Vor der Blockade-Aktion: Austausch mit Anwohnern

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Am Mittwoch, den 7.11.2018, waren wir mit ein paar AktivistInnen in Remagen und bauten dort einen Infotisch auf.
Wir disktutierten mit Anwohnern, verteilten Flyer und Plakate, sammelten Spenden und luden die Anwohner zu unseren offenen Treffen ein.
Uns ist es wichtig mit der Bevölkerung zusammenzuarbeiten, um den Naziaufmarsch am 17.11.2018 zu verhindern und nicht gegen sie. Deshalb verteilten wir im Vorfeld mehrere Tausend Anwohnerflyer, die an die dort wohnenden Menschen gerichtet sind.

Hier Fotos vom Infostand und der Text des Anwohnerflyers:

Am 18.11. in Bonn: Der extrem rechten „Identitären Bewegung“ entgegenstellen

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Bonn stellt sich quer: Am 18.11.2018 der extrem rechten „Identitären Bewegung“ entgegenstellen

Kundgebung: 18.11. | 13 Uhr | Platz der Vereinten Nationen – Anreisetreffen: 12:30 Uhr | Kaiserplatz

Hier direkt zum FB Event

Wenn Nazis, wenn Rassisten sich in Bonn treffen oder aufmarschieren, ist offener Widerspruch, ist Gegenwehr angesagt. Wir wollen es nicht zulassen, dass Hass geschürt, dass anders als die Mehrheit Lebende ausgegrenzt und hierhin geflüchtete Menschen und andere Migrant*innen bedroht und angegriffen werden.

 

 

Fight for the Future! – Ein Camp für unsere Zukunft?

Wo: PoppAllee, direkt hinterm Bonner HBF | Wann: 3. – 10. August | FB Event
Immer mehr Menschen, vor allem wir Jugendliche, haben keinen Bock mehr auf eine Gesellschaft, in der rechte Hetze, anti-demokratische Polizeigesetze, beschissene Arbeitsbedingungen und sexistisches Verhalten zur Tagesordnung gehören. In allen Ecken sprießen neue Bewegungen aus dem Boden. Das nehmen wir zum Anlass, in Bonn ein politisches Camp zu veranstalten, dass sich schwerpunktmäßig mit dem globalen Rechtsruck befassen wird.
An sechs Thementagen kommen verschiedene Vertreter*innen sozialer Bewegungen zu Wort und öffnen die Tür zu einer Welt des vielfältigen, bunten Widerstandes. Das Camp wird vollständig von uns Jugendlichen selbstorganisiert und ist weder profitorientiert, noch parteienabhängig. Mit Musik, Kunst und Kultur, Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen möchten wir auf dem Camp in Bonn interessierte Menschen einladen, sich zu informieren, auszutauschen, zu engagieren und aktiv gegen den Rechtsruck zu werden.

Hier die Vorstellung der Thementage, das genaue Programm mit den Vorträgen, Referenten und Uhrzeiten kommt in Kürze:

,,Der Hungerstreik hat mich gestärkt!“

,,Der Hungerstreik hat mich gestärkt!“

Hier klicken und direkt zu: Motivation unseres Aktivisten am Hungerstreik teilzunehmen, Interview mit dem Hungerstreikenden FirasInterview von unserem Aktivisten mit Perspektive, Interview von unserem Aktivisten mit dem Revolutionären Aufbau Basel, Zeitungsartikel vom General Anzeiger Bonn zum Hungerstreik , und hier als PDF: Alles zum Hungerstreik

Hier unser Auswertungsbericht zum Hungerstreik:

Von Bonn nach Genf: Hungerstreik für Afrin!

Wir, die Bonner Jugendbewegung, sind eine offene linke Jugendgruppe in Bonn. Wir sind aktiv gegen Sexismus, gegen Rassismus, gegen die Einschränkung von Grundrechten, gegen soziale Kürzungen und weiteren tagesaktuellen Themen. Derzeit beschäftigen wir uns viel mit Afrin, einem Kanton in der demokratischen Förderation Nordsyrien.

Seit dem 20.01.2018 verübt Erdogan mit seinen islamistischen Verbündeten einen Angriffskrieg auf die dortige Zivilbevölkerung, der sich mittlerweile in eine ethnische Säuberung, ein Massaker und eine Besatzung entwickelt. Um darüber zu informieren und zu protestieren, gehen wir mit unserem kurdischen Freundinnen und Freunden gemeinsam auf die Straße. Am 19.3.2018 begannen schließlich einige Aktivistinnen und Aktivisten einen Hungerstreik vor dem Sitz der Vereinten Nationen in Genf. Die Hungerstreikenden fordern die Schließung des Luftraums über Afrin, die Entsendung von UN-Beobachtern, Hilfeleistungen für die Flüchtlinge durch das Rote Kreuz, die Rückkehr der Flüchtlinge, die Rückgabe des geplünderten Eigentums sowie die Bildung einer UN-Kommission zur Untersuchung der seit zwei Monaten andauernden Rechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Afrin. Einer unserer Aktivisten schließt sich nun (am 28.3.2018) auch dem Hungerstreik an, hier sein Statement dazu:

+++Rassistischer Angriff in Bonn+++

Täglich sehen wir wie gegen Juden, Muslime, Schwarze, Migranten und Flüchtlinge gehetzt wird.Gehetzt wird von zahlreichen Zeitungen sowie in Talkshows, in sozialen Medien, bei Pegida Demos, bei AfD Parteitagen, bei Raczeks Treffen, auf Transparenten der Identitären, bei Naziaufmärschen usw. Aber Hetzer sind nicht nur organisierte Neonazis und Faschisten, sondern auch die ganzen Sarrazins (SPD) und Seehofer (CSU) in akzeptierten/etablierten Parteien. Rassismus erstreckt sich durch alle gesellschaftlichen Klassen und Schichten! Und was folgt aus der Hetze: Rechte Ansichten gewinnen an Zuspruch und daraus folgen Taten. Es werden Juden, Muslime, Schwarze, Migranten und Geflüchtete ausgegrenzt, beleidigt, angegriffen oder deren Wohnheime in Brand gesteckt. Seit 1990 gab es in Deutschland knapp 200 Morde* durch rassistische Gewalt, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Rassistische Gewalt steigt an und laut Amadeu-Antonio-Stiftung ignorieren Behördern oft rechtsradikale Zusammenhänge.

Rassismus muss benannt und gestoppt werden! Wir rufen dazu auf, aktiv zu werden, anstatt zu schweigen und wegzuschauen! Wir wollen, dass möglichst viele Menschen gegen den Rechtsruck aufstehen! Solidarisiert euch mit Betroffenen, verteidigt sie oder werdet selbst in einer antirassistischen Gruppe aktiv.In der Nacht auf den 24.01.2018 wurde einer von uns Opfer eines rassistischen Angriffes. 

Hier ist sein Betroffenenbericht:

Remagen 2017: Nazis blockieren? Jetzt erst recht!

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Seit 8 Jahren gibt es jedes Jahr im November einen Naziaufmarsch in Remagen, der auch alljährlich den Gegenprotest auf sich zieht. Wie in den letzten beiden Jahren, sind wir auch dieses Jahr auf die Naziroute gegangen und haben versucht den Aufmarsch zu blockieren.

Was für Nazis?

Jedes Jahr im November rufen organiserte Faschisten und militante Neonazis aus dem ehemaligen ,,Aktionsbüro Mittelrhein“ zu einem Aufmarsch nach Remagen auf. Das ABM ist mittlerweile verboten: 2012 begann der Prozess gegen 26 ihrer Neonazis, da ihnen vorgeworfen wurde, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Laut Anklage streben sie nach einem Staat nach Vorbild des NS-Regime, die Neonazis innerhalb des ABM begangen zudem zahlreiche individuelle Straftaten wie z.B. Körperverletzungen. Doch dieses Jahr wurden alle Verfahren wegen Überlange des Prozesses eingestellt!

Die Vereinigung ist zwar verboten, aber die Nazis nicht bestraft. Die gleichen Leute organisieren weiterhin Jahr für Jahr ihre zutiefst antisemitische Propaganda! Dies lässt der Staat zu und das zeigt, dass wir uns bei Aktionen gegen Rechts auf keinen Fall auf den Staat verlassen dürfen!