Grundrechte verteidigen!

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Wir sind Teil des bundesweiten Bündnis Grundrechte verteidigen und rufen zum Widerstand gegen die neuen Polizeigesetze und zur Großdemo am 7.Juli in Düsseldort, genau einem Jahr nach dem G20-Gipfel. Hier der Aufruf:

 

Ein Jahr nach G20 auf die Straße: Gemeinsam Grundrechte verteidigen!

Du hast ein Handy und benutzt WhatsApp? Du bist Mitglied in einer Gewerkschaft und hast vor, einmal für bessere Arbeitsbedingungen zu streiken? Du bist politisch aktiv und warst schonmal für deine Anliegen demonstrieren? Du bleibst gern auf dem Laufenden und möchtest dich kritisch und vielseitig aus der Presse informieren?

Dann Achtung: Denn elementare Grundrechte, wie die Versammlungsfreiheit, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das Streikrecht und sogar die Pressefreiheit werden aktuell eingeschränkt. Es ist höchste Zeit, zu handeln!

Hoch die Solidarität mit den Arbeiter*innen und der Jugend in Frankreich !!

In weniger als einem Jahr hat sich der französische Staatschef Macron, der im Mai 2017 in einer Stichwahl von nur 43,63% der Wahlberechtigen gewählt wurde, durch seine harte neoliberale Politik ziemlich unbeliebt gemacht. Zurzeit will er weitere Reformen durchsetzen, welche die Rechte der Arbeiter*innen und der Jugend angreifen. 

Das Spinetta-Gesetz soll die momentan staatliche Eisenbahngesellschaft SNCF privatisieren. Dies wird zu schlechteren Arbeitsbedingungen für die Eisenbahnarbeiter*innen, höhere Preise und weniger Sicherheit für die Eisenbahnkund*innen führen. In England wurden die Eisenbahnen schon privatisiert, was zu mehr Unfällen geführt hat. Indem er zunächst diesen kämpferischen Sektor angreift, will Macron danach einfacher die Rechte der anderen Sektoren abbauen. 

,,Der Hungerstreik hat mich gestärkt!“

,,Der Hungerstreik hat mich gestärkt!“

Hier klicken und direkt zu: Motivation unseres Aktivisten am Hungerstreik teilzunehmen, Interview mit dem Hungerstreikenden FirasInterview von unserem Aktivisten mit Perspektive, Interview von unserem Aktivisten mit dem Revolutionären Aufbau Basel, Zeitungsartikel vom General Anzeiger Bonn zum Hungerstreik , und hier als PDF: Alles zum Hungerstreik

Hier unser Auswertungsbericht zum Hungerstreik:

Von Bonn nach Genf: Hungerstreik für Afrin!

Wir, die Bonner Jugendbewegung, sind eine offene linke Jugendgruppe in Bonn. Wir sind aktiv gegen Sexismus, gegen Rassismus, gegen die Einschränkung von Grundrechten, gegen soziale Kürzungen und weiteren tagesaktuellen Themen. Derzeit beschäftigen wir uns viel mit Afrin, einem Kanton in der demokratischen Förderation Nordsyrien.

Seit dem 20.01.2018 verübt Erdogan mit seinen islamistischen Verbündeten einen Angriffskrieg auf die dortige Zivilbevölkerung, der sich mittlerweile in eine ethnische Säuberung, ein Massaker und eine Besatzung entwickelt. Um darüber zu informieren und zu protestieren, gehen wir mit unserem kurdischen Freundinnen und Freunden gemeinsam auf die Straße. Am 19.3.2018 begannen schließlich einige Aktivistinnen und Aktivisten einen Hungerstreik vor dem Sitz der Vereinten Nationen in Genf. Die Hungerstreikenden fordern die Schließung des Luftraums über Afrin, die Entsendung von UN-Beobachtern, Hilfeleistungen für die Flüchtlinge durch das Rote Kreuz, die Rückkehr der Flüchtlinge, die Rückgabe des geplünderten Eigentums sowie die Bildung einer UN-Kommission zur Untersuchung der seit zwei Monaten andauernden Rechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Afrin. Einer unserer Aktivisten schließt sich nun (am 28.3.2018) auch dem Hungerstreik an, hier sein Statement dazu:

Hear our Voice! Demonstration zum Internationalen Frauentag in Bonn

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Offenes Treffen zum Internationalen Frauentag: 2.3. | 18 Uhr | Bonn | DGB Haus | FB Event

Demonstration: 8.3. | 18 Uhr | Bonn | Kaiserplatz | FB Event

Aufruf: #2 Hear our Voice! Unsere Stimme gegen Sexismus erheben!

Am 8. März ist der internationale Tag der Frauen* – wir laden euch ein, gemeinsam unsere Stimmen gegen Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen* zu erheben. Lasst uns gemeinsam mit Millionen anderen weltweit an diesem Tag gegen Sexismus und Gewalt aufstehen! Wir stehen auf für die Rechte von Frauen und kämpfen für eine Gesellschaft frei von Sexismus und Diskriminierung. Denn auf den ersten Blick mögen Frauen mit Männern gleichgestellt sein und viele Rechte wurden bereits erkämpft- doch „echte“ Gleichberechtigung ist auch hier und heute noch weit entfernt.

+++Rassistischer Angriff in Bonn+++

Täglich sehen wir wie gegen Juden, Muslime, Schwarze, Migranten und Flüchtlinge gehetzt wird.Gehetzt wird von zahlreichen Zeitungen sowie in Talkshows, in sozialen Medien, bei Pegida Demos, bei AfD Parteitagen, bei Raczeks Treffen, auf Transparenten der Identitären, bei Naziaufmärschen usw. Aber Hetzer sind nicht nur organisierte Neonazis und Faschisten, sondern auch die ganzen Sarrazins (SPD) und Seehofer (CSU) in akzeptierten/etablierten Parteien. Rassismus erstreckt sich durch alle gesellschaftlichen Klassen und Schichten! Und was folgt aus der Hetze: Rechte Ansichten gewinnen an Zuspruch und daraus folgen Taten. Es werden Juden, Muslime, Schwarze, Migranten und Geflüchtete ausgegrenzt, beleidigt, angegriffen oder deren Wohnheime in Brand gesteckt. Seit 1990 gab es in Deutschland knapp 200 Morde* durch rassistische Gewalt, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Rassistische Gewalt steigt an und laut Amadeu-Antonio-Stiftung ignorieren Behördern oft rechtsradikale Zusammenhänge.

Rassismus muss benannt und gestoppt werden! Wir rufen dazu auf, aktiv zu werden, anstatt zu schweigen und wegzuschauen! Wir wollen, dass möglichst viele Menschen gegen den Rechtsruck aufstehen! Solidarisiert euch mit Betroffenen, verteidigt sie oder werdet selbst in einer antirassistischen Gruppe aktiv.In der Nacht auf den 24.01.2018 wurde einer von uns Opfer eines rassistischen Angriffes. 

Hier ist sein Betroffenenbericht: