Kein Werben für das Sterben! Aktion gegen das Konzert der Bundeswehr in der Bonner Kreuzkirche

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Kein Werben für das Sterben!  Aktion gegen das Konzert der Bundeswehr in der Bonner Kreuzkirche

Heute, am Montag dem 8.12. hat das „Bundeswehr-Musikcorps“ ein Konzert für „in Not geratene Soldaten“ gespielt. Sie verschweigen bei diesen Konzerten immer wieder, wer eigentlich die Soldaten in den Krieg schickt und so erst in Not bringt.

Gegen dieses Propagandakonzert haben wir gemeinsam mit der Friedenskooperative eine Kundgebung abgehalten.

In Reden und Musik wurden die Vernetzung in Kirche und Militär sowie die Rekrutierungstaktiken der Bundeswehr angegriffen.

Traurig, aber nicht erstaunlich war das Zusammenspiel von Polizei und Bundeswehr, die Aktivisten den Zutritt zur Kirche verweigerten und noch vor beginn des Konzertes Platzverweise erteilte. Zudem gab es Rangeleien mit einzelnen Konzertbesuchern.
Wir lassen uns weder von Polizeirepression noch von militaristischen Heimatfront einschüchtern in diesem Sinne rufen wir aus:

Bundeswehr raus aus Schulen, Betrieben und Kirchen!

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Biji rojava! Refugees Welcome!

Biji rojava! Refugees Welcome!

Am Samstag den 6.12. sind wir gemeinsam zur NO-IMK-Demo nach Köln gefahren. Wir solidarisierten uns mit dem kurdischen Befreiungskampf, die als einige der wenigen fortschrittlichen Kräfte im nahen Osten den Kampf gegen die den Islamischen Staat ernsthaft aufnehmen. Das zweite Anliegen des Protests war die miserable Lage der Geflüchteten in Deutschland und die EU, welche für den Schutz ihrer Grenzen den Tod Zehntausender in Kauf nimmt.

Im Vorfeld hatte die Polizei versucht, die Demo zu verbieten und den Protest zu kriminalisieren. Das Verbot der Demo wurde erst am Tag davor aufgehoben und konnte nicht verhindern, dass 3000 Menschen kamen.

Wir konnten auch unsere Fähigkeiten im Ketten Bilden üben und so die Demo trotz der Provokationen durch die Polizei geschlossen und solidarisch zu Ende bringen. Einen kleinen Eindruck gibt dieses Video von unserem MitstreiterInnen der Interventionistischen Linken (IL).

Wir blicken der nächsten Demonstration am Montag dem 15. Dezember, wenn die Rassisten von BOGIDa in Bonn aufziehen wollen mit Kampfgeist entgegen.