Demonstrationsrecht verteidigen!

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Mit mehreren weiteren Organisationen organisieren wir für den 07.10.2017 in Düsseldorf (11-18 Uhr in der VHS nahe HBF) einen bundesweiten Kongress unter dem Titel ,,Demonstrationsrecht verteidigen“. Dazu gibt es eine inhaltliche Erklärung, die ihr hier findet und unterzeichnen könnt.

Einladung zum Kongress:

Angesichts des aktuellen Abbaus verfassungsmäßiger Grundrechte, der hohen Haftstrafen bei den laufenden Prozessen gegen Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg, und des bedrohlichen Wahlsiegs rechter und ultra-rechter Parteien bei der Bundestagswahl lädt die Initiative »Demonstrationsrecht verteidigen!« am 7. 10. zum öffentlichen Kongress nach Düsseldorf – der Eintritt ist frei.

Experten laden zu Grundrechte-Kongress: „Wehren wir den Anfängen!“
In der Düsseldorfer Volkshochschule kommen dabei interessierte BürgerInnen und AktivistInnen in offenen Workshops, Panels und Versammlungen zu Wort, nach einer Eröffnung des Kongresses durch Experten-Vorträge u.a. von Ulla Jelpke, der innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und während der Gipfeltage in Hamburg unterwegs als parlamentarische Beobachterin:

»Die Einschränkung der Rechte von Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten trifft zuerst die ohnehin schon weitgehend Rechtlosen. Doch je weiter die Hemmschwelle der Regierenden sinkt und die Akzeptanz für solche Maßnahmen bei der Bevölkerung steigt, desto leichter werden Schritt für Schritt die demokratischen Rechte auch anderer Bevölkerungsgruppen eingeschränkt. Seien wir also wachsam und wehren wir den Anfängen!«

Bonner Friedensprotestfest – Kein Tag der Bundeswehr

Um die Akzeptanz des Militarismus in der Bevölkerung zu erhöhen, veranstaltet die Bundeswehr seit 2015 an ausgewählten Standorten den „Tag der Bundeswehr“.

Ebenso versucht sie die Abnahme der sich einschreibenden Rekruten auszugleichen, die durch die im Jahr 2011 für „Friedenszeiten“ beschlossene bisweilige Aussetzung der Wehrpflicht verursacht wurde.

Neben diversen Maßnahmen, wie der Produktion der Youtube-Serie „Die Rekruten“, setzt die Bundeswehr auf diesen Tag, um junge Menschen ohne Berufs- und Kriegserfahrung für „Abenteuer, Heldentaten und Rettungsaktionen“ im Dienste Deutschlands zu gewinnen.

Unser Umwelt – unsere Zukunft – unser Widerstand!

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Aufruf zum Klimacamp Bonn

 

Unsere Umwelt und damit unsere Zukunft ist in Gefahr! Durch den Klimawandel – durch die Abholzung der Urwälder – durch die Vergiftung der Felder mit Pestiziden – durch Plastik- und Atommüll im Meer und unter der Erde – oder durch schmutzige Energiegewinnung wie Braunkohle… droht eine globale Umweltkatastrophe, die das Leben der Menschheit ernsthaft gefährdet!

Neurechte Parteien wie die AFD oder auch der US-Präsident Donald Trump leugnen den Klimawandel – aber auch Parteien wie CDU und SPD tun kaum etwas gegen die Umweltverschmutzung. Sie fördern im Gegenteil weiterhin umweltschädliche Produktionsmethoden und Verkehrsmittel, solange es Energie- und Autokonzernen Profit bringt: Der Konzern BAYER darf weiterhin mit seinen Pestiziden unsere Lebensmittel vergiften, und RWE, der zweitgrößte Energiekonzern Deutschlands, darf direkt vor unserer Haustür den Hambacher Forst – den letzten Urwald Mitteleuropas – abholzen um dort Braunkohle zu fördern.

Den Bundesparteitag der AfD blockiert und ihren Wahlkampf versaut!

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Der AfD die Show gestohlen!

Am 22.04. haben wir mit tausenden weiteren AfD-Gegner*innen die Zufahrtswege zum Maritim Hotel in Köln blockiert, um der AfD die Anreise zu ihrem Bundesparteitag zu erschweren. Auf dem rechten Foto sieht man unseren Blockadepunkt. Anschließend gab es eine Großdemo mit ca. 30.000 Teilnehmer*innen. Die darauffolgenden Wochen haben wir ihren Wahlkampf versaut, in Bonn und Troisdorf. Egal, ob in der Bonner Innenstadt, in Bad Godesberg oder in der Troisdorfer Fußgängerzone: Wir stehen auf gegen Rassismus und für eine tolerante sowie weltoffene Gesellschaft. Auf dem linken Foto sieht man (k)einen AfD Stand in Troisdorf, da unser Transparent direkt davor ist. Aus unserer Sicht gibt es kein Recht auf rassistische Hetze und daher haben wir ihnen vor Ort die Show gestohlen. Dabei fanden wir unter den Passanten extrem viel Zustimmung, mehr dazu in unserem Facebook-Beitrag. Doch der Rassismus der AfD ist nicht das einzige Problem, auf unseren Flyern, die wir verteilten, gehen wir auf weitere Themen ein:

,,Der Kapitalismus hat immer weniger Hemmungen“ …unsere Solidarität mit Ausgebeuteten und Unterdrückten auch!

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Der Kampf der Belegschaft von Sulzer im Rhein-Sieg-Kreis

In Lohmar bei Bonn leisten Arbeiter*innen der Firma Sulzer Widerstand gegen die Konzernspitze für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Sulzer ist ein weltweit agierender Industriekonzern mit Hauptsitz in der Schweiz, der im Rhein-Sieg-Kreis Energiesparpumpen für die Abwasserverarbeitung, Rührwerke und Belüfter herstellt. Der Konzern will den besagten Standort jedoch zum Jahresende schließen und die Produktion ins Ausland verlagern. Die IG Metall unterstützt die Belegschaft bei ihrem Arbeitskampf und startete eine Petition. Die Gewerkschaftsführung erklärt jedoch keine Hintergründe zur Produktionsverlagerung, obwohl es Teil ihrer Aufgabe ist.

Wir unterstützten die Unterschriftensammlung. Mittlerweile haben die Arbeiter*innen über 10.000 Unterschriften gesammelt. Sie organisierten verschiedene Aktionen und traten mehrfach an die Öffentlichkeit. Die Petition ist mittlerweile abgeschlossen. Bei der Demonstration der Verdi Jugend zum internationalen Arbeiter*innenkampftag am 01.05. in Bonn bekundeten wir mit einem Transparent unsere Solidarität mit der Belegschaft, was großen Anklang fand. Beim anschließenden Internationalistischen Fest nahm eine Delegation der Arbeiter*innen teil und hielt eine Rede: ,,[…] Was bei uns passiert, ist eigentlich ein ganz gutes Beispiel für das, was auf der Welt passiert. Der Kapitalismus hat immer weniger Hemmungen. […]“, so Christophe Hassenforder vom Betriebsrat.

Der globale Klimawandel ist längst unübersehbar geworden!

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Der globale Klimawandel ist längst zur unübersehbaren Gefahr geworden. Wenn wir so weitermachen und der Klimawandel das 2°C Grenze überschreitet, ist kein sicheres Leben auf der Erde mehr möglich. Schon jetzt sind durch das Schmelzen der Polkappen und dem dadurch steigenden Meeresspiegel und der immer größer werdenden Wüsten unzählige Tier und Pflanzenarten vernichtet worden oder vom Aussterben bedroht.

GentrifiWAS??? Die Stadt gehört Allen!

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Als Gentrifizierung (engl. gentry „niederer Adel“), auch Gentrifikation, bezeichnet man den sozioökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer Viertel im Sinne einer Attraktivitätssteigerung für eine neue Klientel und dem anschließenden Zuzug zahlungskräftiger Eigentümer und Mieter.

Wer schon einmal versucht hat in Bonn eine bezahlbare Wohnung zu finden weiß, dass dies fast ein Ding der Unmöglichkeit ist. Wer wenig Geld hat, muss sich oft mir kleinen, renovierungsbedürftigen oder weit abgelegenen Unterkünften begnügen. Studierende, Auszubildende, Alleinerziehende und Geringverdiener können sich das Leben in der Stadt immer häufiger überhaupt nicht leisten.

Aktionen zum 1. Mai in Bonn

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Aktionen zum 1. Mai in Bonn

DEMO : 11 Uhr DGB Haus Endenicherstraße 127
FEST: ab 14 Uhr an der Marienschule, Heerstraße 92-94

Überall auf der Welt stehen die Menschen auf, gegen Unterdrückung und Kapitalismus, gegen Rassismus und Patriarchat.
Ob hier bei uns wie der Bonner Protest gegen den Verkauf des Viktoriakarées oder die zahlreichen Streiks in ganz Europa sowie der Kampf der Kurden gegen den IS in Syrien und die Erdogan-Dikatur in der Türkei.
Im Zentrum all dieser Proteste steht der Kampf um ein Leben ohne Armut, Arbeitslosigkeit, Hunger und Krieg – Für ein würdiges Leben, für Frieden und Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung.

Gemeinsam ist eine andere Welt möglich!

Armut, Ausbeutung und Hunger gehören zum Alltag unzähliger Menschen. Auch in Deutschland ist sie bittere Normalität!
Gemeinsam müssen wir uns gegen diese Angriffe wehren.
Am 1. Mai, dem Tag der Arbeiterbewegung, gehen welteweit Menschen auf die Straße um für ihre Rechte und eine andere Gesellschaft zu kämpfen.