Café Allez

Wir sind antifaschistische Jugendliche aus dem Bonner Großraum. Mit dem Café Allez wollen wir Politik, Kultur, Unterhaltung und Diskussionen zusammenbringen und interessierten Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich politisch ein wenig einzubringen. Wir wollen Musiker*innen aus der lokalen Musikszene und der linken Bewegung eine Bühne bieten und Vorträge, Filme und Diskussionen zu Themen wie Antifaschismus, Antikapitalismus, Feminismus, Umwelt, Gentrifizierung veranstalten. Wenn du Bock auf politische Diskussionen, Infos, Mucke hast oder uns kennen lernen und mit uns chillen willst– komm rum!
Wann? Jeder 4. Dienstag im Monat, 19:00 Uhr
Wo? Kurdischer Verein, Bornheimer Str. 88

Programm für die nächsten Monate:

  • 28. Mai:

Vortrag: Antifaschismus in die Offensive – von Bonn bis nach Chemnitz

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Überall auf der Welt erstarken rechte Bewegungen und Parteien, der Rechtsruck der Regierung und Gesellschaft schreitet auch in Deutschland voran.
Am 1.Juni wollen Nazis in Chemnitz den “Tag der deutschen Zukunft“ veranstalten – in der Stadt, aus der wir nach der Ermordung des Antifaschisten Daniel Hillig die Jagdszenen auf Linke und Ausländer kennen.
Wie gehen wir mit solchen Aufmärschen um?
Wie können wir aus der Ohnmacht der antifaschistischen Bewegung herauskommen und gegen den globalen Rechtsruck ankämpfen?
Wie sieht die Strategie der antifaschistischen Bewegung in solchen Zeiten aus?
Das und was wir gegen den Naziaufmarsch in Chemnitz machen können, wollen wir mit euch diskutieren.

  • 25. Juni:

Thema: Kurdistan, weitere Infos folgen…

  • ??. Juli:

G20: 2 Jahre danach – aktueller Stand der Repression

weitere Infos folgen…

 

Rückblick:

  • 22. Januar:

Hip-Hop Solikonzert für die Rote Hilfe: Seehofer halt’s Maul!

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Die Rote Hilfe unterstützt politisch Verfolgte, doch im Dezember 2018 drohte Horst Seehofer die Rote Hilfe zu verbieten. Wir sagen: Unsere Solidarität ist eine Waffe! Beim Konzert werden Samjoe von U53 und Klinkn Kabl von Rebel Music auftreten. Die Solispende von ca. 4€ geht an die Rote Hilfe. Das dient allen Aktivist*innen, die von staatlicher Repression betroffen sind.

  • 26. Februar:

Workshop: Wie wehre ich mich gegen Alltagssexismus?

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Frauen sind auf Partys, am Arbeitsplatz und auf der Straße dummen Sprüchen und aufdringlicher Anmache ausgesetzt. Gleichzeitig erhalten sie weniger Geld und Wertschätzung für ihre Arbeit. Und Frauen sollen das alles am besten noch mit einem hübschen Lächeln hinnehmen?

Was können wir gegen den sexistischen Scheißdreck tun, den wir täglich sehen, hören, fühlen, der uns aus den Medien und auf der Straße wieder zunehmend entgegenschlägt? Was machen wir am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag? Was können Männer und Frauen in Situationen tun, in denen Frauen unterdrückt werden?

Das Theater der Unterdrückten gibt uns beim Café Allez eine Möglichkeit, Situationen in einer sicheren Umgebung nachzuspielen und gemeinsam Alternativen zu erarbeiten.

  • 26. März:

Vortrag: Profit vs. Planet – Umwelt, Kapitalismus, FFF und der Hambacher Forst

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„Wir können eine Krise nicht bewältigen, wenn wir Sie nicht wie eine Krise behandeln!“ Greta Thunberg wird als 15-jährige Schülerin über Nacht zum Idol, weil sie vielen Millionen Jugendlichen und Menschen aus der Seele spricht. Wenn unser Planet stirbt, dann geht’s dabei um den Profit einiger Weniger. Dann geht es um das System in dem wir leben. Dann dürfen wir nicht mehr darauf vertrauen, dass Politiker oder die UN für uns handeln, sondern müssen selbst aktiv werden.
Wie sieht der Kapitalismus von RWE, BAYER – MONSANTO und Co heute wirklich aus? Wie und warum macht er Politik und Gesellschaft so korrupt, dass nicht konsequent gehandelt wird? Kann es keinen „umweltbewussten“ Kapitalismus geben? Was können wir tun, um mit den Hambi-Protesten und Fridays for Future erfolgreich zu sein? Was sind unsere Perspektiven?

Bring dich ein, komm zum Vortrag und beteilige dich an der Diskussion! Unsere Referenten: Eine Aktivistin aus dem Hambacher Forst, ein Aktivist von FFF und ein Doktor der Chemie.

  • 24. April:

Vortrag: Time for Revolution? Pflegestreik, gilets jaunes und 1. Mai

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Seit der Wirtschaftskrise 2008 haben sich überall in Europa und der Welt immer wieder große soziale Proteste ereignet. Die nächste Krise steht bevor – und es scheint als würden die sozialen Kämpfe nun auch auf die wohlhabenden Länder Europas, wie Deutschland und Frankreich überschwappen. Wir haben beispielhaft zwei der größten Kämpfe des letzen Jahres herausgesucht: Den Pflegestreik in Deutschland und die Gilets Jaunes (Gelbwesten) in Frankreich. Das eine ist eine von Frauen angeführte Streikbewegung, das andere ein Volksaufstand, der das ganze Land in Atem hielt und immer noch hält .
Was ist die Perspektive? Was bedeutet das für die soziale und antikapitalistische Bewegung, was sind unsere Aufgaben? Das wollen mit euch anhand dieser Beispiele und mit Hinblick auf den bevorstehenden 1.Mai, den internationalen Kampftag der ArbeiterInnen, diskutieren.

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