themen. Derzeit beschäftigen wir uns viel mit Afrin, einem Kanton in der demokratischen Förderation Nordsyrien.

Seit dem 20.01.2018 verübt Erdogan mit seinen islamistischen Verbündeten einen Angriffskrieg auf die dortige Zivilbevölkerung, der sich mittlerweile in eine ethnische Säuberung, ein Massaker und eine Besatzung entwickelt. Um darüber zu informieren und zu protestieren, gehen wir mit unserem kurdischen Freundinnen und Freunden gemeinsam auf die Straße. Am 19.3.2018 begannen schließlich einige Aktivistinnen und Aktivisten einen Hungerstreik vor dem Sitz der Vereinten Nationen in Genf. Die Hungerstreikenden fordern die Schließung des Luftraums über Afrin, die Entsendung von UN-Beobachtern, Hilfeleistungen für die Flüchtlinge durch das Rote Kreuz, die Rückkehr der Flüchtlinge, die Rückgabe des geplünderten Eigentums sowie die Bildung einer UN-Kommission zur Untersuchung der seit zwei Monaten andauernden Rechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Afrin. Einer unserer Aktivisten schließt sich nun (am 28.3.2018) auch dem Hungerstreik an, hier sein Statement dazu:

+++Rassistischer Angriff in Bonn+++

Täglich sehen wir wie gegen Juden, Muslime, Schwarze, Migranten und Flüchtlinge gehetzt wird.Gehetzt wird von zahlreichen Zeitungen sowie in Talkshows, in sozialen Medien, bei Pegida Demos, bei AfD Parteitagen, bei Raczeks Treffen, auf Transparenten der Identitären, bei Naziaufmärschen usw. Aber Hetzer sind nicht nur organisierte Neonazis und Faschisten, sondern auch die ganzen Sarrazins (SPD) und Seehofer (CSU) in akzeptierten/etablierten Parteien. Rassismus erstreckt sich durch alle gesellschaftlichen Klassen und Schichten! Und was folgt aus der Hetze: Rechte Ansichten gewinnen an Zuspruch und daraus folgen Taten. Es werden Juden, Muslime, Schwarze, Migranten und Geflüchtete ausgegrenzt, beleidigt, angegriffen oder deren Wohnheime in Brand gesteckt. Seit 1990 gab es in Deutschland knapp 200 Morde* durch rassistische Gewalt, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Rassistische Gewalt steigt an und laut Amadeu-Antonio-Stiftung ignorieren Behördern oft rechtsradikale Zusammenhänge.

Rassismus muss benannt und gestoppt werden! Wir rufen dazu auf, aktiv zu werden, anstatt zu schweigen und wegzuschauen! Wir wollen, dass möglichst viele Menschen gegen den Rechtsruck aufstehen! Solidarisiert euch mit Betroffenen, verteidigt sie oder werdet selbst in einer antirassistischen Gruppe aktiv.In der Nacht auf den 24.01.2018 wurde einer von uns Opfer eines rassistischen Angriffes. 

Hier ist sein Betroffenenbericht:

Remagen 2017: Nazis blockieren? Jetzt erst recht!

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Seit 8 Jahren gibt es jedes Jahr im November einen Naziaufmarsch in Remagen, der auch alljährlich den Gegenprotest auf sich zieht. Wie in den letzten beiden Jahren, sind wir auch dieses Jahr auf die Naziroute gegangen und haben versucht den Aufmarsch zu blockieren.

Was für Nazis?

Jedes Jahr im November rufen organiserte Faschisten und militante Neonazis aus dem ehemaligen ,,Aktionsbüro Mittelrhein“ zu einem Aufmarsch nach Remagen auf. Das ABM ist mittlerweile verboten: 2012 begann der Prozess gegen 26 ihrer Neonazis, da ihnen vorgeworfen wurde, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Laut Anklage streben sie nach einem Staat nach Vorbild des NS-Regime, die Neonazis innerhalb des ABM begangen zudem zahlreiche individuelle Straftaten wie z.B. Körperverletzungen. Doch dieses Jahr wurden alle Verfahren wegen Überlange des Prozesses eingestellt!

Die Vereinigung ist zwar verboten, aber die Nazis nicht bestraft. Die gleichen Leute organisieren weiterhin Jahr für Jahr ihre zutiefst antisemitische Propaganda! Dies lässt der Staat zu und das zeigt, dass wir uns bei Aktionen gegen Rechts auf keinen Fall auf den Staat verlassen dürfen!

Zensur an Bonner Uni: Asta der Uni Bonn verbietet Anti-Nazi-Flyer

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Studierendenausschuss macht sich zum Gehilfen des Rechtsruck und erteilt Nazi-Gegnern einen Maulkorb!

Laut BKA wurde dieses Jahr jeden Tag ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt, im Juli trafen sich 6.000 Faschisten zu einem Nazikonzert in Thüringen und zeigten massenhaft den Hitlergruß, die AfD wurde in den Bundestag gewählt. Am 18.11.2017 marschierten über 200 Neonazis in Remagen, am 13.12.2017 kommt ein bekannter Nazi nach Bonn, um über den Aufbau einer Jugendbewegung zu referieren! Rechtsterroristische Taten häufen sich und versetzen viele in einen Schockzustand, doch wir dürfen nicht dabei bleiben, wir müssen handeln! Doch in genau dieser Zeit blockiert der Asta unsere Anti-Nazi-Arbeit!

Den Bundesparteitag der AfD blockiert und ihren Wahlkampf versaut!

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Der AfD die Show gestohlen!

Am 22.04. haben wir mit tausenden weiteren AfD-Gegner*innen die Zufahrtswege zum Maritim Hotel in Köln blockiert, um der AfD die Anreise zu ihrem Bundesparteitag zu erschweren. Auf dem rechten Foto sieht man unseren Blockadepunkt. Anschließend gab es eine Großdemo mit ca. 30.000 Teilnehmer*innen. Die darauffolgenden Wochen haben wir ihren Wahlkampf versaut, in Bonn und Troisdorf. Egal, ob in der Bonner Innenstadt, in Bad Godesberg oder in der Troisdorfer Fußgängerzone: Wir stehen auf gegen Rassismus und für eine tolerante sowie weltoffene Gesellschaft. Auf dem linken Foto sieht man (k)einen AfD Stand in Troisdorf, da unser Transparent direkt davor ist. Aus unserer Sicht gibt es kein Recht auf rassistische Hetze und daher haben wir ihnen vor Ort die Show gestohlen. Dabei fanden wir unter den Passanten extrem viel Zustimmung, mehr dazu in unserem Facebook-Beitrag. Doch der Rassismus der AfD ist nicht das einzige Problem, auf unseren Flyern, die wir verteilten, gehen wir auf weitere Themen ein:

Blockaden gegen den Bundesparteitag der AfD! Anreise aus Bonn

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Öffentliches Blockadetraining: 13.4. | 15 Uhr | Hofgarten
Großes Bonner Vorbereitungstreffen: 21.4. | 18 Uhr | DGB Haus
Anreise zu den Blockaden: 22.4. | 6 Uhr | Bonn HBF Gleis 1

FB Event

Am 22. April wollen sich die geistigen Brandstifter der AfD im Maritim-Hotel in Köln zum Bundesparteitag treffen, um ihren Wahlkampf zur Bundestagswahl im September zu planen.
Es wird erwartet, dass die AfD dort mit bis zu zweistelligen Zahlen in den Bundestag einzieht. Doch hierzu haben wir auch noch etwas zu sagen.

Baut sich gerade in Bonn eine Nazigruppe auf?

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Bonn wird niemals ,,identitär”!

Gegen die rechtsradikale Identitäre Bewegung!

Da die Identitäre Bewegung in letzter Zeit vermehrt öffentlich in Bonn in Erscheinung getreten ist und angekündigt hatte, dass Bonn „identitär“ werden wird, haben wir uns als Gruppe entschlossen, dass wir dem Aufbau einer neofaschistischen Organiation in Bonn keineswegs tatenlos zuschauen. Im folgenden Artikel haben wir grundlegende Informationen zur IB zusammengstellt – am Ende des Textes werden noch weitere aktionistische Maßnahmen erläutert.
Die Identitäre Bewegung ist eine neofaschistische Organisation mit Ursprung in der französischen rechten Szene, die bundesweit mittlerweile zahlreiche Ortsgruppen aufgebaut hat und regelmäßig Flashmobs und Demontrationen organisiert.
Hier in Bonn haben sie in den vergangenen Wochen zahlreiche Sticker verklebt und am Rosenmontag in der Bonner Innenstadt CS-Gas-Dosen zum Schutze vor „Ausländerkriminalität“ an Frauen verteilt. Denn ihnen zufolge wird sexuelle Gewalt von Migranten, nicht jedoch von Deutschen verübt und kann ,,allein durch den kulturell-ethnischen Hintergrund der Täter erklärt werden”.

Info-Vortrag

Kommt am 30.3. um 18:30 Uhr zu unserem Info Vortrag über die IB ins DGB Haus. Anschließend werden wir gemeinsam diskutieren.