Offener Brief an Sercem

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Lieber Sercem,

Am 31.Mai 2017 warst du Teil des Protestes, der Verhinderung der Abschiebung von Asef N. zum Ziel hatte.

Die Polizei ging äußerst brutal gegen die Gruppe von Berufschüler*innen vor und versucht diese nun im Nachhall in „vernünftige Berufsschüler“ und „gewaltbereite Linksextremisten“ zu spalten.

So versuchen sie ihre Maßnahme zu rechtfertigen und den legitimen Protest der Schüler*innen zu diskreditieren.

Naziaufmarsch in Remagen blockieren!

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Direkt zum FB Event

17.11. | 18 Uhr | DGB Haus Bonn | Blockadetraining
17.11. | 19 Uhr | DGB Haus Bonn | Vorbereitungstreffen: Infos über die Nazis, unsere Aktion und mögliche Repression
18.11. | 9:45 Uhr | Bonn HBF | Gleis 1 | Anreise nach Remagen

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

alle Jahre wieder treffen sich am 18. November ultrarechte Neonazis, um den deutschen Soldaten der NS-Zeit zu gedenken. Hintergrund sind die von den Alliierten eingerichteten „Rheinwiesenlager“. Dort wurden gefangen genommene Soldaten inhaftiert.

Solidaritätserklärung mit Fabio V.

Solidaritätserklärung der ver.di Jugend NRW-Süd und Bonner Jugendbewegung mit Fabio V.

Seit über drei Monaten sitzt Fabio in Haft. Einziger Vorwurf gegen ihn: Er soll am morgen des 06.07.2017 Teil einer Blockade-Demo gegen den G20 Gipfel in Hamburg gewesen sein. Dort wurde er festgenommen, und sitzt seitdem im Untersuchungshaft. Auch 13 Kolleginnen und Kollegen aus Bonn sind im Rahmen dieses Polizeieinsatzes festgenommen worden. Vorwürfe? Niemand wird beschuldigt, Flaschen geworfen zu haben. Niemandem wird vorgeworfen, er persönlich habe Gewalt ausgeübt. Die angebliche Beteiligung an der Demonstration reicht für die Staatsanwaltschaft.

Allein die Festnahme ist ein Skandal für sich: Ohne Ankündigung stürmte eine Spezialeinheit der Polizei von allen Seiten auf unsere Demo zu, und schlug alles nieder, was ihr in den Weg kam. Damit ist schon die Auflösung der Versammlung rechtswidrig und strafbar. Mehr als 13 Demonstranten wurden bei diesem Angriff so schwer verletzt, dass sie im Krankenwagen abtransportiert werden mussten. Die Polizei hatte schon welche mitgebracht.

Demonstrationsrecht verteidigen!

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Mit mehreren weiteren Organisationen organisieren wir für den 07.10.2017 in Düsseldorf (11-18 Uhr in der VHS nahe HBF) einen bundesweiten Kongress unter dem Titel ,,Demonstrationsrecht verteidigen“. Dazu gibt es eine inhaltliche Erklärung, die ihr hier findet und unterzeichnen könnt.

Einladung zum Kongress:

Angesichts des aktuellen Abbaus verfassungsmäßiger Grundrechte, der hohen Haftstrafen bei den laufenden Prozessen gegen Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg, und des bedrohlichen Wahlsiegs rechter und ultra-rechter Parteien bei der Bundestagswahl lädt die Initiative »Demonstrationsrecht verteidigen!« am 7. 10. zum öffentlichen Kongress nach Düsseldorf – der Eintritt ist frei.

Experten laden zu Grundrechte-Kongress: „Wehren wir den Anfängen!“
In der Düsseldorfer Volkshochschule kommen dabei interessierte BürgerInnen und AktivistInnen in offenen Workshops, Panels und Versammlungen zu Wort, nach einer Eröffnung des Kongresses durch Experten-Vorträge u.a. von Ulla Jelpke, der innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und während der Gipfeltage in Hamburg unterwegs als parlamentarische Beobachterin:

»Die Einschränkung der Rechte von Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten trifft zuerst die ohnehin schon weitgehend Rechtlosen. Doch je weiter die Hemmschwelle der Regierenden sinkt und die Akzeptanz für solche Maßnahmen bei der Bevölkerung steigt, desto leichter werden Schritt für Schritt die demokratischen Rechte auch anderer Bevölkerungsgruppen eingeschränkt. Seien wir also wachsam und wehren wir den Anfängen!«

Bonner Friedensprotestfest – Kein Tag der Bundeswehr

Um die Akzeptanz des Militarismus in der Bevölkerung zu erhöhen, veranstaltet die Bundeswehr seit 2015 an ausgewählten Standorten den „Tag der Bundeswehr“.

Ebenso versucht sie die Abnahme der sich einschreibenden Rekruten auszugleichen, die durch die im Jahr 2011 für „Friedenszeiten“ beschlossene bisweilige Aussetzung der Wehrpflicht verursacht wurde.

Neben diversen Maßnahmen, wie der Produktion der Youtube-Serie „Die Rekruten“, setzt die Bundeswehr auf diesen Tag, um junge Menschen ohne Berufs- und Kriegserfahrung für „Abenteuer, Heldentaten und Rettungsaktionen“ im Dienste Deutschlands zu gewinnen.

Unser Umwelt – unsere Zukunft – unser Widerstand!

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Aufruf zum Klimacamp Bonn

 

Unsere Umwelt und damit unsere Zukunft ist in Gefahr! Durch den Klimawandel – durch die Abholzung der Urwälder – durch die Vergiftung der Felder mit Pestiziden – durch Plastik- und Atommüll im Meer und unter der Erde – oder durch schmutzige Energiegewinnung wie Braunkohle… droht eine globale Umweltkatastrophe, die das Leben der Menschheit ernsthaft gefährdet!

Neurechte Parteien wie die AFD oder auch der US-Präsident Donald Trump leugnen den Klimawandel – aber auch Parteien wie CDU und SPD tun kaum etwas gegen die Umweltverschmutzung. Sie fördern im Gegenteil weiterhin umweltschädliche Produktionsmethoden und Verkehrsmittel, solange es Energie- und Autokonzernen Profit bringt: Der Konzern BAYER darf weiterhin mit seinen Pestiziden unsere Lebensmittel vergiften, und RWE, der zweitgrößte Energiekonzern Deutschlands, darf direkt vor unserer Haustür den Hambacher Forst – den letzten Urwald Mitteleuropas – abholzen um dort Braunkohle zu fördern.

Den Bundesparteitag der AfD blockiert und ihren Wahlkampf versaut!

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Der AfD die Show gestohlen!

Am 22.04. haben wir mit tausenden weiteren AfD-Gegner*innen die Zufahrtswege zum Maritim Hotel in Köln blockiert, um der AfD die Anreise zu ihrem Bundesparteitag zu erschweren. Auf dem rechten Foto sieht man unseren Blockadepunkt. Anschließend gab es eine Großdemo mit ca. 30.000 Teilnehmer*innen. Die darauffolgenden Wochen haben wir ihren Wahlkampf versaut, in Bonn und Troisdorf. Egal, ob in der Bonner Innenstadt, in Bad Godesberg oder in der Troisdorfer Fußgängerzone: Wir stehen auf gegen Rassismus und für eine tolerante sowie weltoffene Gesellschaft. Auf dem linken Foto sieht man (k)einen AfD Stand in Troisdorf, da unser Transparent direkt davor ist. Aus unserer Sicht gibt es kein Recht auf rassistische Hetze und daher haben wir ihnen vor Ort die Show gestohlen. Dabei fanden wir unter den Passanten extrem viel Zustimmung, mehr dazu in unserem Facebook-Beitrag. Doch der Rassismus der AfD ist nicht das einzige Problem, auf unseren Flyern, die wir verteilten, gehen wir auf weitere Themen ein:

,,Der Kapitalismus hat immer weniger Hemmungen“ …unsere Solidarität mit Ausgebeuteten und Unterdrückten auch!

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Der Kampf der Belegschaft von Sulzer im Rhein-Sieg-Kreis

In Lohmar bei Bonn leisten Arbeiter*innen der Firma Sulzer Widerstand gegen die Konzernspitze für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Sulzer ist ein weltweit agierender Industriekonzern mit Hauptsitz in der Schweiz, der im Rhein-Sieg-Kreis Energiesparpumpen für die Abwasserverarbeitung, Rührwerke und Belüfter herstellt. Der Konzern will den besagten Standort jedoch zum Jahresende schließen und die Produktion ins Ausland verlagern. Die IG Metall unterstützt die Belegschaft bei ihrem Arbeitskampf und startete eine Petition. Die Gewerkschaftsführung erklärt jedoch keine Hintergründe zur Produktionsverlagerung, obwohl es Teil ihrer Aufgabe ist.

Wir unterstützten die Unterschriftensammlung. Mittlerweile haben die Arbeiter*innen über 10.000 Unterschriften gesammelt. Sie organisierten verschiedene Aktionen und traten mehrfach an die Öffentlichkeit. Die Petition ist mittlerweile abgeschlossen. Bei der Demonstration der Verdi Jugend zum internationalen Arbeiter*innenkampftag am 01.05. in Bonn bekundeten wir mit einem Transparent unsere Solidarität mit der Belegschaft, was großen Anklang fand. Beim anschließenden Internationalistischen Fest nahm eine Delegation der Arbeiter*innen teil und hielt eine Rede: ,,[…] Was bei uns passiert, ist eigentlich ein ganz gutes Beispiel für das, was auf der Welt passiert. Der Kapitalismus hat immer weniger Hemmungen. […]“, so Christophe Hassenforder vom Betriebsrat.