Uni Bonn öffnet sich für Flüchtlinge | New Preparatory program for Refugees at Uni Bonn

Uni Bonn öffnet sich für Flüchtlinge | New Preparatory program for Refugees at Uni Bonn

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Neues Programm zur Förderung der Integration in das Studium

Mit einem neuen Förderprogramm öffnet sich die Universität Bonn für studierfähige Flüchtlinge, die in Bonn bleiben werden und ein Studium anstreben. Bereits im Wintersemester sind in Bonn die ersten drei Deutschkurse gestartet, die die Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Verein „ProIntegration“ für studieninteressierte Flüchtlinge angeboten hat. Zum kommenden Sommersemester startet sie nun das Programm „Förderung der Integration in das Studium“ (FdIS). Interessierte Flüchtlinge können sich registrieren lassen und an einem Beratungsgespräch teilnehmen.

Der Weg vom Hungerstreik zum BAMF

Der Weg vom Hungerstreik zum BAMF

Übersetzungen in Englisch, Arabisch, Französisch und Kurdisch (Sorani & Kurmanci)

In Troisdorf werden über 40 Flüchtlinge knapp ein ¾ Jahr über ihrer Zukunft im unklaren gelassen. Sie erhielten keinen Termin und fühlten sich alleine gelassen. Mit einem Hungerstreik suchten sie die mediale Öffentlichkeit und versuchten Druck auf zu bauen. Am 16.01.2016 fuhren einige Jugendliche der Bonner Jugendbewegung (BJB) nach Troisdof, um mit den Refugees zu reden und ihre Solidarität zu zeigen. Trotz des Hungerstreiks verbesserte sich die Lage in Troisdorf nicht.

REFUGEE SCHUL- UND UNISTREIK

REFUGEE SCHUL- UND UNISTREIK

SOLIDARITÄT KENNT KEINEN STUNDENPLAN!

Krieg, Zerstörung und Armut zwingen immer mehr Menschen zur Flucht. Sie lassen alles zurück und riskieren ihr Leben um Elend und Tod zu entkommen. Tausende sterben schon auf der Flucht. Doch statt den traumatisierten Menschen Schutz und Hilfe zukommen zu lassen, werden die Grenzen der EU völlig abgeschottet und auch in Deutschland die weiter Asylgesetze verschärft.

Ankommende Flüchtlinge werden in heruntergekommenen und überfüllten Lagern isoliert. Meist gibt es für Refugees weder ausreichend Sprachkurse noch andere soziale Angebote oder Möglichkeiten zu arbeiten: Nur den trostlosen Alltag im Lager. Dort leben sie täglich mit der Angst abgeschoben zu werden. Eine Abschiebung bedeutet für viele den sicheren Tod! Über 1000 Flüchtlinge haben schon versucht, sich aus Angst vor einer Abschiebung umzubringen. Und zu allem Überfluss erleben wir gerade eine nie dagewesene Welle rassistischer Gewalt gegen Flüchtlinge: 2015 zählte das BKA 924 Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte.

Gegen diese menschenverachtenden Zustände regt sich Widerstand! In vielen Städten gingen hunderte Menschen raus, um die Refugees an den Bahnhöfen in Empfang zu nehmen und ihnen mit Sachspenden zu helfen. Und immer mehr wollen noch weiter gehen, schließen sich mit den Flüchtlingen zusammen und gehen für eine grundsätzliche Verbesserung der Lage auf Straße.

NEWSflash #1 | viva viktoria – ttip – vorratsdatenspeicherung

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Viva Viktoria

Seit einigen Monaten läuft die Kampagne Viva Viktoria, die sich gegen den Ausverkauf des Viktoriaviertels in der Bonner Innenstadt stellt. Dort soll nach Willen des Stadtrats eine Shopping-Mall errichtet werden – Verlust von studentischem Leben, kleinen Cafés und einfach einem Stück bonner Kultur wäre die Folge. Das Bürgerbegehren zur Erhaltung des Viertels hat inzwischen knapp 20.000 Unterschriften gesammelt, das sind fast doppelt so viele wie eigentlich nötig werden. Vor einigen Tagen kam dann der Hammer: Angeblich hat die Stadt mehr als 300 Unterschriftenlisten einfach VERLOREN – das sind mehrere tausend Unterschriften. Niemand „weiß“, wo die Listen abgeblieben sind.

Kein Werben für das Sterben! Aktion gegen das Konzert der Bundeswehr in der Bonner Kreuzkirche

by bjb 0 Comments
Kein Werben für das Sterben!  Aktion gegen das Konzert der Bundeswehr in der Bonner Kreuzkirche

Heute, am Montag dem 8.12. hat das „Bundeswehr-Musikcorps“ ein Konzert für „in Not geratene Soldaten“ gespielt. Sie verschweigen bei diesen Konzerten immer wieder, wer eigentlich die Soldaten in den Krieg schickt und so erst in Not bringt.

Gegen dieses Propagandakonzert haben wir gemeinsam mit der Friedenskooperative eine Kundgebung abgehalten.

In Reden und Musik wurden die Vernetzung in Kirche und Militär sowie die Rekrutierungstaktiken der Bundeswehr angegriffen.

Traurig, aber nicht erstaunlich war das Zusammenspiel von Polizei und Bundeswehr, die Aktivisten den Zutritt zur Kirche verweigerten und noch vor beginn des Konzertes Platzverweise erteilte. Zudem gab es Rangeleien mit einzelnen Konzertbesuchern.
Wir lassen uns weder von Polizeirepression noch von militaristischen Heimatfront einschüchtern in diesem Sinne rufen wir aus:

Bundeswehr raus aus Schulen, Betrieben und Kirchen!

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!