Bericht zu unserer Demo vom 29.09.

Direkt zu: unserem Demoaufruf, einem Zeitungsartikel, den Fotos, den Aktionen in Berlin, Bremen, Fulda, Leipzig, Dresden, Hannover, Erzgebirge, Kiel & Wien.

NACHTRAG: Staatliche Repression und öffentliche Diffamierungen gegen Jugend gegen Rassismus!

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Nach den bereits vergangenen Schul- und Unistreiks, die am 02.02. und am 27.04.2016 stattfanden, fand am Donnerstag, den 29.09.2016 unser lange vorbereiteter dritter Schulstreik statt. Während der Demonstration in Bonn gingen auch in neun weiteren Städten Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um gemeinsam für ein solidarisches Miteinander und die Rechte von Flüchtlingen zu kämpfen. Einer von uns war in Berlin und hat bei der Demo unserer Freundinnen und Freunde eine Rede gehalten.

17.09. mit 7 Großdemos gegen TTIP & CETA!

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Der 17.09.2016, ein historischer Tag: 320.000 Menschen protestierten gemeinsam bunt, laut und kreativ gegen CETA und TTIP! Und nur 2 Tage danach hat sich die SPD für CETA ausgesprochen! Wie gehts weiter? Kommt am 20.09. um 18Uhr ins Bonner DGB Haus zur Debatte über ,,Demokratie oder Diktatur der Konzerne?„!

Demo: Schluss mit der Hetze, für ein solidarisches Miteinander

Demo: Schluss mit der Hetze, für ein solidarisches Miteinander

29.09. 10 Uhr Kaiserplatz: Demo mit Flashmobs, Livemusik und vielen kreativen Aktionen!

FB Event: https://www.facebook.com/events/514196535454657/

Beurlaubungsformular für SchülerInnen: Streiken ist unser Recht

Übersetzungen: englisch, arabisch, weiter folgen…

Parolenzettel: Parolen-Refugee-Streik

Fragen und Antworten zum Streik: bonner-jugendbewegung.org/Streik

Kölner Polizei versucht das 24. Internationale Kurdische Kulturfestival zu verhindern!

46446Wir stellen uns gegen die antikurdische Repression des deutschen Staates, solidarisieren uns mit der YXK-Erklärung und fordern die sofortige Freilassung aller ATIK-Gefangener (mehr dazu: http://www.atik-online.net/deutsch/) in Deutschland!

 

Erklärung des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan (YXK e.V.) anlässlich des 24. Internationalen Kurdischen Kulturfestivals in Köln am 3. September 2016

Nazi-Gewalt stoppen – in Dortmund und anderswo!

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Es reicht!14054309_757927657644279_6096754773442137431_o
Nazi-Gewalt stoppen – in Dortmund und anderswo!
Demonstration in Dortmund

Am 14. August wurde ein Dortmunder Antifaschist, der Mitglied bei Linksjugend [‘solid] ist, am helllichten Tag vor seiner Haustür von drei Vermummten angegriffen und mit einem Messer attackiert. Verletzt konnte er den Angreifern entkommen. Das Opfer musste sich mit einer Stichverletzung am Bauch im Krankenhaus behandeln lassen.

Kein Schmutziger Deal mit der Türkei!

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Wir unterstützen die Kampagne keinschmutzigerdeal.net!

Appell an die Bundesregierung: Schluss mit dem schmutzigen Deal mit der Türkei!  Ein Politikwechsel muss her!

Der Deal löst kein Flüchtlingsproblem, bringt aber Krieg und Terror nach Europa.

Wir fordern die Unterstützung von Demokratie und Toleranz statt nationalistisch rassistischer Kriege und Terror im Nahen Osten.

Keine Gelder, keine Waffen, keine anderen logistischen oder militärischen Hilfeleistungen mehr an die Türkei Statt EU-Beitrittsperspektive diplomatischer Druck auf die Türkei zur Einstellung aller staatlichen Terrorhandlungen und friedensbehindernden Aktivitäten.

Schluss mit allen Sonderrechten für die Türkei in Europa. Schluss mit Behinderungen von Demokraten, der linkspluralistischen Partei HDP und internationalistischen Freiheitsbewegungen. Weg mit dem PKK Verbot.

Konsequente Einhaltung der UNO Menschenrechts- und Genfer Flüchtlingskonventionen. Vertreter der Kurden an den Genfer Verhandlungstisch. Freier Zugang für Hilfslieferungen und Rückkehrer nach Rojava.

Der komplette Text:

Unser Redebeitrag: Für Freiheit und Demokratie in der Türkei!

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Bei der Demo ,,Kampf gegen die weitere Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei – für Freiheit und Demokratie!“ (Fotos hier) haben wir folgende Rede gehalten:

Ein Teil der Rede wurde aufgenommen, hier gehts zum Video. Hier ein Artikel über die Demo, an der sich ca. 400 Menschen beteiligt haben.

13669659_960793284019737_3028839874731267138_nLiebe Menschen,
wir sind von der Bonner Jugendbewegung und wir können nicht tatenlos zusehen, wie sich die Türkei immer mehr zu einem diktatorischen Präsidialsystem entwickelt!
Die türkische Regierung unterdrückt Minderheiten, kriminalisiert Oppositionelle, zensiert soziale Medien und missachtet Presse- und Meinungsfreiheit. Sie leistet dem IS erwiesenermaßen finanzielle, logistische, militärische und medizinische Unterstützung.
Jetzt nutzt Erdogan den erfolglosen Putschversuch des Militärs vom 15.07., um den Staatsapperat systematisch zu säubern. Innerhalb weniger Tage wurden über 50.000 Beamte entlassen und über 10.000 festgenommen.
Der Versuch Erdogans, den Staat in eine Diktatur zu verwandeln ist nichts Neues. Bei den Parlamentswahlen im Juni 2015 erlangte die AKP zwar den größten Stimmenanteil, jedoch nicht die absolute Mehrheit. Es galt eine undemokratische 10% Hürde, die kleinen Parteien keine Chance gibt. Dennoch wurde die fortschrittliche, linke HDP von 13% gewählt und überschritt somit die 10% Hürde. Da die AKP mit keiner Partei koalieren wollte, musste es im November Neuwahlen geben, die geprägt waren von Bestechung, Einschüchterung und Unterdrückung.

Kampf gegen die weitere Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei – für Freiheit und Demokratie!

Resolution des Bündnistreffens internationalistischer, klassenkämpferischer, antifaschistischer und revolutionärer Organisationen und Einzelpersonen am 23. Juli 2016

Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum Erdoğan-Regime – sofort!

Das Erdogan-Regime in der Türkei nutzt den Putschversuch vom 15. Juli aus. Wir lehnen die Putschisten genauso ab wie das Erdogan-Regime. Der Ausnahmezustand bedeutet einen qualitativen Sprung im Prozess der Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei. Am 20. Juli erhielt Erdogan diktatorische Vollmachten, rief den Ausnahmezustand aus und regiert nun mit einem „Sicherheitsrat“. 55000 Menschen wurden bereits aus dem Militär -, Staats- und Bildungsapparat nach lange vorbereiteten Listen entfernt, 9000 Beamte wurden verhaftet. Gleichschaltung der Medien, Säuberung des Staatsapparats, Beseitigung demokratischer Rechte und Freiheiten, Verhaftungen ohne Gerichtsbeschluss, brutale Unterdrückung der Arbeiter- und Volksbewegung und des kurdischen Befreiungskampfes.

Fight for Joel! Gegen HogeSa und Repression!

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13669131_899615150150311_1032039463677834606_nJoel wird im Zuge der HoGeSa-Proteste eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Aktuelle Informationen findet ihr unter www.fightforjoelblog.wordpress.com oder Facebook „Fight for Joel“.

Der Gerichtstermin am 13.7. wurde aufgrund von einer Krankheit abgesagt, Freunde und Unterstützer versammelten sich trotzdem vor dem Amtsgericht Köln und machten deutlich, dass sie hinter ihm stehen. Die Unterstützerkampagne Fight for Joel hat einen Solidaritätsaufruf auf deutsch und englisch verfasst sowie die Möglichkeit eingerichtet online zu spenden.